DE193161C - - Google Patents

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DE193161C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D7/00General design of wind musical instruments
    • G10D7/10Lip-reed wind instruments, i.e. using the vibration of the musician's lips, e.g. cornets, trumpets, trombones or French horns

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Auxiliary Devices For Music (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- M 193161 KLASSE 51c. GRUPPE
ALBERT PAPPE in LEIPZIG. Waldhorn mit Ventilen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. August 1906 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung von Blasinstrumenten, die den Zweck hat, das Spielen der hohen Töne zu erleichtern.
. 5 Es ist schon ein waldhornartiges Blasinstrument bekannt, daß durch verkürzte und bedeutend erweiterte Röhren um eine Oktave höher gestimmt ist als das gewöhnliche Waldhorn. Durch Anbringung eines sog/ Quart -
ίο ventils ist man dort bestrebt gewesen, den Tonumfang nach unten zu zu erweitern. Dieses Instrument ist aber in mancher Beziehung mangelhaft.
Durch vorliegende Erfindung soll unter Beibehaltung der Rohrlänge und Rohrweite eines gewöhnlichen Blasinstrumentes eine Vorrichtung geschaffen werden, die das Spielen der höheren Töne derartig erleichtert, daß sie mit gleicher Sicherheit gespielt werden können wie die tieferen Töne. Es wird dies dadurch erreicht, daß die Rohrlänge des Instrumentes durch ein Ventil in zwei gleiche Hälften geteilt wird. Für gewöhnlich wird die ganze Länge des Instrumentes benutzt; es wird also genau wie ein gewöhnliches Waldhorn gespielt, nur wenn es sich darum handelt, die höhere Oktave zu spielen, wird durch das Ventil die halbe Röhrenlänge ausgeschaltet, und eine zweite Ventilgruppe (sog.
Maschine) gestattet dann, das Instrument eine Oktave höher zu spielen, ohne daß die Reinheit der Töne, wie bisher, ganz besondere Geschicklichkeit des Bläsers erfordert.
Im Gegensatz zu dem bisher Bekannten wird also hier die Gestalt des gewöhnlichen Blasinstrumentes beibehalten, damit natürlich auch sein charakteristischer Klang und sein Tonumfang. Auch die Art und Weise des Bespielens bleibt dieselbe; nur bei den hohen Tönen wird die Vorrichtung zu Hilfe genotnmen, die das Spielen dieser Töne erleichtert.
Die Erfindung ist in der Zeichnung an einem Waldhorn schematisch dargestellt.
Beim Horn besitzt bekanntlich jede Ventil-Vorrichtung drei Ventile, deren Drücker dicht nebeneinander stehen. Das den Gegenstand der Erfindung bildende Horn besitzt nun zwei derartige Ventilgruppen, eine für den ganzen Rohr weg, also für die niedere Oktave, die andere für den kürzeren Weg, also für die * höhere Oktave. Außerdem ist noch ein Ventil angeordnet, dem die Umsteuerung vom langen zum kurzen Weg obliegt. .
Wie in der schematischen Zeichnung angenommen, besitzen die'beiden Ventilvorrichtungen α und b die übliche Gestalt, und das Umschaltventil d ist mit der Vorrichtung a für den kurzen Weg verbunden. Das Umschaltventil wird mit dem Daumen eingestellt. Der normale Schallweg im Horn ist der folgende: Von dem Mundstück f zu dem Umschaltventil d, von hier durch-die Leitungen h, k, I und durch die Ventilvorrichtung b für den langen Weg, von dort durch die Leitung n, durch die Ventilvorrichtung a glatt hindurch, ohne deren Ventilzüge zu berühren, weil diese außer Tätigkeit gesetzt
sind, und von hier. aus weiter zu dem Schallrohr o.
' Um den Ton des Hornes um eine Oktave zu erhöhen, wird das Umschaltventil mit dem Daumen umgestellt, so daß nunmehr der Schallweg von der Leitung f durch die Ventiivorrichtung α unmittelbar zu dem Schallrohr ο führt und demgemäß die Länge des Hornes in diesem Falle nur die Hälfte des ersten Falles beträgt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Blasinstrument mit Ventilen, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Rohres durch eine Umschaltvorrichtung (d) haibiert ist, so daß bald die ganze Länge des Rohres, bald nur die Hälfte eingeschaltet werden kann, und daß für halbe und ganze Länge je eine besondere Ventilvorrichtung (a und b) vorhanden ist.
    Hierzu 1.Blatt Zeichnungen.
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