DE57555C - Posaune mit zwei Zügen - Google Patents
Posaune mit zwei ZügenInfo
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- DE57555C DE57555C DENDAT57555D DE57555DA DE57555C DE 57555 C DE57555 C DE 57555C DE NDAT57555 D DENDAT57555 D DE NDAT57555D DE 57555D A DE57555D A DE 57555DA DE 57555 C DE57555 C DE 57555C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D7/00—General design of wind musical instruments
- G10D7/10—Lip-reed wind instruments, i.e. using the vibration of the musician's lips, e.g. cornets, trumpets, trombones or French horns
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Durch diese Erfindung wird bezweckt, auf Posaunen Töne zu erzeugen, die über eine
Tonleiter aus einander liegen, und aufserdem die Tonleiter leicht zu ändern.
Die Posaune hat bis jetzt ein einziges verschiebbares Rohr, durch dessen Verlängerung
und Verkürzung man verschiedene Töne erzeugt.
Durch die Verlängerung eines verschiebbaren Rohres erhält man kein vollständig chromatisches
Instrument, verschiedene Noten des unteren Registers können nicht damit erzeugt werden.
Um diesem Uebelstand abzuhelfen und alle halben Töne aufwärts zu spielen bis zu den
höchsten gewöhnlichen Tönen, ist es nöthig, das Rohr weiter zu verlängern als man es mit
dem einen Zuge der gewöhnlichen Posaune erlangen kann. Dem vorliegenden Instrumente
ist daher ein zweiter Zug hinzugefügt, welcher mit dem gebräuchlichen Zuge verbunden ist
und durch welchen man die Länge des Auszugs verdoppeln kann.
Fig. ι zeigt die Posaune von der Seite und Fig. 8 im Querschnitt nach F- Y die Lage der
sechs Rohre in verkleinertem Mafsstabe. Das erweiterte Rohr K, der Zug C D und das bewegte
Innere HHMH und F sind wie bei der gewöhnlichen Posaune eingerichtet, mit
der Ausnahme, dafs der Zug C D etwas länger und der Fingersteg H etwas entfernter von M
angebracht ist, um die Länge des Zuges zu vergröfsern.
Das Rohr E E ist an derselben Stelle wie bei der Posaune mit einem Zuge angeordnet,
jedoch ist es hier dazu benutzt, den Quersteg F zu halten und dadurch dem Instrument
gröfsere Festigkeit zu geben und nicht als Luftweg zu dienen, wie in der gewöhnlichen
Posaune. Es ist an dem Bogen R in den Punkten P und O2 befestigt. Der Punkt O2
steht mit dem neuen Zug, der Punkt P mit der neuen Krümmung R und dem alten Zug D
in Verbindung.
Der Zug CD ist der alte, von welchem XX
die inneren Rohre und C D die äufseren Rohre sind. Es ist dies dieselbe Anordnung wie bei
der Posaune mit einem Zuge, mit der Ausnahme, dafs der Zug CD länger gemacht ist.
Die Krümmung R ist seitlich etwas zurückgebogen, wie die Zeichnung es zeigt, um den
Fingern und dem Fingersteg H zu gestatten, unter dieselbe zu gelangen, um bis zu dem
Stege M kommen zu können.
Der neue Zug ist aus einem Rohre von gleichem Durchmesser und gleicher Länge gemacht,
von welcher X1 X1 die inneren Rohre und A B die äufseren Rohre sind. Die neue
Krümmung W ist die Verlängerung des Zuges B nach T, die von dem oberen Theile des
Zuges A, wo die drei Rohre OTA und C zusammen vereinigt sind, durch vier zwischen
ihnen gesetzte Klammern gehalten wird, um so eine feste Vereinigung mit dem erweiterten
Rohre K zu bilden. Das äufsere Rohr des neuen Zuges B ist mit dem äufseren Rohre
des alten Zuges D an den Punkten 1, 2 und 3 verbunden. Diese drei Klammern verbinden
die beiden Züge demnach fest zusammen und geben einen doppelten Zug.
Auf diese Weise wird mit einem einzigen Druck auf den Steg H der doppelte Zug ver-
längert. Die Zeichnung zeigt etwa die halbe Verlängerung der Züge.
Die Hinzufügung des zweiten Zuges gestattet eine Verlängerung bis auf 55,24 cm über die
normale Länge, wenn der Steg H nur 13,81 cm
von dem Stege M angebracht ist.
Mittelst der ganzenVerlängerung der doppelten Züge kann man das tiefe E b erreichen, und
um die ganze chromatische Tonleiter von diesem E b zu erhalten, mufs man die ganze
Länge von 55,24 cm haben, um nach englischem Mafsstabe den ganzen philharmonischen
Umfang erreichen zu können.
• Das in der Zeichnung dargestellte Instrument ist auf den allgemein gebräuchlichen Ton F abgestimmt und ist mit den Einlegetönen wie E, Eb, D, Db und C versehen.
• Das in der Zeichnung dargestellte Instrument ist auf den allgemein gebräuchlichen Ton F abgestimmt und ist mit den Einlegetönen wie E, Eb, D, Db und C versehen.
Das Rohr O T kann verkürzt oder verlängert werden, um dem Instrumente den gewünschten
Ton zu geben.
Fig. 2 zeigt die Einrichtung, für einen Einlegeton für das C des gewöhnlichen Systems,
Fig. 3 die Einrichtung nach vorliegender Erfindung für den gleichen Ton. Dieselbe wird
aus zwei Stücken gebildet, von denen X1X1
die inneren Rohre von 7,62 cm Länge sind und XX die äufseren Rohre.
Fig. 4 stellt die bekannte Einrichtung für den Ton D b dar und Fig. 5 die neue für
denselben Ton mit einem Zuge von 6,35 cm.
Fig. 6 zeigt die bekannte Einrichtung für den Ton D ±p und Fig. 7 .die neue Einrichtung
für den Einlegeton D ip mit einem Zuge von
3,81 cm.
Dasselbe Princip ist auf die Töne B b und B if anzuwenden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Posaune mit zwei Zügen, von denen der eine die Verlängerung des anderen bildet, und die gemeinsam so bewegt werden, dafs zur Erzeugung eines Tones der Zug nur einen halb so grofsen Weg zu machen hat wie bei Posaunen mit einem Zuge.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE57555C true DE57555C (de) |
Family
ID=331917
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT57555D Expired - Lifetime DE57555C (de) | Posaune mit zwei Zügen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE57555C (de) |
-
0
- DE DENDAT57555D patent/DE57555C/de not_active Expired - Lifetime
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