DE1908570A1 - Photographische Halogensilberemulsion fuer das Direkt-Positiv-Verfahren - Google Patents

Photographische Halogensilberemulsion fuer das Direkt-Positiv-Verfahren

Info

Publication number
DE1908570A1
DE1908570A1 DE19691908570 DE1908570A DE1908570A1 DE 1908570 A1 DE1908570 A1 DE 1908570A1 DE 19691908570 DE19691908570 DE 19691908570 DE 1908570 A DE1908570 A DE 1908570A DE 1908570 A1 DE1908570 A1 DE 1908570A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
photographic
emulsion
dye
silver
silver halide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691908570
Other languages
English (en)
Inventor
Masanao Hinata
Akira Sato
Keisuke Shiba
Motohiko Tsubota
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fujifilm Holdings Corp
Original Assignee
Fuji Photo Film Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fuji Photo Film Co Ltd filed Critical Fuji Photo Film Co Ltd
Publication of DE1908570A1 publication Critical patent/DE1908570A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/005Silver halide emulsions; Preparation thereof; Physical treatment thereof; Incorporation of additives therein
    • G03C1/485Direct positive emulsions
    • G03C1/48515Direct positive emulsions prefogged
    • G03C1/48523Direct positive emulsions prefogged characterised by the desensitiser
    • G03C1/4853Direct positive emulsions prefogged characterised by the desensitiser polymethine dyes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description

PATENrAN AmLTE
DR. E. WIEGAND DIPL-ING. W. NIEMANN 190857Q
DR.M.KOHLER DIPL-ING. C. GERNHARDT
MUNCtILN IIAMIIUKÜ TELEFON: 55 54 7« 8000 M ϋ N CH EN 15, TELEGRAMME: KARPATENT NUSSBAUMSTRASSE
2o. Februar 1969 W. 14- 133/69 13/Loe
Fuji Shashin Film Kabushiki Kaisha Kanagawa (Japan)
Photographische Halögensilberemulsion für das Direkt-Positiv-Verfahren.
Die Erfindung bezieht sich allgemein amf eine pho- i tographische Halögensilberemulsion und insbesondere auf eine photοgraphische direkt-positive Emulsion.
Im allgemeinen wird die photographische Dichte eines Silberbildes, das durch Belichtung und Entwicklung eines photographischen lichtempfindlichen Elementes erhalten wurde, höher, wenn das Ausmaß der Belichtung größer ist; wenn jedoch das Ausmaß der Belichtung bis zu einem bestimmten Wert ansteigt, tritt bisweilen der Fall ein, daß die photographische Dichte den maximalen
903838 Π 2-8
Wert erreicht und wenn das Belichtungsausiiiaß weiter über den maximalen Wert erhöht wird, dann findet eine Umkehrerscheinung unter Auftreten einer Verminderung der photοgraphischen Dichte auf unterhalb des maximalen Wertes statt. Diese Umkehrerscheinung wird als Solarisation bezeichnet. Mit anderen Worten wird bei Belichtung des Teiles, in welchem die Solarisationser-' . scheinung auftritt, über den bestimmten Belichtungswert hinaus die photographische Dichte vermindert und daher ' wird dort ein positives Bild erhalten. Die Erfindung betrifft eine photographische Emulsion für Direkt-Positiva, wobei diese Erscheinung ausgenutzt wird.
Es ist allgemein bekannt, daß wenn ein direkt-positives photographisches lichtempfindliches Element unter Verwendung einer photographischen Emulsion der Solarisationsart, d.h. einer photοgraphischeη Halogensilberemulsion, welche bis zu einem ähnlichen Ausmaß, wie ein Belichtungsausmaß entsprechend der vorstehend genannten maximalen photographischen Dichte, verschleiert worden war, belichtet und entwickelt wird, ein posotives Bild erhalten wird.
Derartige photographische direkt-positive Elemente werden zum Kopieren von Dokumenten od.dgl. verwendet, wobei die erhaltenen Bilder zum Aufweisen,eines großen Kontrasts neigen, d.h. sie neigen zum Hartwerden. Daher, besteht ein technisches Interesse für ein photographisches direkt-positives Element, das zur Schaffung e-ines möglichst weichen photographischen BiicLes geeignet ist, und es ergibt sich daher die Notwendigkeit, den Bildkontrast unter Beibehaltung einer bestimmten maximalen Dichte (D max) zu verringern . Zu diesem Zweck wurde ein Verf ah£en vor-
909838/1287
geschlagen (vgl. britische Patentschrift 1 c-54- 284) , bei welchem der Kontrast des photographischen Bildes durch die Einverleibung eines Merocyaninfarbstoffes in die vorstehend beschriebene photographische Emulsion der Solarisationsart vermindert wird. Die Abnahme des Kontrasts hängt von der Art des Sensibilisierungsfarbstoffes und der Konzentration des Farbstoffs in der Emulsion ab und bei einer gleichen Art von Sensibilisierungsfarbstoff ist das Heräbsetzungsausmaß des Kontrasts größer, wenn die Konentration des Farbstoffs in ä der Emulsion höher ist.
Andererseits ist eine derartige Arbeitsweise gewöhnlich mit dem Nachteil verbunden, daß der Sensibilisierungsfarbstoff in der Emulsionsschicht nach den photographischen Behandlungen zurückbleibt und Flecken ergibt, wobei die Bildung von Flecken ernsthafter wird, wenn die Konzentration des Farbstoffs in der Emulsion nöher ist.
Demgemäß kann bei einem photographischen lichtempfindlichen Element der Solarisationsart mit einer Emulsionsschicht, die den Sensibilisierungsfarbstoff i
enthält, der die Abnahme im Kontrast bewirkt jedoch gleichzeitig die Bildung von Flecken nach der Entwicklung verursacht, ein rein-weißer Hintergrund bei einer Schwarz-Weiß-Photographie nicht erhalten werden und außerdem wird die Wiedergabe einer naturgetreuen Farbe bei einer Farbphotographie unmöglich.
Daher besteht ein Zweck der Erfindungin der Schaffung einer photographischen Direkt-Positiv-Emulsion, die vor -
9098 38/^
hergehend verschleiert wurde, mit der maximalen Dichte CD max), die einen niedrigen Kontrast ergibt. Ein weiterer -Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer photographischen vorhergehend verschleierten Direkt-Positiv-Emulsion, bei welcher die Bildung von Füssken nach Entwicklung aufgrund der Anwesenheit des verwendeten Sensibilisierungsfarbstoffs für die Verringerung des Kontrasts erniedrigt ist.
Die Zwecke gemäß der Erfindung können erreicht werden, indem man einer photographischen vorhergehend verschleierten Direkt-Positiv-Emulsion einen Sensibilisierungsfarbstoff der allgemeinen Formel;
einverleibt, worin Z einefeur Vervollständigung eines Thiazolinkerns, eines Oxazolinkerns oder eines Pyrrolinkerns notwendige Atomgruppe, R eine gegebenenfalls substituierte Alkylgruppe, L^ und L2 jeweils eine gegebenenfalls substituierte Methingruppe, R^ und R2 jeweils eine Arylgruppe und η die Zahl o, 1 oder 2 bedeuten.
Der vorstehend angegebene Sensibilisierungsfarbstoff wird nachstehend näher beschrieben. In der vorstehend angegebenen formel (I) stellt Z eine Atomgruppe dar, die zur Bildung eines Thiazolinkerns, beispielsweise von
909838/128?
Thiazolin oder 4—Hethylthiazolin, eines Oxazolinkerns, beispielsweise von Oxazolin, 4—Methyloxazolin, 4,4—Dime thy loxazolin od.dgl., oder eines I^yrrolinkerns, beispielsweise von Iyrrolin, 3-Methylpyrrolin, 4—liethylpyrrolin, 4—Fhenylpyrrolin, 5-Hethylpyrrolin od.dgl. erforderlich ist. S stellt eine Alkylgruppe, wie Methyl-, Äthyl-, n-Propyl-, n-^tyl- oder ähnliche gruppen oder eine substituierte Alkylgruppe, z.B. eine ß-lthoxymethyl-*, ß-Methoxyäthyl-, Allyl-, (oder Vinylmethyl-), Benzyl-, ß-Phenyläthyl-, Carboxymethyl-, ß-Carboxyäthyl-, ß-Cul- ä
foäthyl-, γ-Sulfopropyl oder £-Sulfobuty!gruppe dar. Ly. und 1*2 stellen eine Methingruppe =CH- oder eine substituiert eMethingruppe eCR1- (worin R1 eine Alkyl- oder Arylgruppe bedeutet) dar.
Ein besonders wirksamer Sensibilisierungsfarbstoff ist der Meroxyaninfarbstoff der allgemeinen Formel (I), worin der heterocyclische Ring einen Thiazolinkern, Oxazolinkern oder Pyrrolinkern vom Monoringtyp ist,
Beispiele für typische Merocyaninfarbstoffe der vorstehend abgegebenen allgemeinen Formel (I) sind nachstehend aufgeführt. I
909838/1287
Farbstoff 1
r—S
Jl
H,
ζ/
Farbstoff 2 = CK-CH=C
CKr
Farbstoff 3 C-N
Farbstoff
Ξ.
^*2 ΟΗ-ΟΗ—β
Farbstoff 5 CH3
C=CH-C=C
909838/1287
Farbstoff 6 C=CH-CH-
'Yl
Farbstoff 7
ί.
'■ CH
Farbstoff 8 C=CH-CH=CH-CH-C
Farbstoff 9 .H2pS
C=CH-CH = C C-N
CH2COCH
90 9 8-3-8/128
Die durch die vorstellend angegebene allgemeine Formel (I) dargestellten Merocyaninearbstoffe können nach !bekannten Arbeitsweisen hergestellt werden, wie sie z.B. in der britischen Patentschrift 4-^o 958 beschrieben sind. So kann der Merocyaninfarbstoff der allgemeinen Formel I1 worin η 0 ist, hergestellt werden, indem man ein heterocyclische quarternäres Ammoniumsalz der allgemeinen Formel: ■ .
V- SR, . .(II)
worin Z und R die vorstehend bei der allgemeinen Formel (I) angegebene Bedeutung besitzen und R^eine Alkyl- oder Ary!gruppe und X*~ein Anion darstellen, und eine Ket©methylenverbindung der allgemeinen Formel:
0 - HC" ■ (ITI)
worin R^ und R^ die bei der allgemeinen Formel (I) angegebene Bedeutung -besitzen, in Gegenwart einer organischen Base, 2.B, Triethylamin kondensiert. - " "-■■■>■■
V/enn η 1 oder 2 bedeutet, kann der MerocyaiiihfarbsL-ofi' hergestellt werden, Ina em man ein Aiii linoderivat oder ein Acetaiiilid'derivat dc3 allgemeinen Formel:' -
EtAD ORIGINAL
^N R
E X"
worin Z, E, L, und Lp die gleiche Bedeutung ,wie bei cer allgemeinen formel (I) angegeben, besitzen und E^ ein Wasserstoffatom oder eine Acetylgruppe darstellt und die λ Verbindung der vorstehend angegebenen allgemeinen Formel (HI) in Gegenwart einer organischen Base, z.B. Triäthylamin kondensiert.
Ein typisches Beispiel für die Herstellung der vorstehend beschriebenen Farbstoffe ist nachstehend angegeben.
4 g 2-(ß-Acetanilidovinyl)-3äthyl~bhiozolinium-.jodid und 2,7 g 2-Biphenylaminothiazol-4-on wurden unter ßückflußbedingungen während 2o Minuten auf einem Wasserbad in Gegenwart von 1t5 ml Triethylamin zur Herbeiführung von deren Umsetzung erhitzt. Nach Kühlung (j des Eeaktionsprod'uktes wurde der ausgefallene Farbstoff durch Filtration gesammelt und aus einem Lösungsmittelgemisch von Äthanol und Methanol umkristallisiert, wobei 1,6 g des vorstehend aufgeführten Farbstoffs Λ mit einem Schmelzpunkt von 2750C erhalten wurde. Das spektrale Absorptionsmaximum des Farbstoffs war bei 4-58 m^u (in> Methanol).
Nach nahezu der gleichen Arbeitsweise, wie vorstehend angegeben, wurden die Farbstoffe 3 und U- hergestellt.
909838/1287 bad ORIGINAL
-ΙΟ -
per Schmelzpunkt und das spektrale Absorptionsmaximum des . Farbstoff s 3 waren 254-0C bzw. bei 4-37 'τα. Α (in Methanol) und der Schmelzpunkt des Farbstoffs 4-war 2260C und dessen spektrales Absorptionsmaximum lag bei 452 m/U (in Methanol). .
Der durch die vorstehend angegebene allgemeine formel (I) dargestellte Merocyaninfarbstoff besitzt eine : hohe Löslichkeit in organischen Lösungsmittel,/-2..Bv '_'/:. Methanol und Äthanol, und wird daher ■ gewöhnlich einer Halogensilberemulsion in ^orm einer Lösung in einem V organischen Lösungsmittel zugegeben. Die besonders wirksame Menge des Farbstoffs ist 5ο bis 25o"mg je 1 kg der Emulsion, wobei jedoch die optimale Konzentration des Farbstoffs in der Emulsion von den Arten; des Farb-stoffs und der Emulsion abhängt .und mit Hilfe einer: .allgsiBin bekannten Sensitometrie bestimmt wird. -
In, den gemäß der Erfindung zur Anwendung gelangenden Halogensilberemulsionen können verschiedene Arten von Silberhalogeniden, z.B. Silberchlorid, Silberbromid,. Silberchlorbromid, Silberj odbromid, Silberchlorjodbromid od»dgl. verwendet; werden, ' ■
Die Halogensilberemulsion gemäß der Erfindung, wurde bis zu der maximalen Dicktedurch Belichtung oder mit ' Hilfe eines chemischen schleierbildenden Mittels ver- _ schieiert. ' " ' '::-_-
Es ist erforderlich, daß das chemische. Schleiex— "'\--- bildungsmittel das Halogensilbef in'der Emulsion verschleiert, ohne nachteilige Wirkun|nauf die Halogensil-' , beremulsion ausiuüben^ und es werden hierfür gewöhnlich
909839/1,287
-- 11 -
Thioharnstoff,-i>ipxyd; ,(Dipxan) ,
verwendet,
liach Beendigung der Schlelerblldungsbeh'andlung können -gebr^tchliche, Zusätze,, z.B.. ein.liberzugshilfsmittel oder; lein Härtungsptltte.1,. .gey/ünsplrbenfalls de.r_ Emulsion zugegeben werden... ..Hack Einstellung-des, pH-Wertes /und der. Sirberionenk;önzentration der HalogensiIberemulsion, λ
falls.;eriorderlichvtwird ':e.ine.,.L&sung des Mer.qcyaninfarTa- stoff s.ider:.Emulsion unter ^hren..zugegeben, und.,die .er- . haltene Emulsion .y/ird -auf -ein en üDrager ..auf getiraclit,.· .......
-:f vAls,;Träger-;köpnen:cZ,.-B»; ,Glasplatten.,. Gellulose- . . ;,. derliratfilme-:, ;;wi.e.:?riasetyl,eeliulosefilra, Filme, aus ., . ■ einem syntiiet,is..5lien::-Iiarz., .wif-Pol^atliylenterepl^tlialat-. film und ein Taarytüberzogenes-Papier verwendet werden.
der Erfijidung.;.liergestellte iTalog emulsrion,,-die- den I<ter.ocyaninf:ar"bst'Off der/vorstehend ; .-jangegö^pnen.allgemeinen For^erX..-(I).ßBtb.ält.r.-iiriä..'.yorlier·^, , geiaend verschleiert wurde, "bewirbt, .eine.. Abnal^me .-des, . Kontrasts und lcaim daher in wirlcsaineiv Vteise für photo-.,gr-aphiscihe lichtempfindliehe^, weiche. . Direkt-Positiv ^.e., ,beispielsv/eise .für ein Icopierllchtempfinäij---Element, für Röntger;aufnahmen verw/enä.et werden, Außerdem ergibt das photogi'.aphlsehe lichtempfindliche' ' direkt-positive Element mit einei" Schicht der jiaIogGiisilbeji-era-ulsion.^. diev den .Earb_stoff gemäß der allgemeinen -Forrie,^. (1> .enthält.;und. yorhergehend verschleiert wurde, .ein- !•a.ljnbild., .,clsn ..weni'ger gefärbt ist., d.h. mit- viel" llnld..wobei unter Verwendung, des lichteispflnd:
09 8 3t» Wtt
lichen Elements eine Kontrastverminderung ohne Erniedrigung der maximalen Dichte (D max) erreicht werden kann«,
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Beispiels näher erläutert.
Beispiel · ""..-..
Eine Bromsilberemulsion, .die mit Hilfe von Hydra--; zindihydrochlorid bis zur-maximalen Dichte .verschleiert wurde, wurde hergestellt und der pH-Wert und pAg-Wert der Emulsion wurde auf 6,0 bzw. 9,o eingestellt.. Die Emulsion wurde in zwei Anteile geteilt und jeder _ der nachstehend angegebenen MerOcyaninfarbstoffe wurde ; zu der jeweiligen Teilemulsion zugegeben, worauf jede Emulsion auf einen Triacetylcellulosefilm aufgebracht und anschließend getrocknet wurde.
Der so hergestellte' lichtempfindliche EiIm wurde durch einen optischen Stufenkeil belichtet und in-einem Entwickler der nachstehend angegebenen Zusammensetzung entwickelt: -
p-Methylaminophenolsulfat .
Hydrochinon Ifatriumsulfit (wasserfrei) Natriumc arb onat (was s erfre i) Wasser
Die entwickelte Emulsionsschicht wurde dann in eine übliche .Fixierlösung, die Natriumthiosulfat enthielty fixiert und anschließend gewaschen und getrocknet. Die optische Dichte des so erhaltenen positiven Bildes wurde
4 S
1o . S
6o S
2,5 S
Rest auf Λ 1
909838/1287
mit Hilfe eines Sensitometers gemessen und der Gamma-' Wert wurde bestimmt, ^ie Ergebnisse sind in der nachstehenden Tabelle aufgeführt:
Tabelle
Versuch Farbstoff. Gamma D max Flecken
Nr.:
1 kein 2,o2 2,3 O, 00
CVJ 1o ' 1,67 2,3 ο ,05
3 2 ' 1,35 2,3 ο, o2
4 " 3 1,6o 2,4 ο, öl
5 4 1,68 . 2,4 o,o2
6 1 1,35- 2,3 o,o2
7 5 1,42 2,3 ο, o2
8 6 1,4o 2,3 ο, o2
9 7 ''■ 1,76 2,3 o,o1
1o - 9 1,53 2,3 ; o,o2
Anmerkung: ■ + ' Der Farbstoff 1o ist ein.üblicher Sensibi-
lisierungsfarbstoff der Formel:
C =
CH-CH-C,
O* ^N
- ν
909828/1287
Die in der vorstehenden Tabelle angegebene Dichte der Flecken wurde, wie folgt, gemessen: nach Belichtung der Proben bis zur Erteilung der minimalen Dichte (D min) wurde die Probe in dem vorstehend angegebenen Entwickler während 1 min. entwickelt, während 1o min. fixiert, gewaschen und getrocknet. Die Dichte der so behandelten Probe unter einem Fu^i-Fiiter Nr. 17(Grünfilter mit einem Durchlässigkeitsmaximum bei 525 nyu^ hergesteiit νω Fuji Photo-Film, Co.) wurde als Fleckendichte angegeben. Die Fleckendichte der Probe, welcher kein Farbstoff zugegeben worden war, wurde mit ο angegeben.
9 0 9838/1287

Claims (6)

  1. ""***" 19085/0
    Patentansprüche
    (Λ)) Photographische Balogensilberemulsion für das Direkt-Positiv-Verfahren, dadurch gekennzeichnet, daß sie vorhergehend verschleiert wurde und wenigstens einen Merocyaninfarbstoff der allgemeinen Formel:
    6 = (L1-L2)^Cx Q -Έ
    enthält, worin Z eine zvr Yervollständigung eines Thiazolinkerns, Oxazolinfcerns oder Pyrrolinkerns erforderliche Atomgruppe, R eine gegebenenfalls substituierte Alkylgruppe, It- und I^ Jeweils eine gegebenenfalls substituierte Methingruppe, R^ und Rp jeweils eine Arylgruppe und η die Zahl o, 1 oder 2 bedeuten.
  2. 2) Photographische Halogensilberemulsion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie den Merocyaninfarbstoff in einer Menge von 3ο bis 25o mg Je ™ 1 kg der Emulsion enthält.
  3. 3) Photographische Halogensilberemulsion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie durch Belichtung verschleiert worden ist»
  4. 4) Photographische Halogensilberemulsion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie durch chemische Schleierbildungsmittel verschleiert worden ist.
    909838/1287
  5. 5) Photographische ^alogensilberemulsion nach. Ansprach 4, dadurch, gekennzeichnet;, daß sie durch. Thioharnstoff, Dioxyd (Dioxan), Zinndichlorid, Formaldehyd oder Hydrazin als chemisches Sehleierbildungsmittel verschleiert worden ist.
  6. 6) Photographisches lichtempfindliches Halogensilberelement, dadurch gekennze ichnet, daß es eine Schicht der photographisehen Halogensilberemulsion für das Birekt-Positiv-Verfahren aufweist, die den Merocyaninfarbstoff der vorstehend angegebenen allgemeinen Formel 1 enthält.
    909838/ 1287
DE19691908570 1968-02-21 1969-02-20 Photographische Halogensilberemulsion fuer das Direkt-Positiv-Verfahren Pending DE1908570A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP1087768 1968-02-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1908570A1 true DE1908570A1 (de) 1969-09-18

Family

ID=11762546

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19691908570 Pending DE1908570A1 (de) 1968-02-21 1969-02-20 Photographische Halogensilberemulsion fuer das Direkt-Positiv-Verfahren

Country Status (6)

Country Link
US (1) US3627534A (de)
BE (1) BE728590A (de)
CA (1) CA918992A (de)
DE (1) DE1908570A1 (de)
FR (1) FR2002361A1 (de)
GB (1) GB1238257A (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2497367A1 (fr) * 1980-10-16 1982-07-02 Kodak Pathe Emulsion positive-directe aux halogenures d'argent avec agent de nucleation incorpore
EP0050558A3 (en) * 1980-10-16 1982-09-08 Eastman Kodak Company Photographic emulsions and elements capable of forming direct-positive images
US7115640B2 (en) 2001-12-21 2006-10-03 X-Ceptor Therapeutics, Inc. Heterocyclic modulators of nuclear receptors

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5077191A (en) * 1989-12-26 1991-12-31 Eastman Kodak Company Photographic sensitizing dyes
US11827820B2 (en) * 2019-09-12 2023-11-28 Transportation Ip Holdings, Llc Applicator nozzles

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2497367A1 (fr) * 1980-10-16 1982-07-02 Kodak Pathe Emulsion positive-directe aux halogenures d'argent avec agent de nucleation incorpore
EP0050558A3 (en) * 1980-10-16 1982-09-08 Eastman Kodak Company Photographic emulsions and elements capable of forming direct-positive images
US7115640B2 (en) 2001-12-21 2006-10-03 X-Ceptor Therapeutics, Inc. Heterocyclic modulators of nuclear receptors

Also Published As

Publication number Publication date
CA918992A (en) 1973-01-16
FR2002361A1 (de) 1969-10-17
US3627534A (en) 1971-12-14
BE728590A (de) 1969-08-01
GB1238257A (de) 1971-07-07

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1772956A1 (de) Photographische Halogensilberemulsionen
DE2502820B2 (de) Farbfotografisches Verfahren zur Herstellung von Cyanbildern
DE2257751A1 (de) Photographische silberhalogenidemulsionen
DE2034064B2 (de) Farbfotografisches Aufzeichenmaterial
DE2804719A1 (de) Lichtempfindliches silberhalogenidfarbphotographisches material
DE1908570A1 (de) Photographische Halogensilberemulsion fuer das Direkt-Positiv-Verfahren
DE1914292B2 (de) Photographisches aufzeichnungsmaterial
DE2302676A1 (de) Photographisches mehrschichten-silberhalogenidmaterial fuer die verwendung in der farbphotographie
DE2156129A1 (de) Photographische Silberhalogenidemulsionen
DE2040131C2 (de) Mehrschichtiges direkpositives photographisches Aufzeichnungsmaterial
DE2818326A1 (de) Lichtempfindliches photographisches silberhalogenidmaterial
DE2243421A1 (de) Farbphotographisches material
DE723388C (de) Verfahren zur direkten Erzeugung eines Naturfarbenbildes
DE2063669C3 (de) Photographisches Aufzeichnungsmaterial mit einer spektral sensibilisierten Silberhalogenidemulsionsschicht
DE1929037A1 (de) Lichtempfindliche,photographische Silberhalogenidemulsion
DE2622315A1 (de) Spektral sensibilisierte, photographische silberhalogenidemulsionen
DE1172953B (de) Reproduktionsverfahren zur photographischen Herstellung von gerasterten oder ungerasterten Direkt-Duplikaten oder von Ausgleichskopien mit Hilfe des Intensitaets-Umkehreffektes
DE2219437A1 (de) Mehrschichtiges, lichtempfindliches material vom direkten positivtyp
DE952146C (de) Farbenphotographisches Verfahren
DE1919841A1 (de) Verfahren zur Herstellung von photographischen Bildern
DE2324794A1 (de) Farbphotographische materialien
DE1193804B (de) Silberhalogenidfreies, photographisches Kopiermaterial mit Ausbleichschichten, die Merocyaninfarbstoffe enthalten
DE2415125A1 (de) Farbstoffe fuer photographische zwecke, die einen diffusionsfaehigen farbstoff abspalten, und damit durchfuehrbares photographisches verfahren
DE1813001A1 (de) Lichtempfindliche,photographische Halogensilberemulsion fuer Mikrofilme
DE2000587B2 (de) Photographisches aufzeichnungsmaterial mit einer verschleierten direkt-positiven spektral sensibilisierten halogensilberemulsion