DE189802C - - Google Patents

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DE189802C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F27/00Making wire network, i.e. wire nets
    • B21F27/02Making wire network, i.e. wire nets without additional connecting elements or material at crossings, e.g. connected by knitting
    • B21F27/04Manufacturing on machines with rotating blades or formers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVU 89802 KLASSE 7d. GRUPPE
in DUISBURG-RUHRORT.
• Zusatz zum Patente 171287 vom 26. Mai 1903.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Mai 1906 ab. Längste Dauer: 25. Mai 1918.
Bei der Herstellung von Drahtgittern aus ineinandergeschraubten Drahtwindungen mittels der durch Patent 171287 geschützten Maschine wird der zu verarbeitende Draht auf einen in der Windespindel eingespannten Windedorn mittels einer Schraubenführung gebogen und durch den gedrehten Windedorn in die letzte Maschenreihe des bereits fertigen Gitters eingeschraubt. Wird starker Draht verarbeitet, so entstehen beim Einwinden keine Schwierigkeiten; anders bei dünnem Draht und großen Maschen, weil mitunter das sich einwindende vordere Drahtende durch äußere Erschütterungen oder sonstige Zufälle in Schwingungen gerät und dann nicht mehr die zugehörige■' Masche trifft, sondern daneben gerät und sich verwickelt, so daß die Arbeit unterbrochen werden muß. Um diesem Ubel-' stand zu begegnen, wird nach der vorliegenden Erfindung das in die letzte Masche sich einwindende Drahtende vorher so zur Seite „gebogen, daß es die Masche nicht verfehlt. Auf der Zeichnung ist:
Fig. ι, 2 und 3 je eine vordere Ansicht der Biegearme mit dem unmittelbar dazu gehörigen Triebwerk in drei verschiedenen Stellungen, Fig. 4 eine seitliche Ansicht, Fig. 5 und 6 eine Ansicht nach Fig. 1 bis 3, jedoch mit Hinzufügung der Stellvorrichtung, die der Deutlichkeit wegen in Fig. 1 bis 3 weggelassen ist, Fig. 7 eine Ansicht der Weiche von vorn und von oben.
In Fig. ι ist die von den beiden letzten Drahtwindungen α und α1 hergestellte Masche mit A bezeichnet; der von dem Windedorn b kommende Draht α wird jetzt bei c in der durch die Strichlinie x-x angedeuteten Schnittebene durchschnitten und nun ist das Knie a" nach vorn (aus der Papierebene heraus) zu biegen, damit, nachdem das Drahtgitter in der in der Patentschrift 171287 beschriebenen Weise um ein entsprechendes Stück hochgehoben ist, das vordere Ende der neuen Windung in die Drahtschleifen a1 sicher gelangen kann.
Das Herausbiegen dieses vorderen Endes a2 ist in Fig. 2 bis 4 verdeutlicht, und zwar zeigt Fig. 2 die Mittelstellung des Biegers g und Fig. 3 die Linksstellung, während Fig. 4 die zweite Mittelstellung, entsprechend der Stellung Fig. 2 zeigt.
Der Bieger ist ein um den Zapfen i drehbarer Hebel g mit zwei Armen g1, g1; der Zapfen i wird von einem Böckchen h gehalten, das an einem mit dem Maschinengestell verbundenen Balken k befestigt ist. In seiner Mittelstellung (Fig. 2 und 4) wird der Bieger durch zwei' Federn /, / zu halten versucht,
die unter zwei Nasen g1 drücken; zwei Stifte ο, ο an dem Böckchen h begrenzen den oberen Ausschlag der mit ihren Enden an dem Balken k befestigten Federn /, /.
Aus Fig. 3 ist ersichtlich, daß der Ausschlag des Biegers g so groß ist, daß das \ Drahtende α2 von dem rechten Biegearm gx nach links gebogen wird; da der Angriff des Armes g1 um eine gewisse Entfernung von
ίο der Schnittstelle c des Drahtendes, α2 erfolgt (s. Fig. i), so wird das Ende um etwa den doppelten Betrag aus der Mittelebene der Schleife α herausgebogen, wie die Schleifenbreite ist, so daß der Eintritt der Spitze a1 in die letzte Drahtwindung sicher erfolgen wird.
Das Drahtende α2 muß bei der Bildung einer neuen Maschenreihe einmal in die Masche A von der einen Seite, das nächste Mal von der andern Seite eintreten, wie dies in der Patentschrift 171287 näher erläutert ist; der Bieger g muß daher das Drahtende a2 einmal nach links (Fig. 3), das nächste Mal nach rechts biegen. Diese Hin- und Herbewegung des Biegers g erfolgt durch das Auf- und Niedergehen zweier Stangen m (Fig. 2), die durch je ein Querstück n, nl oben und unten verbunden sind und in Lagern ρ des Balkens k gleiten. Das untere Querstück η ist mit einer Stange q verbunden, in deren Schlitz ein Stift r1 einer Stange r (mit 118 in der- Patentschrift 171287 bezeichnet) eingreift, die von der Maschine zu geeigneten Zeiten auf- und abbewegt wird. Das obere Querstück n1 trägt einen Zapfen s, der an seinem linken Ende (Fig. 1) einen Arm t trägt. Dieser i\rm ist mit einem herzförmigen Kurvenstück u (siehe besonders Fig. 3) verbunden. Die äußeren Enden dieses Herz-Stückes sind seitlich zugeschärft und gleiten abwechselnd in den Schlitzen zweier senkrechten Führungsstangen v, v, die mit ihrem unteren Ende auf dem Balken k stehen. Die von der unteren Spitze der herzförmigen Kurve nach oben gehenden Kanten gleiten an einer Rolle w entlang, die an dem Biegearm g sich befindet. Es ist nun beim Vergleich der verschiedenen Stellungen in Fig. 2 bis 4 leicht erkennbar, daß der Bieger g nach der einen oder anderen Seite verschoben wird, je nachdem das Herzstück κ in der obersten Lage des Querstücks w1 (Fig. 3 oder 4) steht; die Herzspitze trifft beim Heruntergehen der Stangen m und des Querstücks n1 die eine oder die andere Seite der Rolle w und schiebt diese mit dem Bieger g nach rechts oder links. Die Schwenkung des Armes t mit dem Herzstück u bewirkt ein zungenförmig gestaltetes Formstück y (Fig. 1), das das eine Ende einer U-förmig gebogenen Feder bildet, deren anderes Ende fest mit dem anderen Ende des Zapfens s verbunden ist und folglich auch mit dem Herzstück u und dessen Träger t in starrer Verbindung steht. Die Zunge y greift nun beim Hochgehen des Querstücks n1 in eine Z-förmige Weiche \ (Fig. 5 und 6), die Fig. 7 in Ansicht von vorn und von unten zeigt. Das schräge Mittelstück dieser Weiche ist unten ausgeschlitzt ; diese eigenartige Form veranlaßt, daß die Zunge y bei ihrem einen Hochgang in die eine Schrägung, bei ihrem nächsten Hochgang in die zweite Schrägung eintritt. Wegen dieser Wechsellage muß die Zunge auch an einer Feder sitzen (Fig. 1), denn sie muß das eine Mal vor, das andere Mal hinter das schräge Mittelstück der Weiche \ treten.

Claims (1)

  1. Patent-A NSPRUca:
    Biegevorrichtung zum Biegen der Draht-, schraubenenden an Maschinen zur selbsttätigen Herstellung von Drahtgittern aus inandergeschraubten Drahtwindungen nach Patent 1712.87, gekennzeichnet durch einen Bieger (g) mit zwei Armen (gl), die die freien.Enden (a?) der aufeinander folgenden Drahtschrauben abwechselnd nach der einen und der andern Seite biegen, und dessen pendelnde Bewegung durch ein Herzstück (u) bewirkt wird, das mittels einer in eine Z-förmige Weiche (\) eintretenden Zunge (y) gesteuert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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