DE189592C - - Google Patents

Info

Publication number
DE189592C
DE189592C DENDAT189592D DE189592DA DE189592C DE 189592 C DE189592 C DE 189592C DE NDAT189592 D DENDAT189592 D DE NDAT189592D DE 189592D A DE189592D A DE 189592DA DE 189592 C DE189592 C DE 189592C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
suction box
felt
paper
paper pulp
press
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT189592D
Other languages
English (en)
Publication of DE189592C publication Critical patent/DE189592C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F3/00Press section of machines for making continuous webs of paper
    • D21F3/02Wet presses
    • D21F3/0272Wet presses in combination with suction or blowing devices

Landscapes

  • Paper (AREA)

Description

Pate ν τ-An s PRU c H:
Presse für Papiermaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugkasten (a 1J an der den Preß walzen (bx bl) zugekehrten Seite derart spitzlaufend ausgestaltet ist, daß er fast bis an die Berührungslinie der beiden Preßwalzen (b1 bx) gerückt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    Die Saugkasten der Trockenpressen, welche die zwischen Filz und der feuchten Papiermasse eingeschlossenen Luft absaugen, sind in einer gewissen Entfernung von derTrockenpresse angebracht, wie in Fig. ι dargestellt. Der Saugkasten ist hier mit a, die Trockenpresse nach ihren beiden Druckwalzen mit b, b bezeichnet.
    Bei dieser Anordnung verbleibt zwischen
    ίο dem Saugkasten α und der wirkenden Druckstelle der Trockenpresse b, b eine genügend weite Strecke, auf der die Luft wieder zwischen Trockenfilz und Papierlage eindringen kann. Um nun ein Aufblähen der Papiermasse zu vermeiden, muß man der Luft einen Ausweg schaffen. Man konnte daher bisher nur ein dünnes Gewebe als Filz verwenden, das dann aber wieder den Ubelstand zeigt, daß es den Einwirkungen der Waschvorrichtung nicht genügenden Widerstand entgegenzusetzen vermag, wodurch wieder Nachteile für das Papier entstehen.
    Diese Übelstände sollen nach der Erfindung' dadurch beseitigt werden, daß man den Saugkasten al (Fig. 2) eine zugespitzte Gestaltung gibt, wodurch es möglich wird, den Saugkasten al so nahe an die Berührungslinie c1 der beiden Druckwalzen bl, b1 der Presse heranzurücken (Fig. 2), daß die schädliche Strecke zwischen α und c (Fig. 1) beseitigt ist. Der Saugkasten wirkt nun nahe an der Berührungslinie cl und erhöht dadurch den Nutzeffekt des Absaugens.
    Das bei den gebräuchlichen Vorrichtungen nicht zu vermeidende Aufblähen der Papiermasse, infolge des Zurückdrückens der zwischen Filz und der Papiermasse eingeschlossenen Luft beim Durchgange zwischen den Druckwalzen b1, bl kann nicht eintreten, da der Saugkasten auch diese Luft sofort absaugt, bevor sie ihre schädliche Wirkung auszuüben vermag. Fällt aber das Aufblähen der Papiermasse fort, so kann auch j nicht mehr eine den Wert des Papieres [ herabdrückende Faltenbildung eintreten. Außer j der Beseitigung dieser Fehlerquelle kommt noch der Vorteil in Betracht, daß man nunmehr, ähnlich der ersten Gautschpresse, einen Filz anwenden kann, welcher viel widerstandsfähiger und gleichmäßiger ist, als bisher bei den Pressen verwendet werden konnte, was wieder auf die Güte des Papiers einwirkt.
    Es braucht bei der neuen Anordnung auch nicht so stark gesaugt zu werden wie bei der früheren Anordnung, so daß eine geringe Reibung und damit eine geringere Abnutzung des Filzes zu verzeichnen ist.
    Die in Fig. 2 dargestellte Ausführungsform des Saugkastens ist nicht die einzig mögliche, um die angestrebte Wirkung zu erreichen. Der Saugkasten kann z. B. auch, wie in Fig. 3 dargestellt, zugespitzt sein.
DENDAT189592D Active DE189592C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE189592C true DE189592C (de)

Family

ID=453123

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT189592D Active DE189592C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE189592C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE935405C (de) * 1951-09-01 1955-11-17 Millspaugh Ltd Presswalzensatz fuer Papiermaschinen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE935405C (de) * 1951-09-01 1955-11-17 Millspaugh Ltd Presswalzensatz fuer Papiermaschinen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE189592C (de)
DE229634C (de)
DE232059C (de)
DE355958C (de) Walzenpresse zum Auspressen von Fluessigkeit aus Faserstoffbahnen
DE855204C (de) Selbstabnahmepapiermaschine
DE687441C (de) Dreiwalzensaugpresse fuer Papiermaschinen
DE329867C (de) Nasspresse ohne Nassfilz fuer Papier-, Pappen- und Entwaesserungsmaschinen
DE321607C (de) Langsiebpapiermaschine
DE6791C (de) !. Neuerungen an Papiermaschinen
DE343026C (de)
AT159851B (de) Dreiwalzen-Saugpresse für Papiermaschinen.
DE1108060B (de) Saugpressenpartie fuer Papiermaschinen
DE239933C (de)
AT135154B (de) Langsieb-(Fourdrinier-)-Maschine.
DE262579C (de)
DE449200C (de) In die Trockenpartie eingebautes, ununterbrochen arbeitendes Glaettwerk
DE839311C (de) Vorrichtung zum Entwaessern einer endlosen Faserstoffbahn, insbesondere Papier-, Karton- od. dgl. Bahn, mittels mehrerer Walzenpressen
DE229799C (de)
AT107736B (de) Verfahren und Einrichtung zur Entwässerung der Stoffbahn auf offenen Langsiebmaschinen.
AT89099B (de) Vorrichtung an Walzenpreßwerken.
DE583743C (de) Langsieb-Papiermaschine
DE151856C (de)
DE232768C (de)
DE374942C (de) Nasspressenanordnung fuer Papier- und Kartonmaschinen
DE275682C (de)