DE18770C - Typen-Schreibmaschine - Google Patents

Typen-Schreibmaschine

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Publication number
DE18770C
DE18770C DENDAT18770D DE18770DA DE18770C DE 18770 C DE18770 C DE 18770C DE NDAT18770 D DENDAT18770 D DE NDAT18770D DE 18770D A DE18770D A DE 18770DA DE 18770 C DE18770 C DE 18770C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hammer
keys
movement
paper strip
types
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT18770D
Other languages
English (en)
Original Assignee
SO-CIETE CLAVIGRAPHIQUE MAGGI & Co., vertreten durch den Direktor A. D. FURSE in Rom
Publication of DE18770C publication Critical patent/DE18770C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J3/00Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed

Landscapes

  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE IB: Druckerei.
Typen - Schreibmaschine.
Die auf beiliegender Zeichnung dargestellte Typen-Schreibmaschine, »Klavigraph« genannt, soll dazu dienen, gesprochene Wörter und ganze Sätze oder Reden unmittelbar durch den Druck auf einem Papierstreifen zu fixiren, der nach Mafsgabe des Anschlages der die Typenhämmer bewegenden Tasten einer Klaviatur von einem Uhrwerk oder sonstwie unter den Typen der Hämmer fortgezogen wird.
Für die verschiedenen Sprachen sind die Buchstaben in specielle, dem Charakter der Sprache angepafste Systeme gebracht und zusammengruppirt, um danach die passendste und bequemste Anordnung der Tasten α α der Klaviatur der Maschine treffen zu können, welche die den verschiedenen Buchstaben entsprechenden Typenhämmer anschlagen. Durch ein derartiges gleichzeitiges Anschlagen einer Anzahl von Tasten kann das betreffende Wort unmittelbar nach erfolgtem Aussprechen desselben auf den erwähnten Papierstreifen gedruckt werden.
Fig. ibls veranschaulicht die Anordnung der Tasten. Es sind davon sechs verschiedene Gruppen gebildet, die in sectorartigen Feldern liegen. Die vollen Linien des Schemas in Fig. ι stellen die Tasten mit den entsprechenden Alphabetbuchstaben vor. Der Druck der Typen einer jeden Gruppe von Tasten findet an der Stelle der sechs quadratischen Felder 1, 2, 3 ... statt.
Die in Fig. 1 dargestellte Anordnung der Tasten der Klaviatur ist ganz allgemein für alle Sprachen anwendbar, indessen für Sprachen mit reicherem Wortschatz, wie namentlich die deutsche Sprache, empfiehlt sich ganz besonders diese Gruppirung der Buchstaben bezw. der dieselben tragenden Tasten.
Aus Fig. 2 ist die vollständige Zusammenstellung der Maschine im Grundrifs ersichtlich. Die Bewegung dieser Tasten geschieht in der bekannten Weise einer Pianofortemechanik. Die einzelnen Tasten der Maschine drücken bei ihrem Anschlag zugleich eine Schiene e. nieder, die durch Hebel auf die Hemmung des den Papierstreifen bewegenden Uhrwerks regulirend einwirkt, wie in folgendem näher erläutert wird.
An einer jeden Taste α ist ein kleiner Stöfser / befestigt, der, von den Tasten emporgeschnellt, einen entsprechenden Typenhammer m, Fig. 4. und 6, um seine. Achse in Schwingung versetzt, wobei der die Type tragende Arm des Hammers nach Vorbeistreifen an einem in der Mitte der Hammergruppe angeordneten Farbkissen b die betreffende Type auf einem der Felder 1, 2, ,3 . . ., Fig. 1, an dem. über diese Felder hinweggezogenen Papierstreifen zum Abdruck bringt. Die Type befindet sich an dem Hammerende bei p, Fig. 6, und der Papierstreifen gleitet über eine zu seiner Auflage dienende Schiene P, Fig. 2, hinweg. Die Bahn der Hammerenden beim Anschlagen der Tasten ist durch Punktirung in Fig. 4 und die Bahn beim Loslassen der Tasten durch Punktirung in Fig. 6 angedeutet. Nach erfolgtem Abdruck der Type genügt das Uebergewicht des einen Hebelendes des Hammers,
um nach losgelassener Taste ihn sofort in seine Anfangslage wieder zurückzubewegen.
Fig. s stellt einen derartigen mit zwei Drehzapfen versehenen Hammer von oben gesehen dar. Die Lagerung dieser Drehzapfen geschieht in einem einen ovalen Ring bildenden Rahmen R, Fig. 2 und 3; derselbe ist ringsum in passenden Abständen von oben eingekerbt, so dafs die Zapfen der Typenhämmer in diesen Einkerbungen eine Lagerung finden und sich drehen können. Der Hammer ist aus einer Flachschiene so gebogen, dafs sein äufseres Hebelende eine Doppellage bildet, wodurch das erforderliche Uebergewicht dieses Endes erzielt wird. Fig. 6 stellt einen solchen Hammer in dem Augenblick dar, in welchem der Abdruck der Type auf dem sich auf der erwähnten Schiene P fortbewegenden Papierstreifen erfolgt, und Fig. 4 zeigt den Hammer im Ruhezustand.
Das Bestreichen der Typen an den Hammerenden mit einer Druckfarbe kann auf verschiedene Arten stattfinden; gewöhnlich benutzt man die in Fig. 2 und 3 dargestellte Einrichtung. Dieselbe besteht aus einem von einem Support C getragenen, in einem Schlitz desselben verstellbaren Metallblech, woran eine kleine, mit der Druckfarbe getränkte Bürste oder ein Kissen b sich befindet. Die Bürste oder das Kissen ist so gelegen, dafs die Typen beim Anschlagen der Hammer daran vorbeifahren müssen und dadurch mit Farbe bestrichen werden. Die Bürste hat entsprechend der Gruppirung der Hämmer eine ovale Form, Fig. 2. Aus Fig. 3 ist ersichtlich, wie die mit ihren Drehzapfen in dem ebenfalls ovalen Rahmen R der Maschine ruhenden Hammerenden in der Ruheposition um den Bürstenrand herum gelegen sind.
Der zu bedruckende Papierstreifen r wird auf einen Haspel A der Maschine aufgewickelt, Fig. 2 und 3; beim Anziehen des Papierstreifens behufs Bedrückens erfolgt dann eine Abwickelung desselben von dem Haspel. Diese Bewegung des Papierstreifens findet in der Richtung des Pfeiles, Fig. 3, statt. Derselbe geht dann, wie schon erwähnt, über die Schiene P quer durch die Maschine fort und tritt, nachdem er von den Typen der Hammer bedruckt worden, infolge des Anzuges der Walzen Cc, Fig. 3, aus der Maschine heraus.
Die Vorbewegung des Papierstreifens ist wie folgt zusammengesetzt:
Auf der linken Seite der Maschine ist ein Uhrwerk B angeordnet, das man aufziehen kann, worauf dann die in dem Federgehäuse s eingeschlossene angespannte Triebfeder eine Drehung des Zahnradgetriebes und der damit in Verbindung stehenden Anzugswalze C bewirkt.
Mit diesem Uhrwerk ist eine Hemmung oder Regulirvorrichtung für die Bewegung des Papierstreifens bei stattfindendem Bedrucken desselben verbunden, welche aus folgendem besteht:
Fig. 7 und 9 zeigen in Seitenansicht und Grundrifs ein Hemmungsrad C, das nahe an seinem Umfang auf der Seite mit zwei Zähnen t i' versehen ist. Diese Zähne werden durch die Zähne ζ ζ' eines um eine untere Achse /" schwingenden Ankers h beeinflufst, der in Fig. 7 in Seitenansicht und in Fig. 8 in Vorderansicht dargestellt ist. An einer oberen blattartigen Verbreiterung trägt dieser Anker die Zähne ζ ζ', von denen letzterer unter dem ersteren und seitlich etwas verschoben angeordnet ist. Diese Zähne bewirken ein periodisches Anhalten und Wiederloslassen des Hemmungsrades C und dadurch auch der vorerwähnten Anzugswalze C nach Mafsgabe des Anschlages der Tasten, so dafs der von der Walze C bewegte Papierstreifen hierdurch bald angehalten, bald weiter fortbewegt wird.
Wenn der Anker h die in Fig. 7 punktirt dargestellte Lage einnimmt, so dafs sein oberer Zahn z' den Zahn /' des Rades erfafst hält, so macht, wenn der Anker dann in die durch volle Linien dargestellte Position nach links schwingt, das Hemmungsrad nur eine ganz geringe Drehung, entsprechend dem kleinen verticalen Abstande der Ankerzähne ζ ζ' von einander. Wenn indessen dann bei dem Zurückschwingen des Ankers in die punktirt dargestellte Position sein oberer Zahn z' den Zahn i' des Hemmungsrades losläfst, so ist es dem Rade gestattet, eine halbe Umdrehung zu machen, bis durch Anschlagen des t' gegenüberliegenden Zahnes t des Rades an den unteren Zahn ζ des Ankers h der beschriebene Vorgang sich wiederholt.
Der Anker h erhält, wie schon erwähnt, seine Schwingung von der Schiene e aus, die unter sämmtliche Tasten fortführt und jedesmal abwärts gedrückt wird, wenn eine dieser Tasten angeschlagen wird. Die Enden dieser Schiene sind scharnierartig mit den Hebeln f und /' verbunden, von denen ersterer, auf der rechten Seite der Maschine liegend, bei e' seinen Drehpunkt hat, letzterer, auf der linken Seite gelegen, bei e", Fig. 2.
Der Hebel /' wirkt mittelst Hebelarmes /'" beim Anschlagen einer Taste α auf Drehung der Welle /", Fig. 8, auf welcher der Anker h festsitzt, so dafs dieser dadurch jedesmal eine Schwingung macht. Läfst man alsdann die Taste los, so schwingt der Anker in seine Anfangslage zurück, wie bereits mit Bezug auf Fig. 7 angegeben worden. Auf diese Weise findet die Regulirung der Bewegung des zu bedruckenden Papierstreifens dem Anschlage der einzelnen Tasten entsprechend statt. Der in der Richtung des Pfeiles von den Abzugswalzen C c durch die Bewegung des Uhr-
Werkes fortgezogene bedruckte Papierstreifen wird dadurch bald angehalten, wenn der Abdruck einer Type erfolgt, bald macht er eine längere Bewegung in der Richtung des Pfeiles, Fig. 3. Indem dabei das hintere Ende des Hebels f auf den Papierstreifen aufgedrückt wird, wird demselben die erforderliche Straffheit ertheilt. Dasselbe kann man auch durch eine kleine Spannwalze, Fig. 10, erreichen, die auf den sich fortbewegenden Papierstreifen von oben drückt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. An einer Typen-Schreibmaschine die Anordnung der Typenhammer mp in einem ovalen Rahmen R in sechs verschiedenen Gruppen oder sectorartigen Feldern, derart, dafs sie beim Anschlage der Tasten a a sechs verschiedene, in der Bewegungsbahn des Papierstreifens r gelegene Druckfelder 1, 2> 3> 4, 5, 6 so beherrschen, dafs darin der Abdruck der einzelnen Typen der Hammer erfolgen kann, wie mit Bezug auf die Zeichnung beschrieben.
    Der Mechanismus zur Regulirung der Bewegung des Papierstreifens r, bestehend aus einer unter sämmtliche Tasten α α fortführenden Schiene e, die, durch den Anschlag einer jeden Taste niedergedrückt, ein Hebelwerk /' /'" in Schwingung versetzt, wodurch der Anker h derart in schwingende Bewegung versetzt wird, dafs er durch seine Einwirkung auf das Hemmungsrad C die Bewegung des den Papierstreifen r anziehenden Uhrwerks dem Tastenanschlage entsprechend regulirt, wie mit Bezug auf die Zeichnung beschrieben. Die Anordnung eines Farbkissens oder einer Bürste b an einem Support C des Maschinengestelles inmitten der die Typen tragenden Enden der Hammer mp, derart, dafs die Typen beim Anschlag der Hammer an dem mit Farbe getränkten Farbkissen vorbeifahren und jedesmal davon die für den Abdruck erforderliche Farbe aufnehmen, wie mit Bezug auf die Zeichnung beschrieben.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT18770D Typen-Schreibmaschine Active DE18770C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3166391A (en) * 1960-04-11 1965-01-19 Ltg Lufttechnische Gmbh Filter cleaning device for air exhaust systems and the like

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