DE205186C - - Google Patents
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- DE205186C DE205186C DENDAT205186D DE205186DA DE205186C DE 205186 C DE205186 C DE 205186C DE NDAT205186 D DENDAT205186 D DE NDAT205186D DE 205186D A DE205186D A DE 205186DA DE 205186 C DE205186 C DE 205186C
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- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10F—AUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
- G10F5/00—Details or accessories
- G10F5/04—Tune barrels, sheets, rollers, spools, or the like
- G10F5/06—Driving or setting of tune barrels, discs, or the like; Winding, rewinding, or guiding of tune sheets or the like
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- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Auxiliary Devices For Music (AREA)
Description
3lcüicii\cfyc-n Ja-l'c-Vitarnla.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Mechanische Musikwerke, welche durch ein Notenband zur Wirkung gebracht werden, sind
mit einer Einrichtung zu versehen, durch welche das Notenblatt wieder auf die Walze
aufgerollt wird, von der es sich während des Spielens abwickelt. Ist das Musikwerk mit
in das Notenband einfallenden Spielhebeln versehen, so kommt es besonders darauf an, daß
das zurücklaufende Notenband mit den Spielhebeln nicht in Berührung kommt. Da nämlich die Rückrollbewegung sehr schnell erfolgen
muß, so gerät das Notenband in Schwingungen und könnte leicht zerstört werden, falls es an den Spielhebelenden hängen bleibt.
Nach vorliegender Erfindung soll nun eine Rückrollbewegung erst nach Festlegen der
Hämmer und nach Abheben des Notenbandhalters erfolgen, indem die Einrückstange für
die Rückroll vorrichtung an einem Schwingarm angreift, der einerseits eine Abstellvorrichtung
für den Spielmechanismus, andererseits eine Umschaltvorrichtung für die Rückrollbewegung
zur Wirkung bringt.
In der beiliegengen Zeichnung ist der Erfmdungsgegenstand
veranschaulicht, und zwar zeigt das dargestellte Ausführungsbeispiel den
Aufriß eines mechanischen Saiteninstrumentes mit Schwinghämmern.
Die Hammer α werden von der dauernd
in Schwingung gehaltenen Welle b gegen die Saite c getrieben, wenn sie frei sind. Für die
Zeit, während der sie nicht zur. Wirkung kommen sollen, werden sie aber in bekannter
Weise mittels Federn d, die an den Spielhebeln e sitzen, an der Mitbewegung mit der
Welle b verhindert. Die Spielhebel e werden von der Fläche des Notenbandes f niedergehalten.
Treten sie mit ihren Einfallenden in die Lochungen des Notenbandes ein, so machen
sie einen Ausschlag, durch den die Hammer freigegeben und von der schwingenden Welle b
zur Wirkung gebracht werden.
Das Notenbandy wird von der Rolle g ab- und auf die Rolle h aufgewickelt. Um es
nach abgespieltem Stück wieder auf die Rolle g zurückzurollen, pflegt man einen Tasthebel i
anzuordnen, der sich auf den Umfang der Walze g oder des dort aufgerollten Notenbandes
stützt. Hat sich das Notenblatt abgerollt, so tritt ein Stift k der Rolle g gegen
den Tasthebel i und drängt diesen zurück, wie punktiert eingezeichnet ist. Damit wird
aber auch die Einrückstange I angezogen, welche die Rückrollbewegung der Rolle h einleiten
soll.
Nach vorliegender Erfindung greift nun die Einrückstange I an einem Schwingarm m an.
Dieser soll dazu dienen, sowohl alle Hemmfedern d für die Hammerköpfe α in der eingerückten
Stellung festzuhalten, als auch den Notenbandhalter η so weit zurückzubewegen,
daß das Notenband sich frei bewegen kann, ohne die Einfallenden der Spielhebel e zu berühren.
Es soll aber auch zugleich durch den Schwingarm die Umsteuerung des Antriebs-Werkes
bewirkt werden, welche eine Rückrollung des Notenbandes, und zwar mit großer Geschwindigkeit veranlaßt.
Z\i diesem Zwecke ist der Schwingarm m,
der bei ο seinen Drehpunkt hat, als Kurvenscheibe ausgebildet, gegen deren Umfang sich
einerseits der Hebelarm ft, andererseits eine Rolle q stützt, welche an dem Notenbandhalter
η sich befindet. Durch die Schwingbewegung des Armes m wird nun der Hebelarm
ft und damit eine Stange r, die er trägt, in die punktierte Stellung- gebracht, so daß
ίο die Stange r alle Hemmfedern d und damit
auch die Hammerköpfe α abstützt. Zugleich aber wird auch der Notenbandhalter η in die
punktierte Stellung gebracht und das Notenband f dadurch freigegeben, so daß es mit
beliebiger Geschwindigkeit seine Rückrollbewegung machen kann, ohne die Spielhebel e
zu berühren.
An dem Schwingarm m greift zugleich auch die Einrückstange s an, die den Kontaktarm t
in Berührung mit der Walze h bzw. mit dem Notenband, das sich auf ihr auf- oder abwickelt,
bringt. Von der Zugstange s aus wird daher auch die Einrückstange χ' für das
Antriebswerk des Notenbandes in Tätigkeit gesetzt, indem ein Stift u der Einrückstange s
den Schwinghebel ν mitnimmt, dem die Stange % angegliedert ist. Dadurch wird auch erreicht,
daß die Rückrollbewegung erst nach Feststellung der Hammer und nach Abheben des
Notenbandhalters erfolgen kann. Dies ist ein besonderer Vorzug der Verwendung des Schwingarmes
m als Zwischenglied für die Umschaltvorrichtung. Endlich steht der Schwinghebel η
unter Wirkung eines Luftpuffers w, dessen Kolbenstange y dem Schwingarm angehängt
-ist, zu dem Zwecke, alle Hebelbewegungen mit der nötigen Genauigkeit ausführen zu
können.
Ist die Rückrollbewegung für das Notenband beendet, so legt sich der Kontaktarm t
gegen einen Anschlag an dem Umfang der Rolle h — wie punktiert gezeichnet ist —, so
daß mit Weiterbewegung der Rolle alle Teile wieder in ihre Anfangsstellung zurückgebracht
werden.
Claims (5)
1. Rückrollvorrichtung für das Notenband an mechanischen Musikwerken, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einrückstange (I) an einem Schwingarm (m) angreift,
durch dessen Verstellung einerseits eine Abstellvorrichtung für den Spielmechanismus,
andererseits eine Umschaltvorrichtung für die Rückrollbewegung zur Wirkung gebracht werden.
2. Eine Ausführungsform der Rückrollvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß alle Hemmfedern (d) für die Hammerköpfe (a) von einem Hebelarm
(ft) aus eingerückt' werden, der sich gegen den Umfang -des Schwingarmes (m)
stützt.
3. Eine Ausführungsform der Rückrollvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hebelarm, an welchem der Notenbandhalter (n) gelagert ist, gegen den Umfang des Schwingarmes (m)
sich stützt, so daß er durch dessen Bewegung ausgerückt werden kann.
4. Eine Ausführungsform del· Rückrollvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kontaktarm (t) für die Walze (h) mittels einer Zugstange (s)
an den Schwingarm (m) angelenkt ist.
5. Eine Ausführungsform der Rückrollvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrückstange (x) für das Antriebswerk des Notenbandes durch Vermittlung eines Zwischenhebels (υ)
von der Zugstange (s) mitgenommen wird, ·· sobald deren Mitnehmerstift (u) den Hebel
(v) erreicht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE205186C true DE205186C (de) |
Family
ID=467454
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT205186D Active DE205186C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE205186C (de) |
-
0
- DE DENDAT205186D patent/DE205186C/de active Active
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