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Einrichtung zur fallweisen Wiedergabe phonetischer Mitteilungen mittels Sprech- maschine.
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nach Einstellung der Trommel auf die richtige Schallinie durch den Hebel 32 und die Wiedereinrückung durch die Feder 33, Fig. 3.
Die Herstellung der Schaltbewegung in der Achsenrichtung der Trommel wird durch den unter Federdruck stehenden Hebel 34 bewirkt, der jedoch nur zur Wirkung kommen kann, wenn die Schaltstange 35 nach rechts verschoben wird, so dass die Steuerflächen 36 die Sperrklinke 37 von dem Sperr- zahn 3S der Trommel abheben und die Trommel freigeben. Durch eine solche Bewegung der Stange 35 oder weiterer analog angeordneter Schaltstangen wird auch die wahlweise Einstellung der Walze gegen- über dem schallabnehmenden Teil, z. B. der Schalldose 40, mit Nadel 4 bewirkt, indem durch die Steuerflächen 41 die Sperrklinke 42 in den Weg der Trommel gerückt wird, derart, dass die Trommel an jener Stelle zum Stehen kommt, welche der gewünschten Lage der Nadel auf der Trommel entspricht.
Die Rückführung der Trommel in die Ursprungslage erfolgt mit Hilfe der Schubstange 44.
Um die Schalldose vom Schallinienträger während der Schaltbewegung des Schallinienträgers abzuheben, ist ein Hebel 46 vorgesehen, und für die Bückführung der Dose zum Auflegen auf den Schalllinienträger dient die an der Schalldose angreifende Feder 47.
Sämtliche Betätigungsorgane werden von den Mechanismen des Registrier-oder Kontrollapparates, als dessen Bestandteil die beschriebene Einrichtung gedacht ist, zwangläufig und vollkommen automatisch in der richtigen Weise betätigt, derart, dass jeweils entsprechend der Einstellung des betreffenden Apparates verschiedene Anzeigen phonetisch zur Wiedergabe gelangen.
In der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform ist gegenüber Fig. 1 die Anordnung der Schalllinien x und der Leitlinie y vertauscht, indem die Schallinien achsenparallel angeordnet sind, während die Leitlinie in Form eines Kreises verläuft. Die Schaltbewegung besitzt demzufolge die Richtung der Pfeile 7 und die Arbeitsbewegung die Richtung des Pfeiles 8. Wie gezeichnet, können die Schallinien je nach der jeweils erforderlichen Länge der phonetischen Wiedergabe voneinander verschiedene Länge besitzen.
Um der Sehallabnahmevorrichtung, z. B. der Nadel 4, ein unbedingt sicheres Einstellen auf die gewünschte Schallaufzeichnung zu gewährleisten, sind dabei statt einzelner Schallinien erfindungsgemäss zwei oder mehrere Sehallinien (x, e, x") mit identischen Schallaufzeichnungen unmittelbar nebeneinander und parallel zueinander angebracht, so dass bei etwaigen Ungenauigkeiten der Schaltbewegung trotzdem sicher die richtige Schallwiedergabe erfolgt.
Zur Rückführung der wieder durch die Nadel 4 versinnbildlichten Schallabnahmeeinrichtung wird hier diese zweckmässig vom Schallinienträger abgehoben und so in die auf der Leitlinie liegende Anfangsstellung zurückbewegt.
Nach dem Ausführungsbeispiel der Fig. 5 besteht der Schallinienträger aus einem ebenfläehigen
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Kreisbogenform besitzt. Die Schaltbewegung erfolgt in Richtung der Pfeile 23 und die Arbeitsbewegung in Richtung des Pfeiles 24.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur fallweisen Wiedergabe phonetischer Mitteilungen mittels Spreehmasehine, deren Schallinienträger mit nebeneinanderliegenden, je voneinander unabhängige Texte tragenden Schall- linien versehen ist und zwecks Einschaltung einer bestimmten Textschallinie gegenüber der am Ort verbleibenden Sehalldose verstellt wird, dadurch gekennzeichnet, dass zur Herstellung der Schaltbewegung ein unter Federwirkung stehender, den Schallinienträger (1) senkrecht zu den SchaUinien verschiebender
Hebel (34), ein Anschlag (37) zum Festhalten der Vorrichtung in der Ruhestellung und wahlweise einstell- bare Anschläge (42) zur Feststellung des Sehallinienträgers in der jeweils gewünschten Arbeitsstellung vorgesehen sind.