DE732623C - Anordnung zur Aufzeichnung von Impulsen mittels eines umlaufenden Schreibrades und einer Schreibleiste - Google Patents

Anordnung zur Aufzeichnung von Impulsen mittels eines umlaufenden Schreibrades und einer Schreibleiste

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DE732623C
DE732623C DEH164708D DEH0164708D DE732623C DE 732623 C DE732623 C DE 732623C DE H164708 D DEH164708 D DE H164708D DE H0164708 D DEH0164708 D DE H0164708D DE 732623 C DE732623 C DE 732623C
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Germany
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rotating
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Application number
DEH164708D
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English (en)
Inventor
Joseph Lorbach
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L21/00Apparatus or local circuits for mosaic printer telegraph systems
    • H04L21/04Apparatus or local circuits for mosaic printer telegraph systems at the receiving end

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Recording Or Reproducing By Magnetic Means (AREA)

Description

  • Anordnung zur Aufzeichnung von Impulsen mittels eines umlaufenden Schreibrades und einer Schreibleiste Die Erfindung bezieht sich auf die bekannten Einrichtungen zur Aufzeichnun g von Impulsen mit Hilfe eines umlaufenden Schreibrades, z. B. einer Schreibspindel -, die zusamm . en mit einer im Takte der Impulse gesteuerten Schreibleiste unmittelbar dieAufz eichnung der Impulse auf einen zwischen Schreibrad und Leiste durchlaufendenPapiorstreifen bewirkt.
  • Es ist bereits bei derartigen Anordnungen bekannt, die Schreibleiste im Takte der Impulse freizugeben und durch Federkraft gegen das Schreibrad zu schlagen. Die Schreibleiste wird nach dem Anschlagen bei einer Anordnung dieser Art mit Hilfe einer mit dem Schreibrad umlaufenden Nockenscheibe periodisch wieder vom Schreibrad abgehoben und in den Bereich eines von den Impulsen betätigten, die Schreibleiste sperrenden und bei jedem Impuls freigebenden Magnetankeng rückgeführt. Beim Rückführen der Schreibleiste wird die Feder wieder gespannt. Die zur Steuerun- der Schreibleiste notwendigen Kräfte sind dann sehr -erin-. Um gleich' zeitig den Hub des Magneten zu verkleinern, wird der Magnetanker periodisch durch die ,gleiche Nockenscheibe an -den Magnet herangeführt.
  • Es sind ferner zur Weitergabe von Stromstößen mechanische Relais bekannt, welche durch ein Linienrelais gesteuert und durch Kupplung-mit einer umlaufendenReibschieibe betätigt werden. Das Linienrelais gibt bei jedem Stromstoß über ein Gesperre dieKupplung der umlaufenden Reibscheib#e mit einer weiteren Scheibe für eine halbe Umdrehung frei. Mit der im Takte der empfangenen Stromstöße angetriebenen Scheibe ist ein Exzenter verbunden, der die schwachen Linienströme bzw. Bewegungen des Linienrelaisankers nach mechanischer Verstärkung wieder in eine hin und her gehende Bewegung umsetzt. Die Anordnung dient neben der Verstärkung und Korrektur von Stromstößen auch zum Antrieb von Typendruckern. bei denen das erste empfangene Zeichen jedusmal die Kupplung des Druckempfängers mit der Antriebsquelle freigibt und die fol"etid(2ii Zeichen der gleichen Zeichengruppe ein(_, Reihe zugeordneter Glieder zur wahlweisen E#instellung des Typenrades bzw. der Typenliebel betätigt.
  • Es sind ferner elektrische Relais bekannt. welche die Abhän-i-keit der Reibungskräfte zwischen einem ruhenden t' '#' und einem te-ii Körper von einem di-.
  • beider Körper durchilieV#enden galvanischen , von Stromstöben Strom zur Aufzeichnung ausnutzen. Zut diesem Zweck wirkt das Endu des bewegten Körpers unmittelbar oder über Hebel aui ein Schreibsystern# das im Takte der die Reibungskräfte verändernden Stromstöl.»je betätigt wird.
  • Der Erlindung liegt die Aufgabe zugrunde, Anordnun-en zur Aufzeichnung von Im*tilsen 1-1 p mittels eines umlaufenden Schreibrades und einer Schreibleiste, die bei jedem Stromstol) freige ' geben und, durch eine mechanisch,-Hilfskraft ge gen das Schreibpapier und das g en wird, zu vereinfachen. Schreibrad geschla.-Voi- allem sollen beson.dere Hilfsmittel zur Rückführung der Schreibleiste wegfallen und dadurch die Geschwindigkeit der aufzuzeichnenden Impulse gesteigert werdein.
  • Erfindungsgern:i12) wird dies dadurch erreicht, daß die Schreibleiste im Takte der Impulse ge-en eine umlaufende Reibscheibe "ellrückt 'wird, die die Schreibleiste durch C Reibung mitnimmt und gegen das Schreib-Papier und Schreibrad schlä-t. Bei Anordnun-en dieser Art kann die SchreibIciste allein durch ihr Eigengewicht und die Reaktion beim Anschlagen geggen das Schreibrad wieder rückgeführt werden.
  • Die Anordnung kann aber auch in einfacher Weise unter Ausnutzung der erfinduii-s,-emäP)eii -Mittel so ausgebildet werden, daß'die Reibscheibe auch die Rückführung der Schreibleiste nach erfolgtem Anschlag an das Schreibrad bei Imptilsiende bewirkt, wie . an Hand der Abbildung näher erläutert werden soll. Besondere hin und her gehende Z, Gesperre zur Steuerung der Schreibleiste oder Begrenzung der BeWe-un- des mit-enommenen Teils, die immer besonders dem Vcrschleil,'i unterworfen sind, fallen weg. Die rückgeführte Scheibenleiste kann durch einen festen Anschlag aufgefangen werden. Die Mitnahme der Schreibleiste durch das Schreibrad wird lediglich durch den Anschlag an das Schreibrad begrenzt. Die die Schreibleiste mitnehmenden mechanischen Kräfte wirken. sich voll als Schlag der Schreibleiste das Schreibrad aus. Die erfindungs- i Anordnung ist daher besonders zur .Xiisji*"iiii,# kurzzeitiger schlagartiger Druck--#gu Sie arbeitet trotzdem ohne Abnut/ung clcr bewegten Teile. Die Reil)-scheibe kann unabhän-ig vom Lauf des Schrcibrades dauernd umlaufen, auch wenn das Sciii-(2iI)rad absatzweise arbeitet.
  • Die Schreibleiste kann in Ruhe. d. li. lx#vor -;ie von der Reibscheibe mitgenonnnen wird, in unmittelbarer Nähe der keibscheibe t"#2-halten werden, sa daL3 zum Andrücken der Schreibluiste in die Reil)schc#ibe nur ein ganz kleiner Hub notwendig ist.
  • Alle diese Merkmale gestatten di(# Aufzeichnung auch sehr sclineller linpulsfolgen mit einfachsten Mitteln.
  • Die Abbildung zeigt schematisch eine ALI,-führungsform der Erfindung.
  • Die aufzuzeichnenden Impulse %-,-erden auf einen Magneten i gegeben, der im Takte der Impulse seinen Anker 2 -c-;en den Körper drückt. Der Körper 3 besitzt eine Aussparung 4 für die dauernd umlaufende Reibscheibe 5. Die Aussparung bat, wie ;ins der Abbildung ersichtlich, in Richtung der Bewe-un- des .-'Ankers annähernd den Durchmüsser der Reibscheibe, während ihr Durchinesser senkrecht dazu größer ist. In den Körper - , ist oben die Schreibleiste 6 einge- C setzt. die durch Rollen 7 in der Schreibunterlage geführt wird. Der Körper 3 sitzt in der dargestellten Ruhelage auf einer Führungs-#,abelt), deren Höhe zwecks Einstellung der Ilubbiilic der Schreibleiste durch einen Sebraubholzen io verstellt -werden kann.
  • Bei Ansprechen des Magneten i und Anziehen des Ankers:! wird der KörPer3 ent-CelYen der Feder 17 gegen die Reibscheibe l# 11 '7 " --edrückt und, durch die Reibun-skraft nach 11 Z, ober gegen das, Schreibrad8 geschnAlt. Das C Schreibrad 8 kann, wie aus der Abbildung ersichtlich-, in bekannter Weise mit ErhebiLin-Z#en versehen sein, die spiralförmig gegen-:1 ZD Z, t' einander versetzt sind. Zwischen der Leiste 6 und dem Schreibrad 8 wird der Schreibstreifen mit Hilfe der Vorschubrollen i i und 12 transportiert. Der durchlaufende Streifen wird durch die federnd gelagerten Rollen i,-, und. 14 gegen die, Vorschubrollen gedrückt.
  • Die Andruckrollen 13 und 14 können beispielsweise in Hebeln 16 gelagert sein, die in der Pfeilrichtung unter Federspannung stehen. Auf den Achsen. der Andruckrollen 13 und 14 künnen noch Gewichte 15 drehbar angeordnet sein, die bei Anschlagen der Schreibleiste 6 -egen Streifen und Schreibrad leicht angehoben werden.
  • An Stelle des Schreibrades mit spiralförinig --ersetzten Erhebun igen kann auch eine Schreibspindel mit parallelen Gän-en oder ein Tv en -Zn , p rad, treten, dessen Achse in bekannter in Richtung des Papiervorschubes liegt. b Z, Statt auf einem -Streifen können die Aufzeichnungen auch auf Zählkarten erfolgen. Die Karten können in bekan-nter Weise durch einen Schlitten transportiert und zwischen die Vorschubrolle i i und Andruckrolle 14 '#'eschoben werden.
  • Der Körper 3 braucht nicht elektromagnetisch durch die aufzuzeichnenden Impulse gesteuert zu werden; die Impulse können auch auf rein mechanischem Wege den Körper3 bzw. die Schreibleiste6 steuern. Die Impulskombinationen können z.B. in bekannter Weise auf Nockenscheiben gespeichert sein, die bei Druck der zugeordneten Taste abgetastet werden. Die Abtasthehel können dannähnlich dem Magnetanker 2 über eine gemeinsame Hebelschiene den Körper 3 steuern.

Claims (2)

  1. PAT F, N T AN SPR ü ci-ir,: i. Anordnung zur Aufzeichnung von Impulsen mittels eines umlaufenden Schreibrades und einer Schreibleiste, die bei jedem Impuls freigegeben und durch Z, eine mechanische Hilfskraft gegen das Schreibpapier und das Schreibrad geschlagen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Schreibleiste im Takte der Impulse gegen eine umlaufende Reibscheibe gedrückt wird, die die Schreibleiste durch Reibung bis zum Anschlag gegen das Schreibrad mitnimmt.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch Vlekennzeichnet daß die Reibscheibe die Schreibleiste wieder rückführt. 3. Anordnung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schreibleiste mit einem Körper verbunden ist, der abwechselnd mit zwei gegenüberliegenden Punkten der Reibscheibe in Eingriff steht. 4. Anordnung nach Ansprüh3, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper eine Aussparung für die Reibscheibe besitzt. die in der Bewegungsrichtung derSchreibleiste einen größeren Durchmesser als die Reibscheibe' und senkrecht dazu den Durchmesser der Reibscheibe hat.
DEH164708D 1941-02-27 1941-02-27 Anordnung zur Aufzeichnung von Impulsen mittels eines umlaufenden Schreibrades und einer Schreibleiste Expired DE732623C (de)

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