DE18643C - Neuerungen an Mefstischen - Google Patents

Neuerungen an Mefstischen

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Publication number
DE18643C
DE18643C DENDAT18643D DE18643DA DE18643C DE 18643 C DE18643 C DE 18643C DE NDAT18643 D DENDAT18643 D DE NDAT18643D DE 18643D A DE18643D A DE 18643DA DE 18643 C DE18643 C DE 18643C
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DE
Germany
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tabletop
tripod
holding
attached
innovations
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Application number
DENDAT18643D
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English (en)
Original Assignee
A. BASTOS in Saragossa (Spanien)
Publication of DE18643C publication Critical patent/DE18643C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C17/00Compasses; Devices for ascertaining true or magnetic north for navigation or surveying purposes
    • G01C17/02Magnetic compasses
    • G01C17/04Magnetic compasses with north-seeking magnetic elements, e.g. needles
    • G01C17/10Comparing observed direction with north indication
    • G01C17/12Comparing observed direction with north indication by sighting means, e.g. for surveyors' compasses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. December 1881 ab.
Der auf beiliegender Zeichnung dargestellte Mefstisch besteht aus dem Tischblatt mit verschiedenen Schubkästen etc. und dem Mefstischgestell.
Das Tischblatt TAB aus Nufsbaum, Mahagoni und anderem Holz ist mit Hirnleisten TB versehen, unterhalb welchem die vier Schubkästen i, 2, 3, 4 und eine Metallwalze C angebracht sind. Die letztere dient zur Aufnahme des endlosen Zeichenpapieres für zehn Pläne. Eine halbcylindrische Leiste ν hält das auf den Mefstisch gespannte Blatt fest und ist zu diesem Zweck an ihrem Ende mit einem cannelirten Rädchen versehen.
Das Brett A wird in seinem Mittelpunkt durch die Säule e unterstützt, welche an dem später zu beschreibenden Dreifufs befestigt ist. Auf der der Walze C gegenüberliegenden Seite des Brettes sind zwei Brettchen 0 und d angeordnet, von denen das kleinere ο zur Ebene des Brettes A normal steht und fest mit demselben verbunden ist, während das gröfsere d eine Verlängerung des kleineren ο bildet und mit demselben lösbar mittelst der Beschlagtheile α in Verbindung steht. Das Brett d ist mit einem Gradbogen versehen, der von o° bis 6 5 ° reicht und in 10 Minuten eingetheilt ist.
Das Brett ο besitzt eine Durchbohrung, durch welche das Ende einer unterhalb des Brettes A gelegenen, horizontalen Achse E ragt, Fig. 4 und 10, auf welcher der mit einer Oeffhung e1 versehene Arm ο1 b befestigt ist; die Oeffnung e1 bewegt sich über der Gradeintheilung und ist mit einem Nonius versehen. Das Ende des Armes ol b ist auf der dem Brett zugekehrten Fläche unterschnitten und greift in eine entsprechende Rinne des Gradbogens, so dafs der Nonius immer genau auf dem Gradbogen gleitet und ein richtiges Ablesen mittelst der Lupe χ ermöglicht wird.
Das nach dem Mittelpunkt des Instrumentes hin gelegene Ende der Achse E, Fig. 4, 9 und 10, bildet die Drechachse für den oberen drehbaren Theil X der Säule e, an welchem Theil das Tischblatt A befestigt ist. Die Verstellung des Theiles X erfolgt durch die Schraube q, durch deren Senken ein Neigen des Tisches bei gleichzeitiger Drehung des Theiles X um die feste Achse E erfolgt.
Die Säule e endigt unten in eine kreisförmige Scheibe H, Fig. 10, von ungefähr 6 cm Durchmesser, die mit der Schraube n\ Fig. 4, 7 und 10, versehen ist, deren Mutter mittelst einer Klemmschraube T1 mit der Scheibe H verbunden werden kann, während die Schraube nl auf einen hohlen, von dem unterhalb der Scheibe H gelegenen Theil der Säule ausgehenden Arm wirkt, zum Zweck, eine freie Drehung zu ermöglichen. Der Dreifufs tn des unteren Theiles der Säule e ruht mittelst dreier Stellschrauben auf der Kopfplatte m" des Stativs.
Die drehbare Verbindung beider Theile der Säule e erfolgt mittelst der Schraube i und des Querstiftes tl. Die Verbindung des Dreifufses m mit dem Stativ wird durch eine bei r, Fig. 10, in m eingeschraubte Stangenschraube bewirkt, welche durch ein centrales Loch der Kopf- ■ plätte m" reicht, unterhalb derselben von einer
Spiralfeder umgeben wird, die von einer Kapsel z, Fig. i, bedeckt wird, und unten einen Handgriff P besitzt.
An dem Knopf y, Fig. ι, und einem gegenüberliegenden wird ein Tragriemen C1, Fig. 2, angeknöpft, der um den Tornister, Fig. 14, gelegt wird. Der zwischen der Scheibe H und den' Stellschrauben ff liegende Theil der Säule wird in der Schublade 1, Fig. 4, untergebracht. Der Dreifufs #z sowie die Bussole nebst Zubehör kommen in die Schublade 2. Die Beine des Stativs werden aus je fünf Metallröhren von ungefähr 25 cm Länge gebildet, von denen das stärkste Rohr 23 mm Durchmesser besitzt, während die übrigen um je 4 mm schwächer sind, so dafs das kleinste 11 mm Durchmesser erhält.
Das oberste Rohr, welches den Stativkopf mit dem Bein verbindet, erhält 10,5 mm Durchmesser, so dafs man es in einen Flintenlauf einführen und auf diese Weise mittelst dreier Flinten ein Stativ, Fig. 3, von grofser Stabilität herstellen kann; diese oberen Beintheile werden durch Querstifte mit dem Stativkopf vereinigt und lassen sich unterhalb des Tischblattes in den Ringen η η η, Fig. 4, befestigen. Die anderen vier Theile jedes Beines werden in einander geschoben und in dem unteren Theil D des Tornisters, Fig. 14, untergebracht.
Die Kippregel, Fig. 13, besteht aus dem Lineal F aus Metall, dessen eine Kante in halbe Millimeter und dessen andere Kante in fünftel Millimeter getheilt ist.
Auf dem Lineal ist die Röhrenlibelle N von ungefähr 10 cm Länge angebracht, deren Achse mit der Ebene des Fernrohres R zusammenfällt. Diese Libelle ist mit zwei Correctionsscbrauben h h versehen, deren Schlüssel in der Schublade 2, Fig. ι und 2, aufbewahrt wird. Oberhalb der Libelle ist eine Bussole G von 5,5 cm Durchmesser und 1 cm Höhe angeordnet. Diese Bussole, deren Deckel und Boden aus Krystallglas besteht, ruht auf zwei Säulen S S, welche ebenfalls in der Schublade 2 ihren Platz finden, Fig. 6.
Der Objectivständer P', Fig. 11 und 13, ist auf der rechten Seite mit einer steigenden, von ο bis 300 reichenden, in 5 Minuten getheilten und auf der linken Seite mit einer gleichen, aber fallenden Scala versehen.
Auf der hinteren Fläche des Ständers ist eine Zahnstange angebracht, in welche ein Getriebe greift, mittelst dessen man den das Fernrohr R umfassenden Ring heben oder senken kann. Das Fernrohr wird durch zwei im Ring angebrachte Vorsprünge gehalten, und ist ferner der Ring rechts und links mit Zeigern versehen, welche sich an den Scalen vorbei bewegen.
Der Ocularständer P." besitzt vier Spitzschrauben K, von denen zwei im oberen und zwei im unteren Theil angeordnet sind. Beide Ständer P1 und P" werden im oberen Theil durch die Stangen S1 S1 gehalten. Das Fernrohr R besitzt an seinem Objectivende zwei der optischen Achse parallele Rinnen u für die in dem vorhin erwähnten Ring befindlichen Ansätze, und die Brennlängen der Linsensysteme sind den am Ständer P1 befindlichen Scalen entsprechend berechnet.
Das Lineal F ist ferner mit zwei Löchern versehen, welche es gestatten, die Kippregel mittelst zweier Schrauben d1 auf dem Tischblatt festzuschrauben, wenn man mit dem Neigungsmesser E, Fig. i, arbeitet. Wird der Neigungsmesser E nicht benutzt, so wird derselbe abgenommen und das Brett d mittelst Kautschukschnüre g g unter der Schublade 2 gehalten, Fig. 2. Der Arm ol b el des Neigungsmessers, die Schraube o\ welche denselben mit der Achse E verbindet, der Schlüssel für die Correctionsschrauben der Röhrenlibelle und des Fadennetzes des Fernrohres, die Lupe, Radirgummi, Bleistifthalter, Bleistifte, die Bussole, deren Befestigungsschrauben, das Federmesser werden in der Schublade 3 untergebracht, deren Deckel in Führungsleisten geht und mit Schmirgel zum Schärfen der Bleistifte versehen ist.
In die gröfsere Schublade 4, Fig. 1, werden die Kippregel, deren Ständer, die Säulen S S und die Lothgabel G\ Fig. 12, untergebracht.
Die Mafsstäbe, Fig. 8, welche dem Apparat beigegeben werden, sind auf Leinwandstreifen von 2 m Länge aufgetragen und wie folgt angeordnet. Sie sind der Länge nach in zwei gleiche Theile getheilt, und die ersten 40 mm links in zehn Theile, deren jeder 10 m des Terrains entspricht; die Rechtecke sind abwechselnd schwarz und weifs.
Bei den rechts liegenden 40 mm, welche in 50 Theile getheilt sind, wechseln roth und weifs ab, wobei mit roth angefangen ist, und bei den folgenden 40 mm befinden sich die grofsen Theilungen rechts und die kleinen links, wobei nach einander derart abgewechselt wird, dafs die rothen und weifsen, sowie die weifsen und schwarzen Felder abwechselnd auf einander folgen. Ein schwarzes Dreieck auf dem 25. Theilstrich markirt 50 m des Terrains, und ein rother Rhombus giebt 100 m, ein zweites schwarzes Dreieck 150 m, ein zweiter rother Rhombus 100 m und ein schwarzer Kreis 250 m, und desgleichen auf der anderen Hälfte.
Die Mafsstäbe, welche aufgerollt in dem Raum unterhalb des Tischblattes zwischen diesem und der Schublade aufbewahrt werden, besitzen sechs Stifte a" i" c" d" e" f" mit zwei Löchern in der Mitte, durch welche Bänder gesteckt werden, mittelst deren der Mafsstab an einem Ortscheit oder anderem Stab befestigt werden kann.
Der beschriebene Apparat kann auch einfacher ausgeführt und dann in «Mem kleinen Tornister untergebracht werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Die Combination des Tischblattes TAB mit vier Schubladen i, 2, 3, 4 und der einen Walze C am Ende der Tischplatte zur Aufnahme des Zeichenpapieres.
2. Die Leiste ν zum Halten des Papieres auf dem Tischblatt.
3. Die Anordnung des seitlichen Brettes 0 d mit Gradbogen und Durchbohrung, durch
welche das Ende der horizontalen Achse E reicht, an welcher der mit Nonius versehene Arm ο1 δ1 befestigt wird.
Der Mechanismus zum Drehen und Festhalten des Tischblattes.
Die kreisförmige Scheibe H in Verbindung mit der an derselben angebrachten Vorrichtung zur Herstellung einer feinen Einstellung.
Die Construction des Dreibeines. , ,,
Die Construction der Kippregel, deren Libelle und die Anordnung der Ständer.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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