DE354435C - Zeichengeraet mit Parallelogrammfuehrung - Google Patents

Zeichengeraet mit Parallelogrammfuehrung

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Publication number
DE354435C
DE354435C DEM69073D DEM0069073D DE354435C DE 354435 C DE354435 C DE 354435C DE M69073 D DEM69073 D DE M69073D DE M0069073 D DEM0069073 D DE M0069073D DE 354435 C DE354435 C DE 354435C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parallelogram
angle
carriage
slide
adjustable
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Expired
Application number
DEM69073D
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English (en)
Original Assignee
Mueller Karl
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Publication date
Priority to CH354435X priority Critical
Application filed by Mueller Karl filed Critical Mueller Karl
Application granted granted Critical
Publication of DE354435C publication Critical patent/DE354435C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L13/00Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
    • B43L13/02Draughting machines or drawing devices for keeping parallelism

Description

  • Zeichengerät mit Parallelogrammführung. Es gibt Zeichengeräte mit Parallelogrammführung. Gegenüber den bisherigen ist beim Gegenstand derErfindung dasParallelogramin einerends vermittels eines verstellbaren und feststellbaren Schiebers an einem Wagen angelenkt, anderends besitzt es an seinem ausschwingbarenr Ende einen auswechselbaren Winkel bzw. ein auswechselbares Lineal.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt, und es -zeigt Abb. z ein erstes Ausführungsbeispiel in Draufsicht, Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. r, Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie C-D der Abb. z, Abb. q. ein zweites Ausführungsbeispiel in Draufsicht, Abb.5 ein drittes Ausführungsbeispiel in Ansicht und Abb. 6 einen Teil einer abgeänderten Einzelheit.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. r bis 3 ist r eine mit einer Malieinteilung versehene Schiene, auf der verschiebbar und durch eine Schraube :2 feststellbar ein Schieber 3 sich befindet, sowie beiderends verschiebbare Hülsen q. angeordnet sind, die durch Schrauben 5 festgestellt werden können. Jede Hülse q. besitzt ein Untergestell 6, das je zwei Räder 7 besitzt, wodurch ein fahrbarer Wagen gebildet wird. Die Räder haben ihre Führung auf parallelen Fahrschienen 8, die bei diesem Ausführungsbeispiel auf der Zeichnungsfläche des in horizontaler Lage zu benutzenden Reißbrettes 9 irgendwie befestigt sind. Zweckmäßig ist eines der Untergestelle 6 im Winkel zur Schiene z verstellbar, damit der Wagen auch fahren kann, wenn die Schienen 8 nicht genau parallel zueinanderliegen. Um Zapfen zo des Schlittens 3 sind drehbar, aber in Längsrichtung unverschiebbar die beiden Stäbe i i angeordnet, welche anderseits an einer Scheibe 12 angelenkt sind. Letztere hat eine Skala 13, welche zu einer Marke 14 einstellbar ist, die sich auf einem an der Scheibe dreh- und feststellbaren Ansatz 15 befindet, an dem ein als Zeichengerät dienender Winkel 16 abnehmbar befestigt ist. Auf der Schiene i ist durch eine Schraube 17 (Abb. 2) feststellbar und verstellbar ein Schieber i8 angeordnet, in welchem mittels einer Schraube i9 ein Zeichenstift 2o festgeschraubt werden kann. Die Stangen i i sind mit der Scheibe 12 in der Art gelenkig verbunden, wie dies Abb. 3 zeigt. Durch festes' Anziehen einer Überwurfmutter 2i kann die gelenkige Verbindung aufgehoben werden, so daß die Stangen i i undrehbar mit der Scheibe 12 verbunden werden können. Bewegt man den Wind kel 16 an dem Schraubenknopf 22 angreifend in irgendeiner Richtung über die Zeichenfläche, so bleiben die Stäbe i i immer parallel zueinander und alle Lagen des Winkels 16 sind parallel zueinander. Man kann auch mit dem Zeichengerät 2o durch Fahren des Wagens lange parallele horizontale Linien ziehen.
  • Das Ausführungsbeispiel nach Abb. 4 unterscheidet sich von dem Vorbeschriebenen im wesentlichen dadurch, daß die Schienen 8, nicht der Zeichenfläche 9 aufgesetzt sind, sondern mit Klammern 23 seitlich an den Stirnkanten des Reißbrettes befestigt sind. Auch diese Ausführungsform eignet sich für horizontal zu benutzende Reißbretter.
  • Soll das Reißbrett 9" (Abb. 5) jedoch stehend benutzt werden, so sind die Schienen 8b auf den Schmalkanten 24 des Brettes stehend angeordnet. Das obere Rädergestell 6, ist fest an der Schiene i, während das untere Rädergestell 6" lose auf der Schiene i sitzt und durch eine Feder 25 gegen die untere Schiene 8b gedrückt wird. In diesem Falle ist mindestens der eine Stab ii, über seinem Drehpunkt io verlängert und trägt ein feststellbares und verstellbares Gegengewicht 26, damit der Winkel 16 in jeder Lage ausbalanciert stehenbleibt.
  • Während bei den Abl@. i und 4 die Rädergestelle 6 so andeordnet sind, daß sie nur an horizontalen Reißbrettern 9 fahren können und während bei der Abb. 5 die Rädergestelle 62 so angeordnet sind, daß sie nur bei vertikalen Reißbrettern 9, angeordnet sind, sind bei der Abänderung nach Abb. 6 die Rädergestelle 6b so angeordnet, daß sie sowohl an horizontalen wie auch an vertikalen Reißbrettern 9b angeordnet werden können. Es ist an der einen Kante des Reißbrettes 9b eine dachförmige Schiene 8, befestigt. Auf dieser laufen die Rädergestelle 6b mit je zwei Paar schräg zueinanderstehenden Rädern 7z und 7b. An jedem Rädergestell ist wiederum eine Hülse 4 fest, in welcher der Stab i mit einer Schraube 5 festgehalten wird.

Claims (5)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: i. Zeichengerät mit Parallelogrammführung, dadurch gekennzeichnet, daß das Parallelogramm (ii) einerends mittels eines verstell- und feststellbaren Schiebers (3) an einem winklig zur Verstellrichtung des Schiebers über die Zeichenfläche bewegbaren Wagen (i) angebracht ist, anderends an seinem ausschwingenden Ende einen auswechselbaren Winkel (16) bzw. Lineal besitzt.
  2. 2. Zeichengerät mit Parallelogrammführung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Rädergestell (66) an der Wagenstange (i) fest ist und das andere Rädergstell auf der Wagenstange dreh- und verschiebbar sitzt, wobei es durch eine Feder (25) gegen seine Schiene (8b) angepreßt wird, so daß eine gerade Führung der Wagenstange (i) auch bei nicht genau parallelen Schienen (8b) erzielt wird.
  3. 3. Zeichengerät mit Parallelogrammführung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Rädergestell (6b) des Wagens zwei Paar winklig zueinanderliegende Räder (7Q, 70 hat, die auf prismatischen Schienen (8,) laufen und so an vertikalen; wie an horizontalen Zeichnungsbrettern verwendbar sind.
  4. Zeichengerät mit Gewichtsausgleichung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine der beiden Stangen (iid) des Parallelogramms an einer Verlängerung über ihren Gelenkpunkt (io) am Schieber hinaus ein Gegengewicht (26)- verstellbar trägt, um seine Wirkung entsprechend dem jeweilig angeordneten Winkel (16). oder Lineal verändern zu können.
  5. 5. Zeichengerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Wagenstange (i) außer dem Schieber (3) für das Parallelogramm ein zweiter Schieber (18) verstellbar und. feststellbar sitzt, der als Hülse für einen Bleistift (2o) o. dgl. ausgebildet ist.
DEM69073D 1919-04-16 1920-04-22 Zeichengeraet mit Parallelogrammfuehrung Expired DE354435C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH354435X 1919-04-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE354435C true DE354435C (de) 1922-06-09

Family

ID=4510494

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM69073D Expired DE354435C (de) 1919-04-16 1920-04-22 Zeichengeraet mit Parallelogrammfuehrung

Country Status (1)

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DE (1) DE354435C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE975529C (de) * 1949-11-03 1961-12-21 Siegfried Lehsten Zeichenmaschine mit Parallelfuehrung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE975529C (de) * 1949-11-03 1961-12-21 Siegfried Lehsten Zeichenmaschine mit Parallelfuehrung

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