AT135137B - Zirkel zum Zeichnen von Ellipsen und Kreisen. - Google Patents

Zirkel zum Zeichnen von Ellipsen und Kreisen.

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AT135137B
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Eugen Banauch
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Eugen Banauch
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  Zirkel zum Zeichnen von Ellipsen und Kreisen. 



   Die Erfindung betrifft einenZirkel zum Zeichnen von Ellipsen mit vorausbestimmtem Achsenverhältnis und von Kreisen u. zw. einen Zirkel jener Art, bei welcher die Endpunkte einer Strecke auf zwei senkrecht zueinander stehenden Linien bewegt werden. Durch den Zirkel gemäss der Erfindung wird ein Zeichengerät geschaffen, mit welchem bei genauester   Einstellmöglichkeit   Ellipsen und Kreise von den kleinsten Abmessungen angefangen mit besonderer Genauigkeit gezeichnet werden können.

   Hiezu werden der Erfindung gemäss der die Zeichenspitze tragende Schwenkarm, der an einem   Gleitstück   angelenkt ist, das in dem die Anlegekante bestimmenden   Führungsstück   verschiebbar gelagert ist, und die an ihm verstellbaren und feststellbaren, durch ihre Einstellung die Grösse der Ellipsenaehsen bestimmenden Schieber 
 EMI1.1 
 mit dem   Führungsstück   mit verbreiterter Auflage Fläche auf Fläche satt auf, um eine sichere Querverstellungen zur Bewegungsrichtung des Schwenkarmes ausschliessende Führung zu erreichen. 
 EMI1.2 
 u. zw. zeigt Fig. 1 eine Vorderansicht, wobei der   Schwenkarm senkrecht zum Führungsstück   steht, während Fig. 2 eine Draufsicht mit in schräger Lage befindlichem Schwenkarm veranschaulicht.

   Fig. 3 stellt einen Schnitt nach der Linie   A-B   der Fig. 1 dar. 



   An dem   Führungsstück 1   sind unten Anschlagleisten 2 befestigt, deren Kanten 3 an die eine Achse der Ellipse angelegt werden. Das   Führungsstück   weist eine Nut 4 auf, deren obere Begrenzungswand zwecks Bildung einer schmäleren Nut 5 ausgenommen ist. In der Nut 4 ist das   Gleitstück   6 verschiebbar, dessen Leiste 7 in die Nut 5 eingreift. Stellschrauben   8,   welche seitlich und an der Oberseite der Nut 5 im Führungsstück 1 angeordnet sind, gestatten ein zwischen Gleitstück und Nut auftretendes Spiel auszugleichen, das sich bei Zirkeln aus Holz durch Schwinden des Holzes und bei Zirkeln aus Metall durch Abnutzung ergeben kann.

   An dem Gleitstück 6 ist eine verbreiterte Lagerplatte 9 vorgesehen, an welcher der, die Platte mit einem Fläche an   Fläche   an dieser anliegenden Schlitz 10 gabelförmig umgreifende 
 EMI1.3 
 anliegt, die unter Zwischenschaltung eines die gleiche Stärke wie der Arm 17 aufweisenden   Stückes   19 mit der Schiene 16 durch eine Schraube 20 verbunden ist. Zwischen den Schienen 16 und 18 ist an einem sie verbindenden Schraubenbolzen 21 ein breites   Gleitstück 22   angelenkt, welches in einem Schlitz 23 des Armes 17 sicher geführt ist. Die Schiene 16 samt den daran befestigten Teilen ist mittels einer durch sie, sowie durch die Teile 18 und 19   hindurchreieh enden Stellschraube M   in der Nut 15 des Armes 11 festklemmbar.

   Die Schwenkbewegung des Armes 11 ist durch   Anschläge   25 und die Schiebebewegung des Teiles 22 durch einen Anschlag 26 begrenzt. 



   Sowohl durch die ausgiebige   Flächenberührung   der mindestens 5 cm breiten Platte 9 mit den Innenwänden des   Schlitzes 10,   als auch durch die Flächenberührung des Armes 11 und der Schienen 16 und 18 mit dem Arm   17,   ist eine sichere und genaue Querverstellung zur Bewegungsrichtung des Armes 11 ausschliessende Führung desselben gewährleistet. 



   Der Schieber 14 weist an seinem dem Teil 1 zugekehrten Ende eine Bohrung auf, in welcher entgegen der Wirkung einer Feder 27 eine den Zeichenstift 28 od. dgl. aufnehmende Hülse 29 verschiebbar ist. 



  Diese ist mit einem Bolzen 30 an dem zweiarmigen Hebel   31   befestigt, der um den Bolzen 32 verschwenk- 

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 bar ist. Der äussere Arm des Hebels 31 wird durch einen zweiten, um den Bolzen 33 schwenkbaren Hebel 34   betätigt.   Auf diese Weise kann der Zeichenstift 28 od. dgl. entgegen der Wirkung der   Feder, Z7 feinfiihlig   in bezug auf die   Zeichenfläche   eingestellt werden. 
 EMI2.1 
 Führungsstück 1 ist weiters parallel zur zweiten Ellipsenaehse eine Teilung   37   vorgesehen. 



   Bei der erfindungsgemässen Bauweise ist unterhalb des einwandfrei geführten Armes 11 ein freier, ein   übersichtliches   Arbeiten gestattender Raum geschaffen, welcher erlaubt, die Zeichenspitze, d. i. den Bleistift, die Reissfeder od. dgl., bis zu dem   Mittelpunkt   der zu zeichnenden Kurve heranzubringen, so dass Ellipsen und Kreise kleinster Abmessungen gezeichnet werden können. Der Schieber 14 ist in jeder Lage in der Nut 13 mittels der Stellschraube 38 festklemmbar. Die der Einstellung gemäss Fig. 1 entsprechende Ellipse ist in Fig. 2 strichpunktiert angedeutet.

   Die zweite Hälfte der Ellipse wird in ein-   fachsterweise   dadurch gezeichnet, dass man vorher den Teil1 um 180  verdreht und die   Anschlagleisten   2 von der andern Seite her an die im vorliegenden Beispiele kleine Achse zur Anlage bringt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Zirkel zum Zeichnen von Ellipsen und Kreisen, bei welchem die Endpunkte einer Strecke auf zwei senkrecht zueinander stehenden Linien bewegt werden und der die Zeichenspitze tragende Schwenkarm an einem GleitstÜck angelenkt ist, das in dem die Anlegekante bestimmenden   Führungsstück   verschiebbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkarm   (11)   und die an ihm verstellbaren und feststellbaren, durch ihre Einstellung die Grösse der Ellipsenachse bestimmenden Schieber (14) und (16, 18) als biegungssteife Körper ausgebildet sind und gegenseitig, sowie an den Verbindungsstellen mit dem   Führungsstück     (1)   mit verbreiterter Auflage Fläche auf Fläche satt aufruhen, um eine sichere,

   Querverstellungen zur Bewegungsrichtung des Schwenkarmes   ausschliessende   Führung zu erreichen.

Claims (1)

  1. 2. Zirkel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Gleitstück (6) eine verbreiterte EMI2.2 mit seinen Innenflächen Fläche an Fläche aufliegt.
    3. Zirkel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkarm (11) an seiner Oberseite eine T-förmige Nut (15) aufweist, in welcher der aus zwei Schienen gebildete Schieber (16, 18) gleitet, welche Schienen mit ihrem inneren Ende Fläche auf Fläche anliegend einen am Führungsstück (1) festen, oberhalb des Schwenkarmes (11) liegenden Arm (17) gabelförmig umgreifen, der eine Ausnehmung (23) aufweist, in der ein zwischen den Schienen des Schiebers (16, 18) angeordnetes und mit diesen gelenkig verbundenes Gleitstück (22) geführt ist.
    4. Zirkel nach Anspruch l, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkarm (11) an der Unterseite eine T-förmige Nut (13) aufweist, in welcher der Schieber (14) gleitet, an dessen innerem Ende die Zeiehenspitze (28) angeordnet ist.
AT135137D 1932-03-21 1932-03-21 Zirkel zum Zeichnen von Ellipsen und Kreisen. AT135137B (de)

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