DE183116C - - Google Patents

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DE183116C
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brake pads
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H7/00Brakes with braking members co-operating with the track
    • B61H7/02Scotch blocks, skids, or like track-engaging shoes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Radbremse, die bei Notbremsungen als Keilbremse wirkt. Die Erfindung besteht darin, daß die Bremsklötze in den Hängeeisen verschiebbar gelagert und noch besonders an Kniehebel angeschlossen sind, durch deren Spreizung mittels einer Nebenanstellvorrichtung die Bremsklötze auf die Fahrschienen gesenkt werden.
Die an die Radbremse angeschlossene
ίο Kolbenstange α im Druckluftbremszylinder b greift mittels des Hebels c an den Doppelhebel d, der durch die Lenkerstangen e mit den Hängeeisen f der Bremsklötze g in Verbindung steht. Diese Bremsklötze sind an den Kniehebeln ο, ρ aufgehängt und in den Hängeeisen / verschiebbar angeordnet. Die an den Doppelhebel d greifende Verbindungsstange h überträgt die Bewegung auf die Bremseinrichtung der zweiten Fahrzeugachse.
Um in Gefahrfällen eine stärkere Bremswirkung zu erzielen, ist eine Nebenanstellvorrichtung vorgesehen. Diese besteht aus dem Druckluftzylinder i, dessen Kolbenstange k am Hebel / angreift. Auf der Hebelwelle ist der Doppelhebel m befestigt. An den Enden des letzteren greifen die Lenkerstangen η an, die mit den Kniehebeln ο, ρ verbunden sind. Der eine Arm 0 des Kniehebels ist drehbar am Wagengestell, der andere am Bremsklotz befestigt. Die an diesen Kniehebeln aufgehängten und in den Hängeeisen / verschiebbar gelagerten Bremsklötze werden nach Spreizung der Kniehebel ο, ρ auf die Fahrschienen gepreßt. Die Verbindungsstange q überträgt die Bewegung des Notbremskolbens auf die zweite Achse des Fahrzeuges.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Bei Betriebsbremsungen tritt nur die Radbremse in Tätigkeit. Die aus dem Druckluftzylinder b heraustretende Kolbenstange a bewegt den Hebel c und somit auch den Doppelhebel d. Mittels der durch die Stange h verbundenen Lenkerstangen e wird die eingeleitete Bewegung auf sämtliche Bremsklötze übertragen und letztere werden gegen die Räder gepreßt.
Um in Notfällen eine stärkere Bremswirkung zu erzielen, wird der Drnckluftzylinder i gespeist und damit die Kolbenstange k, die am Hebel / angreift, herausgeschoben. Mit dem Hebel / und durch diesen wird der Doppelhebel m bewegt. Die Verbindungsstange q überträgt die Bewegung auf den Doppelhebel des zweiten Räderpaares. Die an die Doppelhebel m greifenden Lenkerstangen η wirken auf die Kniehebel 0, p, die dadurch gespreizt werden, so daß sich die Bremsklötze in den Hängeeisen/ verschieben, sich auf die Schienen senken und, von den Rädern mitgenommen, zwischen Schiene und Rad geklemmt werden. Gleichzeitig werden durch die Hauptbremsen a, b, c, d, e, f, h die Bremsklötze gegen die Räder gepreßt.

Claims (1)

  1. 65 Patent-Anspruch:
    Bei Notbremsungen als Keilbremse wirkende Radbremse, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsklötze (g) in den Hängeeisen (f) verschiebbar und an Kniehebeln (0, p) aufgehängt sind, durch deren Spreizung die Bremsklötze auf die Fahrschienen gesenkt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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