DE63136C - Handbremse mit Federn für Strassen- und Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents

Handbremse mit Federn für Strassen- und Eisenbahnfahrzeuge

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Publication number
DE63136C
DE63136C DENDAT63136D DE63136DA DE63136C DE 63136 C DE63136 C DE 63136C DE NDAT63136 D DENDAT63136 D DE NDAT63136D DE 63136D A DE63136D A DE 63136DA DE 63136 C DE63136 C DE 63136C
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DE
Germany
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springs
brake
handbrake
road
rail vehicles
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT63136D
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English (en)
Original Assignee
A. B. POOL und J. J. BEALS in Boston, Massach., V. St. A
Publication of DE63136C publication Critical patent/DE63136C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H13/00Actuating rail vehicle brakes
    • B61H13/005Spring actuation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 2O: Eisenbahnbetrieb.
Bei vorliegender Handbremse für Strafsenbahn- und Eisenbahnfahrzeuge wird auf die die Bremsbacken tragenden Bremsbäume mittelst starker Federn ein Druck ausgeübt, wenn eine Verschiebung der Bäume durch Mutterstücke erfolgt, in welche eine vom Standplatz des Führers aus in Drehung versetzte, mit Rechtsund Linksgewinde versehene Schraubenspindel eingreift.
Die Schraubenspindel D greift mit Rechtsgewinde in das eine und mit Linksgewinde in das . Gegenmutterstück ein, Fig. 4. Diese Mutterstücke 30 sind je mit einer geschichteten Blattfeder 31 durch Bolzen 54, Fig. 1, gelenkig verbunden. Für jedes der beiden zweiachsigen Untergestelle des als Beispiel gewählten Wagens ist eine Schraubenspindel D angebracht. Die Blattfedern übertragen bei entsprechender Drehung der Schraubenspindeln D den Druck auf die mit Bremsbacken 51 versehenen Bremsbäume 50, welche die einander entgegengekehrten Räder der beiden Untergestelle bremsen. Die inneren längeren, unter dem Druck der Federn 31 stehenden Bäume r1 übertragen den Druck auf die Bremsbäume r, die an den Wagenenden liegen, und sind durch Stangen 52 und Gelenkstücke 53 mit den äufseren Bremsbäumen r verbunden. Die Bäume r r1 und 50 sind, wie gebräuchlich, an den Wagengestellen aufgehängt.
Dreht man eine der an beiden Enden des Wagens angebrachten Bremsspindeln 56, Fig. 2, so wird durch das Kegelrad 28 derselben die Drehung auf das Kegelrad 27 und die Welle 26 übertragen und durch das Kettenrad dieser Welle und die Gliederkette 25 das Kettenrad 24 mit Schraubenspindel D gedreht, wodurch die Mutterstücke 30 nach auswärts geschoben werden, die Federn 31 gegen die Bremsbäume 50 und r1 drücken und alle Räder der Untergestelle gleichzeitig bremsen. Dreht man die Bremsspindel 56 in entgegengesetzter Richtung, so wird der Druck auf die Räder aufgehoben.
Durch dieses Bremsen mittelst Federspannung erzielt man den Vortheil, dafs alle Räder gleichzeitig gebremst werden, und demgemäfs eine gröfsere Wirkung, als wenn, wie bei bekannten Bremsen dieser Gattung, nur ein einziger Bremsbaum zur Wirkung gelangt.
Die Federn schützen ferner den Wagen gegen Erschütterungen, welche sonst- durch das Anziehen der Bremsbacken entstehen. Dadurch, dafs man die Mutterstücke gelenkig mit den Federn verbindet, fällt auch jede übermäfsige Beanspruchung fort, die dann entstehen kann, wenn der Wagen eine Curve durchfährt und die Untergestelle sich gegen den oberen Kasten schief einstellen.
Die Anwendung von Ketten- und Kegelrädern macht auch eine besondere Sperrvorrichtung für die Bremsspindel überflüssig.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Handbremse für Strafsen- und Eisenbahnfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dafs
    auf die Räder ein Druck mittelst Federn (31) übertragen wird, die auf die Bäume (50 bezw. r V) wirken, und durch Mutterstücke (30) mittelst einer vom Standplatz des Führers in Drehung versetzten, in das eine Mutterstück mit Rechtsgewinde, in das Gegenmutterstück mit Linksgewinde eingreifenden Schraubenspindel verschoben werden, derart, dafs, wenn ein Druck auf die die Backen tragenden Bäume (rund 50) ausgeübt wird, die Bremsbacken gleichzeitig an die Räder gedrückt und Erschütterungen beim Anziehen der Bremse vermieden werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT63136D Handbremse mit Federn für Strassen- und Eisenbahnfahrzeuge Expired - Lifetime DE63136C (de)

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DE (1) DE63136C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1172707B (de) * 1959-04-01 1964-06-25 Beteiligungs & Patentverw Gmbh Bremsanordnung fuer Schienenfahrzeuge
DE1180395B (de) * 1960-05-14 1964-10-29 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Bremse fuer Drehgestelle von Schienen-fahrzeugen

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1172707B (de) * 1959-04-01 1964-06-25 Beteiligungs & Patentverw Gmbh Bremsanordnung fuer Schienenfahrzeuge
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