DE18202C - Trichter mit Signalapparat - Google Patents

Trichter mit Signalapparat

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Publication number
DE18202C
DE18202C DENDAT18202D DE18202DA DE18202C DE 18202 C DE18202 C DE 18202C DE NDAT18202 D DENDAT18202 D DE NDAT18202D DE 18202D A DE18202D A DE 18202DA DE 18202 C DE18202 C DE 18202C
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DE
Germany
Prior art keywords
funnel
hammer
vessel
signal device
filling
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Active
Application number
DENDAT18202D
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English (en)
Original Assignee
G. A. BECK und G. E. REICH in Dresden, Amnionstrafse 57
Publication of DE18202C publication Critical patent/DE18202C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C11/00Funnels, e.g. for liquids
    • B67C11/02Funnels, e.g. for liquids without discharge valves
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C11/00Funnels, e.g. for liquids
    • B67C2011/40Funnels, e.g. for liquids comprising level indicating means

Landscapes

  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
Trichter mit Signalapparat.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. September 1881 ab.
Beim Füllen von Flüssigkeiten in Fässer, Steingutflaschen und andere undurchsichtige Gefafse ist es der mit dieser Arbeit betrauten Person nur nach längerer Uebung möglich, durch Klopfen an das Gefäfs zu erkennen, ob dasselbe die nöthige oder gewünschte Füllung erreicht hat. Ungeübte oder unachtsame Handhabung veranlafst häufig ein Ueberlaufen der einzufüllenden Flüssigkeit, wodurch einestheils bei theueren Flüssigkeiten, wie gute OeIe, pecuniärer Schaden, anderntheils aber bei feuergefährlichen, wie Spiritus, auch Gefahr entsteht.
Um ein verlust- und gefahrloses Füllen jeder Art von Gefäfsen von der Geschicklichkeit und Aufmerksamkeit des Arbeiters unabhängig zu machen, habe ich folgenden Apparat hergestellt.
Ein Trichter α von gewöhnlicher Form sitzt mit seinem Auslaufende in einer Metallplatte b, die an ihrer unteren Seite mit einem Metallring c verbunden ist, dessen Gröfse annähernd der Weite der Oeffnungen in den zu füllenden Gefäfsen entspricht, auf welche die Metallplatte b aufzuliegen kommt.
Auf der Metallplatte b steht seitlich vom Trichter das Säulchen d, neben welchem der Draht e, durch ein kleines Loch in b hindurchkommend, aufwärts geht und in einer an das Säulchen d angesetzten Oese geführt wird. An dem unter der Metallplatte b liegenden Ende des Drahtes e ist ein Schwimmer/, in der Zeichnung aus Kork, angebracht, der sich an e auf und nieder verschieben läfst und in seiner jedesmaligen Stellung durch eine federnde Klemme g festgehalten wird.
Am oberen Ende des Säulchens d sitzt um einen Stift drehbar der Hammer /2, der in der Nähe seines Drehpunktes mit einem kleinen Daumen i verbunden ist, der nach unten rinnenförmig gebogen ist, damit das obere Ende des Drahtes e bei der Berührung stets nach der Mitte von / geleitet wird. An der Aufsenseite des Säulchens d ist eine Schlagglocke k so angesetzt, dafs dieselbe vom niederfallendenHammer/6 getroffen werden mufs. Die über der Glocke k angebrachte Feder / hebt den Hammer h von der Glocke k, deren Ton daher ungedämpft bleibt.
Für den Gebrauch wird der Trichter mit dem beschriebenen Apparat auf die Oeffnung des zu füllenden Gefäfses so aufgesetzt, dafs der Schwimmer/ frei in dessen Innerem hängt, nachdem letzterer am Draht e in die Stellung gebracht ist, die der gewünschten Füllung entspricht. Der Hammer h wird gehoben, bis der Daumen Ί sich an das Rohr des Trichters anlegt.
Ist im Gefäfs die durch den Trichter α eingefüllte Flüssigkeit so weit gestiegen, dafs der Schwimmer/in dieselbe eintaucht, so wird bei' dessen Emporsteigen durch das obere Ende des Drahtes e der Daumen i gehoben und durch diesen der Hammer h um seinen Drehpunkt nach vorn gedreht, bis er, niederfallend, auf die Glocke k aufschlägt, deren Ton für den die Füllung besorgenden Arbeiter das Zeichen giebt, den Zulauf abzusperren.
Damit die aus dem Trichter laufende Flüssigkeit nicht auf den Schwimmer stofsen und ihn niederhalten kann, wird dieselbe durch eine
Rinne m seitwärts geleitet. Zur Luftentleerung des zu füllenden Gefäfses sind in der Metallplatte b einige Löcher angebracht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Trichtern die Anordnung eines Signalapparates, bestehend aus dem Schwimmer e f, der so justirt ist, dafs er, wenn die Füllung des Gefafses vollendet ist, gegen den mit Hammer h fest verbundenen Daumen i stöfst, infolge dessen ersterer auf die Glocke fällt urid diese zum Tönen bringt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT18202D Trichter mit Signalapparat Active DE18202C (de)

Publications (1)

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Country Status (1)

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DE (1) DE18202C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2654090A1 (fr) * 1989-11-07 1991-05-10 Lobbert Johannes Dispositif de remplissage de liquides dans des futs.
US5944399A (en) * 1998-07-06 1999-08-31 Eagle Manufacturing Company Safety cabinet with self-closing and sequencing door mechanism

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2654090A1 (fr) * 1989-11-07 1991-05-10 Lobbert Johannes Dispositif de remplissage de liquides dans des futs.
US5944399A (en) * 1998-07-06 1999-08-31 Eagle Manufacturing Company Safety cabinet with self-closing and sequencing door mechanism

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