DE24276C - Schankapparat - Google Patents

Schankapparat

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Publication number
DE24276C
DE24276C DENDAT24276D DE24276DA DE24276C DE 24276 C DE24276 C DE 24276C DE NDAT24276 D DENDAT24276 D DE NDAT24276D DE 24276D A DE24276D A DE 24276DA DE 24276 C DE24276 C DE 24276C
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DE
Germany
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tap
tube
drink
container
dispensing machine
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Active
Application number
DENDAT24276D
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English (en)
Original Assignee
P. SPEIL in Berlin
Publication of DE24276C publication Critical patent/DE24276C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25DREFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D31/00Other cooling or freezing apparatus
    • F25D31/002Liquid coolers, e.g. beverage cooler

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Table Devices Or Equipment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
PAUL SPEIL in BERLIN. Schankapparat.
Patentirt im Deutschen. Reiche vom 8. März 1883 ab.
Diese Schankapparate machen die Bedienung in Restaurationslocalen überflüssig. Auf jedem einzelnen für die Gäste bestimmten Tisch wird ein Apparat angebracht, und sind dadurch die Gäste in den Stand gesetzt, die Getränke selbst zu zapfen. Es sind so viel Abtheilungen in dem Apparat angebracht, als Plätze für Gäste an dem betreffenden Tisch vorhanden sind. Damit man nicht nöthig hat, das Quantum, welches gezapft wird, selbst nachzuhalten und um Irrthümer jeder Art vorzubeugen, ist ein Zählwerk vorgesehen, welches das gezapfte Quantum anzeigt. Ein derartiger Apparat kann für verschiedene Getränke eingerichtet sein, wie z. B. für diverse Sorten Biere, Weine etc.
Auf beiliegender Zeichnung habe ich zwei Gattungen meiner Schankapparate dargestellt. In Fig. ι und 2 ist eine Anordnung veranschaulicht, bei welcher das Getränk vor der Verzapfung automatisch abgemessen wird. Auf dem Tisch α befindet sich ein cylindrisch oder anders gestaltetes Gefäfs b mit Eis, welches durch die Tülle b1 eingebracht wird. In seinem Innern nimmt das Gefäfs b einen Behälter c auf, welcher vermittelst der Röhre d mit dem das zu verzapfende Getränk enthaltenden Fasse in Verbindung gebracht ist. Das Getränk steht unter Druck. Die Gröfse des Apparates entspricht der Gröfse des Tisches oder richtet sich vielmehr nach der Anzahl Gäste, die an letzterem Platz finden können. Für jeden Platz am Tische wird in dem Apparat eine besondere Abtheilung e ex e2 e3 'vorgesehen. Diese Abtheilungen stehen mit dem Behälter c durch Röhren f in Verbindung, und dienen Hähne h . . . dazu, dem Getränk den Eintritt in die-Abtheilungen zu gestatten oder zu versperren. Die Röhre f schliefst sich seitlich an das Hahngehäuse an und sind in den Seitenwandungen des an einem Ende offenen Hahnkükens zwei sich gegenüberliegende Oeffnungen h1. angebracht , von denen die eine während der Verbindung der Abtheilung mit dem Behälter c vor der Mündung der Röhre f im Gehäuse steht. In dieser Position des Kükens, das mittelst des Handgriffes h? gedreht wird, ist das Abflufsröhrchen i abgeschlossen. Dreht man den Handgriff um 900, so tritt die andere Oeffnung in dem Hahnküken vor die Oeffnung des Abflufsröhrchens i, so dafs das Getränk aus der betreffenden Abtheilung in das Glas abfliefsen kann. Die bei entsprechender Drehung des Handgriffes 3 in die Abtheilung tretende Flüssigkeit kann nur bis zu einem bestimmten Punkt in der Abtheilung steigen, weil die atmosphärische Luft, welche die Abtheilungen füllt, beim Eintritt des Getränkes comprimirt wird und der unter Druck stehenden Flüssigkeit, nachdem dieselbe eine gewisse Höhe erreicht hat, das Gleichgewicht hält.
Die gedachten Abtheilungen e e1 e* e3 sind in der oberen Partie des Behälters b, und zwar in einem darüber befindlichen Glascylinder k, welcher oben und unten offen ist, gebildet. Eine Platte / bildet den oberen Abschlufs des Glascylinders, welcher, vermittelst der Schrauben m auf den oberen Rand des Gehäuses b geschraubt,- überall luftdicht abgeschlossen ist. Man kann durch den Glascylinder das Steigen der Flüssigkeit beobachten und dieselbe sofort ablaufen ^lassen, wenn die erforderliche ' Höhe -erreicht;:,ist. Die oberhalb des Getränkes be-
findliche comprimirte Luft bewirkt ein gänzliches und rasches Entleeren und veranlafst beim Bier das Moussiren.
Mit den Hähnen h sind Zählwerke η gewöhnlicher Construction verbunden, die bei der Drehung des Handgriffes h2 behufs Oeffnens des Hahnes mittelst eines am Handhebel befestigten Stiftes in Gang gesetzt werden. Das Zählwerk ist zweckdienlich so einzurichten, dafs dasselbe von aufsen her ein Stellen nicht zuläfst. Beim Füllen der Gläser stehen dieselben auf entfernbar angeordneten Untersätzen ο mit innerem Hohlraum zur Aufnahme des etwa überlaufenden Getränkes. Dieselben können auch an dem Behälter b dauernd befestigt sein, in welchem Falle man mit dem Hohlraum Abflufsröhrchen in Verbindung bringt.
Eine wesentlich einfachere Construction, als die eben beschriebene, ist in Fig. 3 und 4 gezeigt.
Das auf dem Tisch α aufgestellte Eisgefafs b hat innen eine vertical aufsteigende Röhre c, die durch Röhre d mit dem das Getränk einschliefsenden Fasse in Verbindung steht. Von dieser Röhre c gehen so viel (hier vier) Zweigröhren f nach aufsen hin ab, als Plätze an dem Tisch vorhanden sind. Die Enden der Röhren f nehmen Hähne h auf, durch welche die Getränke den darunter gestellten Gläsern zugeführt werden. Der Deckel / des Gefäfses b trägt die Zählwerke n, mit denen der Handgriff ti2 der Hähne in Verbindung steht. Dieser Deckel kann irgend einen zierlich gearbeiteten Behälter oder dergleichen aufnehmen.
Bei dieser Anordnung sind die Untersätze ο für die Gläser mit dem Gefäfs b zweckmäfsig aus einem Stück hergestellt und so angeordnet, dafs der obere Rand des Glases möglichst nahe unter die Ausflufsöffhung des Hahnes kommt. Auf den Untersätzen sind Schutzmäntel r befestigt, derart, dafs die Gläser nur von einer Seite her unter die Hähne gebracht werden können und man gezwungen ist, ein Glas vollständig von dem Untersatz zu entfernen, ehe man ein anderes Glas unter die Ausflufsöffnung desselben Hahnes zu bringen vermag. Ohne Stoff zu vergeuden, würde man nicht mehr als ein Glas zu füllen im Stande sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Anordnung eines Schankapparates auf dem für die Gäste bestimmten Tisch, bestehend im wesentlichen:
    a) aus dem Eisgefafs b mit Behälter c, von welchem Zweigröhren f mit Hahn h nach Abtheilungen e el e2 e3 leiten, in die das zu verzapfende Getränk in bestimmtem Quantum eintritt, bevor es in die Gläser abfliefsen kann, Fig. 1 und 2;
    b) aus dem Eisgefafs b mit Röhre c, von welcher Zweigröhren f ableiten, die mit Zählwerken η in Verbindung stehende Hähne h aufnehmen, sowie den festen Untersätzen ο mit Schutzmantel r, Fig. 3 und 4.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT24276D Schankapparat Active DE24276C (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE24276C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3742186A (en) * 1971-07-19 1973-06-26 Lockheed Aircraft Corp Improvement in a grappling device
US4387845A (en) * 1980-10-30 1983-06-14 Mefferd Roy J Method and apparatus for holding and cooling a metal tube during welding
US4689863A (en) * 1983-05-27 1987-09-01 Kraftwerk Union Aktiengesellschaft Fixture for machining the cutting line of a pipe

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US3742186A (en) * 1971-07-19 1973-06-26 Lockheed Aircraft Corp Improvement in a grappling device
US4387845A (en) * 1980-10-30 1983-06-14 Mefferd Roy J Method and apparatus for holding and cooling a metal tube during welding
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