DE8943C - Füll- und Entleerungs-Vorrichtung für Flaschen und Bowlen - Google Patents

Füll- und Entleerungs-Vorrichtung für Flaschen und Bowlen

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DE8943C
DE8943C DENDAT8943D DE8943DA DE8943C DE 8943 C DE8943 C DE 8943C DE NDAT8943 D DENDAT8943 D DE NDAT8943D DE 8943D A DE8943D A DE 8943DA DE 8943 C DE8943 C DE 8943C
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DE
Germany
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bottles
bottle
bowls
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filling
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DENDAT8943D
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E. FRANCK in Frankfurt a. M
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    • B67D3/00Apparatus or devices for controlling flow of liquids under gravity from storage containers for dispensing purposes
    • B67D3/0009Apparatus or devices for controlling flow of liquids under gravity from storage containers for dispensing purposes provided with cooling arrangements
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G23/00Other table equipment
    • A47G23/02Glass or bottle holders
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    • B67D1/06Mountings or arrangements of dispensing apparatus in or on shop or bar counters
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

1879.
Klasse 64.
E. FRANCK in FRANKFURT a. M. Füll- und Entleerungs-Vorrichtung für Flaschen und Bowlen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. August 1879 ab.
Der Zweck dieser Vorrichtung besteht darin, moussirende Getränke, ohne die Flasche zu entkorken und die frei werdende Kohlensäure oder ähnliche Gase entweichen zu lassen,· unter fortwährender Kühlung und in beliebigen Zeitabschnitten und Quantitäten in Gläser zu füllen.
Fig. ι zeigt einen Querschnitt und Fig. 2 einen Grundrifs eines Kühlbehälters mit einem entsprechend geformten hohlen Fufs B. In der Mitte dieses Behälters befindet sich eine hohle konische, aus nicht rostendem Metall hergestellte Spitze a, an deren oberem Ende sich vier kleine Durchbohrungen 0 befinden.
In dem vorerst erwähnten hohlen Fufse des Behälters befindet sich ein aus Zinn hergestelltes Ventilgehäuse b, in welchem das Ventil c, welches aufsen aus Metall besteht und im Innern mit Kautschuk ausgefüttert ist, so dafs der aus Kautschuk gebildete Ventilansatz e auf ein Ventilsitz d dichtet, so angebracht ist, dafs dasselbe vermittelst der Ventilstange / und der Winkelhebel g und h durch Drücken mit dem Finger auf die Taste i geöffnet werden kann. Der Winkelhebel g h hat seinen Drehungspunkt in k. Der Hebel g drückt auf die Kopfplatte /, welche sich an der· Ventilstange / befindet, m dient als Führungswand für Ventilstange /, auf welcher die Spiralfeder r, ein Kautschukring ρ und zwei dünne Metallplatten η q lose sitzen.
An der Seitenwand des Gehäuses A befindet sich unter einer entsprechenden Verzierung oder einem künstlerisch ornamentirten Henkel, Griff, etc. die Ausflufsöffnung C verborgen, welche so liegt, dafs die ausfliefsende moussirende Flüssigkeit in ein untergestelltes Glas D fliefsen kann.
Diese Ausflufsöffnung C steht durch einen in der Wand des Behälters angebrachten Kanal xy, welcher auch mit der aus Glas oder ähnlichem Material hergestellten Behälterwand verbunden ist, mit dem Ventilgehäuse b direct in Verbindung. F ist eine verkorkte Flasche mit moussirendem Getränk; G sind Eisstücke. Fig. 3 zeigt einen Korkanbohrer mit Handgriff, mittelst welches der Flaschenkork auf circa 7/8 seiner Höhe durchbohrt wird.
Die Wirkungsweise und der Gebrauch dieses Apparates ist wie folgt:
Nachdem mit dem in Fig. 3 dargestellten Handkorkbohrer die Spitze s bis an den Flantsch t durch Drehen der Handkrücke te in den Kork der verschlossenen Flasche eingebohrt und die Korkspähne hinter dem Flantsche herausgefallen sind, wird die Flasche mit diesem angebohrten Korke auf die konische Spitze α gesteckt, und zwar mit dem Korke nach unten und dem Flaschenboden nach oben, so dafs die Spitze α das nicht durchbohrte Stück des Korkes durchsticht, einen dichten Verschlufs herstellt und den hohlen Theil der Spitze mit der Flüssigkeit in. der Flasche in Berührung bringt. Der übrige Theil des Behälters A wird hierauf mit Eisstücken G gefüllt, und der Apparat ist zum Functioniren fertig.
Zum Füllen eines Glases mit dem moussirenden Getränk bedarf es nur eines leisen Druckes auf den Knopf z, welcher das Oeffnen des Ventils c vermittelst des Winkelhebels und Zusammeiidrückens der Spiralfeder r bewerkstelligt. Die Flüssigkeit entleert sich dann durch das Ventilstück, die Rohrführung χ und y und das Mundstück C so lange, bis die Flasche leer ist.
Eine Modification dieser Vorrichtung ist in den Fig. 7 und 8 in Verbindung mit einem Bowlenbehälter JB aus Glas mit oder ohne Metallbeschlag dargestellt.
A stellt einen Eisbehälter aus Glas oder Metall dar, in dessen Mitte der Bowlenbehälter B befestigt ist. Der Eisbehälter A hat unter seinem Boden ein Fufsgestell C, in welchem drei oder mehr eingebaute Ventilgehäuse D, E und F, ähnlich wie in dem vorbeschriebenen Apparate, so construirt sind, dafs durch Drücken auf die Tasten α und b die auf die Korkspitzen c und d aufgesteckten verkorkten und mit einer moussirenden kohlensäurehaltigen Flüssigkeit gefüllten Flaschen G und H oder noch mehrere solcher ihren Inhalt in den geschlossenen Bowlenbehälter B ergiefsen können. E ist das zum Abzapfen bestimmte Ventilstück, durch welches vermittelst Drücken auf die Taste e bei J der Bowleninhalt ausfliefsen kann; / ist ein Blechsieb, welches eine Verstopfung des Ventilstückes E durch die gröfseren Stücke der Ingredienzien verhindert. K sind die zur Kühlung dienenden Eisstücke und g ist eine aus
Gummi hergestellte Cylinderhülse; h und i sind zwei Metallhülsen, und zwar h mit Rechts- und i mit Linksgewinde; k ist eine Schraube, zur Hälfte mit Rechts- und zur Hälfte mit Linksgewinde, verbunden mit einer zum Drehen bestimmten Handhabe /, welche zur Decoration in einen Bouquethalter ausläuft; m ist eine runde Oeffnung in der Bowlendecke, welche im Innern ausgehöhlt ist, um durch Zusammenschrauben bezw. -Pressen des Gummiringes g und Drehen an der Handhabe / und Zusammenschieben der Rechts- und Linksmutter h i einen luftdichten Verschlufs herzustellen. Die Wirkungsweise dieser modificirten Vorrichtung ist folgende:
Der Bowlenbehälter wird mit der bestimmten Flüssigkeit gefüllt und durch die Verschlufsvorrichtung bei m vermittelst Zusammenpressen des Gummikorkes g verschlossen; die mit Champagner oder anderer moussirender Flüssigkeit gefüllten Flaschen G und H werden, nachdem deren Korke, wie früher beschrieben, angebohrt worden sind, auf die Spitzen c und d aufgesetzt und der übrige freie Raum im Behälter A mit Eisstücken ausgefüllt. Durch Drücken auf die Knöpfe α und b wird sich der Inhalt der beiden Flaschen in den Bowlenbehälter B ergiefsen, und es wird somit der ganze Inhalt dieses Behälters unter Druck versetzt. Durch Drücken auf den Knopf e kann bei J die ganze Quantität des Bowlenbehälters nach Bedarf abgezapft werden.
Eine fernere Modification stellt Fig. 4, 5 und 6 in Details dar. Es ist hier das äufsere Kühlbecken weggelassen und an Stelle des Bouquethalters / auf der Verschlufseinrichtung M des Bowlenbehälters N das in Fig. 6 in Details dargestellte Ventilstück R angebracht, dessen innere Einrichtung gleich derjenigen der bisher genannten Apparate ist, äufserlich dagegen eine cylindrische Form hat und zum Schütze des Knopfes η eine aufschraubbare Kapsel 0 besitzt. Im Fufse P des Bowlenbehälters N ist ebenfalls ein Ventilstück Q angebracht, welches durch Drücken anf den Knopf s bei / den Ausflufs der Bowle gestattet.
Die Wirkungsweise dieser modificirten Einrichtung ist folgende:
Die Bowle wird, wie bereits beschrieben, gefüllt und geschlossen und hierauf eine gefüllte Flasche auf die Spitze ti aufgesteckt, welche sich durch Drücken· auf den Knopf η entleert. Nach dieser Entleerung wird eine event, unbefugte Benutzung des losgelassenen Knopfes η durch die Kapsel 0 gesichert und an Stelle der nunmehr geleerten Flasche ein Bouquet oder eine ähnliche Decoration auf die Spitze u aufgesetzt, worauf das Weitere wie bei den bereits beschriebenen Apparaten stattfindet.
Die bei der zweiten und dritten Modification zur Verwendung kommenden Flaschen, welche gewöhnlich Champagner enthalten, können auch mit Wein, dem Maibowle-, Erdbeeren-, Pfirsich-, Ananas- und Orangenessenz, jedoch ohne Zuckerzusatz, zugesetzt und dem Kohlensäure zur Erzielung des nöthigen Druckes bei der Entleerung der Flasche eingeprefst wird, gefüllt werden, so dafs diese verkorkten Flaschen mit hohem Druck als Ersatz für Champagner und Bowleningredienzien dienen.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Füllungs- und Entleerungsvorrichtungen für Flaschen und Bowlen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT8943D Füll- und Entleerungs-Vorrichtung für Flaschen und Bowlen Active DE8943C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE8943C true DE8943C (de)

Family

ID=286358

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT8943D Active DE8943C (de) Füll- und Entleerungs-Vorrichtung für Flaschen und Bowlen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE8943C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3401308A1 (de) * 1984-01-17 1985-07-25 Reinhold 6450 Hanau Rauch Verfahren und vorrichtung zum entleeren von mit verschlusskappen, insbesondere mit kronenkorken, verschlossenen fluessigkeitsbehaeltern, insbesondere bierflaschen
DE29702159U1 (de) * 1997-02-08 1997-03-27 Fähler, Petra, 59379 Selm Zapfvorrichtung
US6579979B2 (en) 1998-11-19 2003-06-17 Rhodia Polyamide Intermediates Treatment/purification of lactam media of reaction

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3401308A1 (de) * 1984-01-17 1985-07-25 Reinhold 6450 Hanau Rauch Verfahren und vorrichtung zum entleeren von mit verschlusskappen, insbesondere mit kronenkorken, verschlossenen fluessigkeitsbehaeltern, insbesondere bierflaschen
DE29702159U1 (de) * 1997-02-08 1997-03-27 Fähler, Petra, 59379 Selm Zapfvorrichtung
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