DE964C - Hermetisch schliefsender Flaschenverschlufs nebst den hierzu erforderlichen neu konstruirten Thon- und Glasflaschen - Google Patents
Hermetisch schliefsender Flaschenverschlufs nebst den hierzu erforderlichen neu konstruirten Thon- und GlasflaschenInfo
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Description
1877.
Klasse 64.
HERMANN LANGE und KARL MOHR in BERLIN.
Hermetisch schließender Flaschenverschlufs nebst den hierzu erforderlichen neu const
Thon- und Glasflaschen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. August 1877 ab.
Längste Dauer: 3. October 1891.
Fig. i, 2, 3 und 4 der beiliegenden Zeichnung
sind Glasflaschen für verschiedene Zwecke, deren Kopf und Hals so construirt ist, dafs der
daneben gezeichnete Verschlufs b- verwendet werden mufs. Fig.' 5 ist eine aus Thon gefertigte
Flasche, deren Kopf so construirt ist, dafs der daneben gezeichnete Verschlufs b1
Verwendung finden kann. Fig. 6 ist eine Th onflasche mit einem Gewindehals, um die Verschlufskapsel
b'1 verwenden zu können, c1 ist
ein dünnes Plättchen, aus Kork etc., welches ■cuf die Oeffhung der Flasche 5 gelegt wird,
bevor der konische Verschlufs b ' hineingeschoben
wird. c~ ist ebenfalls ein Korkplättchen, welches stets die Gröfse der Innenseite der Verschlufskapsel-Platte
haben mufs; es wird, bevor die Kapsel b2 zur Verwendung gelangt, in die
Kapsel gelegt.
Das im Deckel der Verschlufskapsel vorhandene kleine Loch dient, wenn Gefäfs und
Kapsel gereinigt werden sollen,, dazu, die Korkplatte durch das Loch vermittelst eines dünnen
Stäbchens herauszustofsen, nachdem der Inhalt des Gefäfses entleert worden. Die Korkplatte
wird dann gebrüht und wieder verwendet.
Diese Verschlüsse können in verschiedenen Dimensionen und aus verschiedenen Materialien
hergestellt werden. Selbstredend müssen die zu verschliefsenden Oeffhungen mit einem Gewinde
versehen sein. Wir erwähnen hierbei jedoch, dafs es unmöglich ist, das eine vom,
anderen zu trennen, da die Construction dieser Thon- und Glasgefäfse die Notwendigkeit in
sich schliefst, nur die betreffenden Verschlüsse anwenden zu können, und legen wir hierauf den
Schwerpunkt der von uns gemachten Erfindung, umsomehr, weil, wenn das Gefäfs aus Glas,
Thon oder einem anderen Material gefertigt, das an der zu verschliefsenden Oeffhung vorhandene
Gewinde gleich mitfabricirt und nicht in irgend welcher Weise aus anderem Material
erzeugt und an der Oeffnung besonders angebracht wird. Anders verhält es sich mit den
Verschlufs - Kapseln. Der eine wünscht auf Glas-Gefäfse oder Flaschen Metall-Verschlage,
ein anderer solche von Thon etc. Deshalb binden wir uns auch an nichts Bestimmtes in
der Verwendung, fabriciren jedoch die Verschlüsse aus verschiedenen Materialien.
Der Verschlufs für die Thonflasche, Fig. 5, ist ein konischer, und demzufolge war es auch
erforderlich, den Kopf dieser Flasche mit einem konischen Einschnitte zu versehen. Sobald die
Flasche gefüllt ist, legt man eine dünne Korkplatte c1 auf-die Flaschen- etc. Oeffhung, und
schiebt dann den konischen Verschlufs hinein. Sind die Oeffhungen gröfser, wie beispielsweise
bei Einmache-Büchsen, Apotheker-Büchsen etc., so müssen die Plättchen aus Kork etc. gröfser
sein.
Hingegen werden die Glasflaschen mit den im Innern mit Gewinde versehenen Kapseln
verschlossen, in welchen letzteren, um den Verschlufs vollends hermetisch zu machen, ein
Korkplättchen c'1 in der vorher erwähnten Stärke
eingelegt wird. Diese Kapseln bedingen aber, dafs an dem Halse der Glasflaschen ein ebensolches
Gewinde vorhanden ist; beides mufs zu einander genau passen.
Das Oeffhen und Schliefsen dieses Verschlusses erfolgt einfach durch Auf- bezw. Abschrauben
desselben, wohingegen bei den Thönflaschen der Verschlufs mittelst eines kleinen Hakens
herausgezogen wird. Diese Art und Weise des Verschliefsens der nach dieser Methode hermetisch
verschlossenen Gefäfse, als Flaschen, Büchsen etc. bietet folgende Vortheile:
Die von uns erfundenen Flaschen-Verschlüsse können stets wieder benutzt werden, vreshalb
sich, sobald man in dem Besitz der hierzu construirten Flaschen sich befindet, diese Verschlüsse
bedeutend billiger stellen, als wenn die Flaschen gekorkt und gelackt, oder bei moussirenden Getränken gekorkt und überdrahtet,
oder bei Lagerbier gekorkt und bei obergährigem Bier gekorkt und ein- bezw. zweimal
geschnürt werden müssen, bei Einmache-Büchsen etc. verlöthet oder in sonst erschwerender
und theurer Weise verschlossen werden; aufserdem mufs in Betracht gezogen werden,
dafs die Korken, welche vermittelst eines Korkenziehers aus der Flasche gezogen werden, höchst
selten zum hermetischen Verschlufs wieder be-
nutzt werden können. Doch läfst sich die Verwendung
unserer Erfindung noch auf andere Gebiete ausdehnen, wie z. B. für Apotheker-, Drogue- und Conserve-Waaren.
Gerade für diese Branche ist dieser Verschlufs, der in jeder nur denkbaren Weise Verwendung
finden kann, von grofsem Nutzen, nur ist die eine Bedingung, um den Verschlufs zu verwenden,
die, dafs auch diese Gefäfse derart construirt sein müssen, um einen dieser Verschlüsse hierbei
verwenden zu können. Wir lassen nicht unerwähnt, dafs bei der Verwendung dieser Verschlüsse ungeübte Arbeiter die Arbeit verrichten
können, wohingegen bei den bisherigen Verschlüssen für die eine oder andere Branche
nur routinirte Arbeiter verwendet werden konnten.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Die besondere Form, die wir durch diese Fabrikation den Kruken, Flaschen oder Gefäfsen von Thon geben, wie Fig. 5 zeigt.
- 2. Die besondere und eigenthümhche Form, die wir unseren Flaschen und Gefäfsen von Glas, Krystall, Thon, Porzellan oder einem anderen Material geben, wie die Fig. 1, 2., 3, 4, 6 α zeigen.Die eigenthümliche Form des Verschlusses b', welcher aus jedem beliebigen Material und in jeder Dimension hergestellt werden kann. Die eigenthümliche Form dieser Kapseln, gefertigt in jeder Dimension aus Glas, Krystall, Thon, Porzellan, Metall jeder Art, oder aus irgend einem anderen Material, bestimmt zum Verschlufs der Flaschen oder Gefäfse von Glas, Krystall, Thon, Porzellan oder aus irgend einem anderen Material in jeder beliebigen Gröfse, wie b2 und c2 zwischen den Fig. 1 und 2 zeigen.
Die Anwendung dieses Verschlusses bl und c% und desjenigen, den wir unter b2 und c*~ als Verschlufs-Kapsel bezeichnen, zum hermetischen Verschlufs von Gefäfsen, Flaschen oder Behältern irgend einer Art und Gröfse, und zwar in beliebigem Material, als Glas, Krystall, Thon, Porzellan oder Metall irgend einer Art, so dafs diese Verschlüsse in der einen oder der anderen Art dazu verwendet werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE964T | 1877-08-09 |
Publications (1)
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| DE964C true DE964C (de) |
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| DE964DA Expired - Lifetime DE964C (de) | 1877-08-09 | 1877-08-09 | Hermetisch schliefsender Flaschenverschlufs nebst den hierzu erforderlichen neu konstruirten Thon- und Glasflaschen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE964C (de) |
-
1877
- 1877-08-09 DE DE964DA patent/DE964C/de not_active Expired - Lifetime
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