DE97277C - - Google Patents
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- DE97277C DE97277C DENDAT97277D DE97277DA DE97277C DE 97277 C DE97277 C DE 97277C DE NDAT97277 D DENDAT97277 D DE NDAT97277D DE 97277D A DE97277D A DE 97277DA DE 97277 C DE97277 C DE 97277C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D1/00—Rigid or semi-rigid containers having bodies formed in one piece, e.g. by casting metallic material, by moulding plastics, by blowing vitreous material, by throwing ceramic material, by moulding pulped fibrous material or by deep-drawing operations performed on sheet material
- B65D1/02—Bottles or similar containers with necks or like restricted apertures, designed for pouring contents
- B65D1/06—Bottles or similar containers with necks or like restricted apertures, designed for pouring contents with closable apertures at bottom
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Containers Opened By Tearing Frangible Portions (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthe.
BRAUN & CO. in BERLIN. Schankgefäfs.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. September 1897 ab.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung bezweckt, beim Füllen eines Schankgefäfses von
beliebiger Form oder Einrichtung einen Hohlraum von bestimmter Gröfse zwischen Flüssigkeit
und Verschlufs frei zu lassen, welcher dazu benutzt werden soll, Kohlensäure aufzunehmen.
Dieser Hohlraum wird bei vorliegender Erfindung dadurch geschaffen, dafs die Mündungsebene des Gefäfses A gegen die Senkrechte
geneigt ist. Hierdurch wird bewirkt, dafs jenes Gefäfs nur bis zur tiefsten Kante (a) der Mündung
gefüllt werden kann und der zwischen dieser und der höchsten Mündungskante liegende
Raum 41 leer bleibt. Nach'der zeichnerischen
Darstellung dient die Gefäfsmündung zum Füllen und gleichzeitig zum Entleeren des Gefäfses;
es würde jedoch der gleiche Erfindungszweck auch erreicht werden können, sofern die geneigte Mündungsebene an einem besonderen
Füllstutzen sich befände, in welchem Falle die besonders vorgesehene Ausgufsöffnung
beliebig gestaltet sein könnte.
Sofern der in vorstehender Weise erzielte Hohlraum A1 später mit Kohlensäure ausgefüllt
werden soll, ist es nöthig, einen vollkommen dichten Abschlufs des Gefäfses zu erzielen..
Derselbe kann, ohne den gegenwärtigen Er- -findungsgedanken zu beeinflussen, in beliebiger
Weise hergestellt werden, und ist der Vollständigkeit wegen in beiliegender Zeichnung
ein mit seinem konischen Theil b in die Gefäfsmündung hineinragender Verschlufs B
dargestellt, welcher mittelst des drehbar an ihm befindlichen Bügels c dadurch gegen die
Flaschenmündung geprefst wird, dafs jener Bügel auf einer zu seinem Drehpunkt excentrisch
gerichteten Nase d entlang bewegt wird, mit welcher er zweckmäfsig durch eine Sicherungskette e oder dergl. dauernd verbunden sein kann.
Der weiteren Ausführlichkeit wegen ist in der Zeichnung, welche von der Verwendung
jenes Hohlraumes A1 zur Aufnahme von Kohlensäure als beispielsweiser Ausführungsform
ausgeht, auch jene Einrichtung dargestellt, die das Einfüllen der Kohlensäure gestattet. Zu
diesem Zweck befindet sich in dem Boden des Gefäfses A ein zweckmäfsig durch Spiralfeder
fl dauernd in Verschlufsstellung gehaltenes Rückschlagventil f, das beim Aufsetzen
eines mit der Kohlensäurefiasche in Verbindung stehenden und zum Ausströmen der Kohlensäure mit Oeffnungen gl sowie mit
einem in das Ventilgehäuse passenden Dichtungspfropfen g·2 versehenen Zuführungsrohres g
selbstthätig geöffnet wird. Dieses Rückschlagventil, welches übrigens, ohne den gegenwärtigen
Erfindungsgedanken zu beeinflussen, beliebig ausgebildet sein kann, würde auch zu
gleichem Zwecke an irgend einer anderen Stelle des Gefäfses oder aber an dem Verschlufsdeckel
B Aufnahme finden können.
Es sei noch erwähnt, dafs nach der zeichnerischen Darstellung die Neigung der Mündungsebene in solcher Richtung verläuft, dafs die
höchste Mündungskante dem Gefäfshenkel zugekehrt ist. Die Richtung dieser Neigung in
Bezug auf den Gefäfshenkel kann selbstverständlich auch beliebig verändert werden,
ebenso wie jener Henkel überhaupt in Fort-
fall kommen kann, so dafs das Schankgefä'fs mehr einer Flasche vergleichbar ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schankgefä'fs, dadurch gekennzeichnet, dafs die Ebene der auch als Ausgufsmündung benutzbaren Einfüllmündung geneigt zur Senkrechten steht, um beim Füllen des Gefäfses einen gegebenenfalls später durch Kohlensäure auszufüllenden Hohlraum von ■ bestimmter Gröfse zwischen Flüssigkeit und Verschlufs zu erhalten. -Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE97277C true DE97277C (de) |
Family
ID=368337
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT97277D Active DE97277C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE97277C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0645312A1 (de) * | 1993-09-24 | 1995-03-29 | Exaplast, S.A. | Vorrichtung zum Füllen von Töpfen oder ähnlichen Behältern mit kosmetischer Creme |
| EP3281567A1 (de) * | 2016-08-08 | 2018-02-14 | RIPRUP Company S.A. | Intelligente karafe |
-
0
- DE DENDAT97277D patent/DE97277C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0645312A1 (de) * | 1993-09-24 | 1995-03-29 | Exaplast, S.A. | Vorrichtung zum Füllen von Töpfen oder ähnlichen Behältern mit kosmetischer Creme |
| EP3281567A1 (de) * | 2016-08-08 | 2018-02-14 | RIPRUP Company S.A. | Intelligente karafe |
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