DE63176C - Flaschenverschlufs für gashaltige Flüssigkeiten - Google Patents
Flaschenverschlufs für gashaltige FlüssigkeitenInfo
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- DE63176C DE63176C DENDAT63176D DE63176DA DE63176C DE 63176 C DE63176 C DE 63176C DE NDAT63176 D DENDAT63176 D DE NDAT63176D DE 63176D A DE63176D A DE 63176DA DE 63176 C DE63176 C DE 63176C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67D—DISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B67D1/00—Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
- B67D1/04—Apparatus utilising compressed air or other gas acting directly or indirectly on beverages in storage containers
- B67D1/0456—Siphons, i.e. beverage containers under gas pressure without supply of further pressurised gas during dispensing
Landscapes
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Description
KAISERLICHES
PATENTA
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
CARL FIEGE in GIFHORN (Prov. Hannover).
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. Juni 1891 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Syphonverschlufs,
der sich, durch eine grofse Einfachheit von den bisher bekannten complicirten
Syphonverschlüssen in jeder Weise auszeichnet. Er wird nicht durch Hebel oder Federn in
Thätigkeit gesetzt, sondern durch einfaches Drehen des Stöpsels. Auf beiliegender Zeichnung
ist, der Verschlufs zur Darstellung gebracht. Fig. ι zeigt ihn im Querschnitt, Fig. 2
zeigt eine etwas abgeänderte Vorrichtung ebenfalls im Querschnitt, Fig. 3 ist ein Schnitt nach
Linie x-x der Fig. 2. In dem Hals der Flasche α befindet sich ein Glasstöpsel b, welcher
eine rechtwinklig abgebogene Aushöhlung c besitzt, die am unteren Ende des Stöpsels in
eine in die Flüssigkeit reichende Glasröhre ausläuft. Der Kopf des Stöpsels ist zum besseren
Handhaben oval und platt. In dem Hals der Flasche α befindet sich ein Loch, welches
aufserhalb der Flasche in einen Ansatz i mit Schraubengewinde ausläuft. Auf dieses Gewinde
ist ein Hartgummi- oder Metallröhrchen aufgeschraubt zum Auslaufen der Flüssigkeit.
Aufserdem befindet sich am oberen Theil des Flaschenhalses ein in das Glas geprefstes Gewinde
, auf welches eine Kapsel f aus Hartgummi oder Metall aufgeschraubt ist, die den
Stöpsel b dichtet und festhält.
Die in Fig. 2 dargestellte Vorrichtung ist im wesentlichen dieselbe, sie unterscheidet sich von
der ersteren nur dadurch, dafs der Stöpsel nicht wie jener luftdicht aufgeschliffen ist, sondern
durch Gummi gedichtet wird. Zwischen Glasstöpsel b und Flaschenhals befindet sich
eine Gummihülse g, welche sich mit ihrem oberen Theil fest in eine Ausbuchtung des
Glasstöpsels b legt und an der betreffenden Stelle, wo sich das Loch des Halses befindet,
ebenfalls ein Loch besitzt. Damit sich beim Drehen des Stöpsels b die Gummihülse nicht
verschiebt, befinden sich in dem Flaschenhals zwei Nuthen, in welche zwei sich an der
Gummihülse befindende Kanten h greifen.
Will man nun kohlensäurehaltige Flüssigkeit aus der Flasche entnehmen, so dreht man den
Stöpsel b so lange,_ bis die Mündung der waagrechten
Aushöhlung des Stöpsels dem Loch in dem Flaschenhals gegenüber liegt; die Flüssigkeit
wird durch den Druck, welchen dieselbe auf sich selbst ausübt, durch den Röhrengang
des Stöpsels und des Flaschenhalses getrieben und spritzt durch das auf den Ansatz i aufgeschraubte
Röhrchen aus.
Claims (2)
1. Ein Syphon- und Selterwasserflaschen-Verschlufs,
gekennzeichnet durch einen aufgeschliffenen, von einer Kapsel (F) gehaltenen,
mit einer seitlichen, sich rechtwinklig nach unten absetzenden Bohrung versehenen
Stöpsel (b), in welcher Bohrung ein Röhrchen beinahe bis auf den Boden des Gefäfses
reicht und durch Drehen des Stöpsels (b) mit einer in der Seitenwandung des
Gefäfses befindlichen Oeffnung in Verbindung gebracht werden kann, so dafs der
in der Flasche befindliche Gasdruck die Flüssigkeit austreibt.
2. Bei dem unter 1. gekennzeichneten Verschlufs die Herstellung der gasdichten Abdichtung
vermittelst einer Gummihülse g, welche beim Drehen des Stöpsels am Mitdrehen
durch zwei Verstärkungen h verhindert wird, welche in zwei an dem Gefäfs
(Flasche) befindlichen Nuthen ruhen.
Hierzu Γ Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE63176C true DE63176C (de) |
Family
ID=337120
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT63176D Expired - Lifetime DE63176C (de) | Flaschenverschlufs für gashaltige Flüssigkeiten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE63176C (de) |
-
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