DE51074C - Elektrischer Abfüllapparat - Google Patents

Elektrischer Abfüllapparat

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Publication number
DE51074C
DE51074C DENDAT51074D DE51074DA DE51074C DE 51074 C DE51074 C DE 51074C DE NDAT51074 D DENDAT51074 D DE NDAT51074D DE 51074D A DE51074D A DE 51074DA DE 51074 C DE51074 C DE 51074C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filled
vessel
filling
valve
filling machine
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT51074D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. schönzeler und E. THILL, Beide in Cöln am Rhein
Publication of DE51074C publication Critical patent/DE51074C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C3/00Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus; Filling casks or barrels with liquids or semiliquids
    • B67C3/02Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus
    • B67C3/22Details
    • B67C3/28Flow-control devices, e.g. using valves

Landscapes

  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64; Schankgeräthschaften.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Juli 1889 ab.
Der in der beiliegenden Zeichnung dargestellte Apparat (Fig. 1) dient zum Abfüllen von Flüssigkeiten (Bier, Wein, Mineralwasser und dergleichen) in Flaschen, Krüge oder sonstige Gefäfse unter Vermeidung eines Schadens in Bezug auf Qualität und Quantität der abzufüllenden Flüssigkeiten.
Der Abfüllapparat ist mit einer Signalvorrichtung (Fig. 2) in Verbindung gebracht, welcher durch- ein. Glockensignal die jedesmalige, erfolgte Füllung eines Gefäfses meldet, und wird weiterhin durch ein mit dem Apparat verbundenes Zählwerk (Fig. 3) die Anzahl der gefüllten Gefäfse angegeben.
Die abzufüllende Flüssigkeit befindet sich in einem geschlossenen Behälter oder wird in einen solchen geleitet, in dessen Boden A, Fig. ι und 4, eine oder mehrere Vorrichtungen angebracht sind, welche in folgender Weise selbstthätig functioniren:
Wird ein zu füllendes Gefäfs D, Fig. 1 (Flasche oder Krug), auf den durch die Spiralfeder B nach oben gedrückten Teller" C gesetzt, so dafs die untere Mündung der Abfüllvorrichtung in den Hals des Gefäfses hineinragt, so drückt der obere Halsrand das Ventil E, welches die Ausflufsöflhungen α bis dahin geschlossen hielt,, nach oben, so dafs die abzufüllende Flüssigkeit aus dem Behälter auf den durch Pfeile angedeuteten Weg in das zu füllende Gefäfs gelangen kann. Ist die Flüssigkeit nun bis zu der gewünschten Höhe, etwa bis zu der Linie F gestiegen, so treibt sie den Metallschwimmer G in die Höhe gegen die gegen einander isolirten Stifte b und 1, wodurch der Strom der elektrischen (strichpunktirt angedeuteten) Leitung geschlossen wird. Hierdurch zieht der Elektromagnet HH den Anker K an, welcher den Ventilkonus J trägt, so dafs das Ventil J L. geschlossen wird; das Füllen wird hierdurch unterbrochen und ein Ueberlaufen der Flüssigkeit verhütet. Wird nun das gefüllte Gefäfs weggenommen, so schliefst das Ventil E die Oeffnungen a " ab und es öffnet sich wieder das Ventil JL, indem durch das Sinken des Schwimmers G der Contact bei b b' aufgehoben wird und die Spiralfeder M den Anker K nach oben zieht.
Beim Schliefsen des elektrischen Stromes durch den Schwimmer G, also nach erfolgter Füllung eines Gefäfses, wird auch das in die Leitung eingeschaltete Läutewerk (Fig. 2) in Thätigkeit gesetzt, indem der Elektromagnet N den Anker P anzieht und der an diesem letzteren angebrachte Klöppel O gegen die Glocke Q schlägt.
Ferner wird bei jedesmaliger Füllung eines Gefäfses bezw. Herstellung des Contactes b b1 durch den Schwimmer G, durch Anziehung des Ankers R, Fig. 3, durch den Elektromagneten S S das Sperrrad ρ vermittelst des Hakens d um einen Zahn und mit ihm das mit demselben zusammen auf der Achse i sitzende, auf seiner Peripherie eine Eintheilung tragende Rad T, welches bei Anfang der Abfüllung auf Null gestellt war, um einen Theilstrich gedreht.
Sind nun schon so viel Gefäfse gefüllt worden , dafs das Rad T eine vollständige Umdrehung gemacht hat, der Theilstrich Null des Rades T den die Füllungszahl bezeichnenden Zeiger wieder erreicht hat, so drückt ein an
dem Rad T angebrachter Stift t gegen die Feder m und stellt den Contact zwischen dieser und dem Plättchen oder der Feder η her, wodurch der Elektromagnet U den Anker V anzieht, welcher vermittelst des Hakens r das Sperrrad W um einen Zahn und das mit diesem letzteren auf einer Achse sitzende, an der Peripherie auch eine Eintheilung tragende Rad X um einen Theilstrich dreht.
Auf diese Weise läfst sich? wie bei jedem anderen Zählwerk, die Zahl, welche das Zählwerk ohne neue Einstellung angiebt, durch weitere elektrische Uebersetzung auf jede gewünschte Höhe bringen.
Fig. 4 zeigt eine auf dasselbe Princip wie der vorhin beschriebene Abfüllapparat beruhende Einrichtung, um Gefäfse mit grofser Füllöffnung zu füllen. Es wird hierbei ein einfacher Elektromagnet angewendet, durch dessen Kern das Abflufsrohr Y hindurchgeführt ist.

Claims (1)

  1. Pat en t-An Sprüche:
    Ein Abfüllapparat, bei welchem nach vollendeter Füllung des Gefäfses ein Ventil JL selbstthätig dadurch geschlossen wird, dafs der durch die abgefüllte Flüssigkeit hochgehobene Schwimmer G den elektrischen Contact b bx schliefst, infolge dessen der Elektromagnet H H den Anker K nach unten zieht und das Ventil J L bis zur Wegnahme des zu füllenden Gefäfses geschlossen hält. ·>
    Bei dem im Patent-Anspruch i. gekennzeichneten Abfüllapparat die Anordnung eines elektrischen Signalapparates (Fig. 2) zum jedesmaligen Anzeigen der genügenden Füllung eines unter dem Apparat befindlichen Gefäfses und eines elektrischen Zählwerkes (Fig. 3), welches die Anzahl der gefüllten Gefäfse angiebt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT51074D Elektrischer Abfüllapparat Expired - Lifetime DE51074C (de)

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