DE71047C - Trichter mit elektrischem Signal und selbstthätiger Verschlufsvorrichtung - Google Patents
Trichter mit elektrischem Signal und selbstthätiger VerschlufsvorrichtungInfo
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- DE71047C DE71047C DENDAT71047D DE71047DA DE71047C DE 71047 C DE71047 C DE 71047C DE NDAT71047 D DENDAT71047 D DE NDAT71047D DE 71047D A DE71047D A DE 71047DA DE 71047 C DE71047 C DE 71047C
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- Germany
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- funnel
- same time
- electrical signal
- locking device
- automatic locking
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67C—CLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
- B67C11/00—Funnels, e.g. for liquids
- B67C11/06—Funnels, e.g. for liquids with automatic discharge valves
- B67C11/066—Funnels, e.g. for liquids with automatic discharge valves for preventing overflow of the filled container
Landscapes
- Devices For Dispensing Beverages (AREA)
- Level Indicators Using A Float (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. Februar 1893 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Trichter, welcher bei Benutzung zum Füllen
irgend eines Gefäfses oder Behälters durch ein elektrisches Signal anzeigt, dafs das betreffende
Gefäfs gefüllt ist und dabei gleichzeitig einen zur Speisung des Trichters dienenden Hahn
selbstthätig schliefst.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen derartigen Trichter in theilweisem
Längsschnitt und den Mechanismus in der Ruhelage. Fig. 2 und 3 zeigen die Anordnung
der Verbindung der Trichtersignalvorrichtung mit der selbstthätigen Hahnabstellvorrichtung.
Das Innere der cylindrischen Trichtermündungsröhre b ist in der Längsache in zwei
Theile durch eine Zwischenwand e abgetrennt, wobei die eine Röhre c dem gewöhnlichen
Zwecke, dem Durchlafs der Flüssigkeit dient. In der zweiten Röhre c1, Fig. 1, bewegt sich
leicht ein am Draht befestigter Schwimmer d, dessen Führungsdraht / durch entsprechende
Oeffnungen in eingefügte Zwischenböden g ein Reiben des Schwimmers an den Innenwandungen
der Röhre cl verhindert. Die Verlängerung dieses Drahtes f, die in dem Innern
des hohlen Trichterhenkels α untergebracht ist, endigt in ein Scharnier und ist mit diesem
an der Signalklappe bei k verbunden. Die eigentliche Signalklappe besteht aus einem
doppelarmigen, durch ein Gewicht i am kurzen Arm ausbalancirten, um h drehbaren Hebel,
welcher an dem anderen Schenkel durch Scharnier k mit dem Draht f in Verbindung
gebracht ist. Beim Heben des Schwimmers d in der Röhre c1 giebt die Signalplatte an dem
Hebel bei k mit zwei Polen m und η einer elektrischen Batterie Contact. Durch Bildung
dieses Contactes. kann sowohl eine Glocke G, Fig. 2, ertönen, als auch durch eine selbstthätige
Verrichtung (Fig. 3) der zum Speisen des Trichters dienende Hahn geschlossen werden.
Angenommen, in Fig. 2 stelle H einen Hahn dar, der bei O in seiner geöffneten und Z in
geschlossener Hahnstellung sich befinde und an einem Gefäfs angebracht ist, aus dem der
Inhalt durch Trichter T abzulassen ist. Alsdann führt von dem Kükenhebelende eine
Schnur v, Fig. 3, über eine mit Sperrrad s verbundene Rolle r. Am Ende der Schnur ν
ist ein Gewicht w befestigt, welches sich in einem mit Flüssigkeit angefüllten Behälter t
bewegt, um eine plötzliche Bewegung des Gewichtes möglichst zu dämpfen. In das erwähnte
Sperrrad s greift eine Sperrklinke ρ, um u drehbar und als Magnetanker ausgebildet,
ein. Zwei Elektromagnete E E sind in entsprechender Entfernung angebracht und ebenfalls
wie die Glocke G mit einer Batterie B durch entsprechende Leitungen nach Contact
bei m und n, Fig. 1, in Verbindung gebracht. Die Function des ganzen Apparates ist folgende
:
Der Kükenhebel des Hahnes H, Fig. 2, steht in seiner geöffneten Stellung bei O;
dann ist das Gewicht w aufgezogen. Füllt sich nun das Gefäfs A, Fig. 2, mit Flüssigkeit,
so wird Schwimmer d und die Signalklappe bei k angehoben, Leitung 1 und 2 werden
bei m und η metallisch verbunden und die
Claims (1)
- Weckerglocke G ertönt. Gleichzeitig werden die Elektromagnete E magnetisch, Anker ρ wird angezogen, das Sperrrad s ausgelöst und durch das sinkende Gewicht w wird der Kükenhebel nach Z gezogen und geschlossen. Durch vorstehende Anordnung ist es ermöglicht, mit Hülfe nur eines Signaltrichters gleichzeitig in mehrere Gefäfse ein bestimmtes Quantum einzulassen und alle Hähne gleichzeitig und sicher zur geeigneten Zeit zu schliefsen, was besonders beim Ablassen theuerer Flüssigkeiten von Bedeutung ist.Pateντ-Anspruch:Trichter mit elektrischem Signal und selbstthätiger Verschlufsvorrichtung, gekennzeichnet durch die Anordnung einer vom Schwimmer d zwangläufig bewegten doppelarmigen, um h drehbaren ausbalancirten Klappe S, deren Anheben durch Stromschlufs bei m und η sowohl ein Tönen der Glocke G, als auch gleichzeitig durch Anziehen eines Ankers ρ und Auslösen des Sperrrades 5 ein Schliefsen des den Trichter speisenden Hahnes veranlafst.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE71047C true DE71047C (de) |
Family
ID=344382
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT71047D Expired - Lifetime DE71047C (de) | Trichter mit elektrischem Signal und selbstthätiger Verschlufsvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE71047C (de) |
-
0
- DE DENDAT71047D patent/DE71047C/de not_active Expired - Lifetime
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