DE18192C - Maschine zum Schweifsen und Stauchen mit Stützklauen, ohne Drehzapfen mit kurzläufigem Schlitten und selbsttätigem Keilnachschub - Google Patents

Maschine zum Schweifsen und Stauchen mit Stützklauen, ohne Drehzapfen mit kurzläufigem Schlitten und selbsttätigem Keilnachschub

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DE18192C
DE18192C DENDAT18192D DE18192DA DE18192C DE 18192 C DE18192 C DE 18192C DE NDAT18192 D DENDAT18192 D DE NDAT18192D DE 18192D A DE18192D A DE 18192DA DE 18192 C DE18192 C DE 18192C
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Germany
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DENDAT18192D
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CH. COUPPE in Romorantin, Dep. Loir et Cher, Frankreich
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J9/00Forging presses
    • B21J9/02Special design or construction
    • B21J9/06Swaging presses; Upsetting presses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pressure Welding/Diffusion-Bonding (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Maschine ist in Fig. 1 im Verticalschnitt, in Fig. 2 in der Ansicht von oben, theilweise im Horizontalschnitt, und in Fig. 3 in der Seitenansicht dargestellt.
α ist eine Excenterwelle, auf welcher der Excenterring b lose aufsitzt, an dem die Zugstange C mittelst eines Bolzens 0 befestigt ist. Die Zugstange erhält hierdurch eine kurze Gelenkbewegung; an ihrem äufseren Ende ist sie mit einem Vorsprung d versehen, der gegen den Keil e, Fig. 2, drückt; letzterer gleitet in einer Nuth des Schlittens B. Die Zugstange C zieht den Schlitten B heran; sie wird in einer Gabel / unter dem Schlitten geführt und gleitet auf einem Bolzen o1, welcher im Gestell gelagert ist und der Zugstange als Stütze dient.
A ist das auf den Füfsen E E1 ruhende Gestell der Maschine, auf welchem der Ambos G gelagert ist; B' und D1 sind geriffelte Stahl· klemmbacken, welche in die Wange des beweglichen Schlittens B "tezw. in die Wange des feststehenden Blockes D eingesetzt sind; diese Klemmbacken dienen dazu, um unter Mitwirkung der Stützklauen // das Eisen während des Schweifsens und Stauchens festzuhalten. h und i sind die Theilkreise des Zahnrades und Getriebes, welche, auf die Welle g und a aufgekeilt, die Rotation des Schwungrades F auf die Welle α übertragen.
Der Keil e wird durch ein Gewicht g und eine über eine Rolle R laufende Kette beständig angezogen. Der Schlitten B gleitet entlang der Führungsleisten pp und r r.
Die Stützklauen // erhalten ihren Drehpunkt in den Einkerbungen der Backen nn; der geriffelte Vordertheil derselben ist ebenso wie die in die Kerben einzulegenden Theile verstählt. Diese Klauen sind mit einem Hebel m zur Handhabung versehen, welcher durch Schraube und Zapfen an der Klaue / befestigt ist und mittelst dessen die Klaue an das zu bearbeitende Eisen angeprefst werden kann. Die Klaue / mit Hebel m ist in Fig. 4 im Detail gezeichnet.
Das Charakteristische an dieser Maschine ist zunächst die vollständige Unabhängigkeit des beweglichen Schlittens B von dem übrigen Mechanismus; er ist mit der Zugstange, welche ihn heranzieht, nicht verbunden wie in anderen Maschinen dieser Art. Die Bewegung des Schlittens B beträgt so viel als die Stärke des Keiles an seinem breiten Ende weniger der Stärke desselben am schmalen Ende, d. h. wenn der Keil e am breiten Ende 7 cm und am schmalen Ende 1 cm mifst, so beträgt die Bahn des Schlittens 6 cm, was für die gröfsten Ansprüche genügt.
Um die Vorwärtsbewegung des Schlittens und die selbsttätige Ausfüllung des Leerraumes zwischen B und d besser zu verstehen, stelle man sich zunächst vor, der Ansatz d der Zugstange C drücke direct auf den Schlitten B ohne Zwischenschiebung des Keiles e. Wenn in diesem Fall und bei der in Fig. 1 angegebenen Lage, in welcher die Excenterwelle α auf ihrem todten Punkt steht, das Schwungrad F gedreht wird, so würde der Schlitten B auf derselben Stelle stehen bleiben, während der Ansatz d der Zug-

Claims (2)

Stange sich vom Schlitten entfernen würde. Bei einer halben Drehung des Schwungrades würde dieser Abstand so viel betragen, als der Hub der Zugstange beträgt, so dafs bei fortgesetzter Drehung die Zugstange sich hin- und herbewegen würde, ohne den Schlitten weiter zu berühren. Bei Anwendung des Keiles wird sich dieser jedoch, vom Gewicht g angezogen, beim Abrücken des Ansatzes d der Zugstange vom Schlitten B jedesmal in den Zwischenraum selbstthätig einschieben, es bleibt daher die Berührung zwischen dem Ansatz d, dem Keil c und dem Schlitten B beständig erhalten, und der Schlitten wird beim Rücklauf der Zugstange um die Hublänge weitergeschoben. Wenn die Excentricität der Welle α ι cm beträgt, so wird bei jeder Umdrehung ein Vorschub der Zugstange um 2 cm bewirkt, es bedarf also dreier Umdrehungen, um dem Schlitten einen Vorschub von 6 cm zu geben. Nach Beendigung jeder Operation zieht man den Keil e zurück und führt den Schlitten wieder auf seinen Ausgangspunkt. Pa τ en τ-Ans ρ rüche:
1. Die Combination der Excenterwelle a mit der Zugstange C, dem Schlitten B und dem durch Gewicht sich selbstthätig einschiebenden Keil e.
2. Die Stützklaue / mit Hebelgriff m, welcher in die Kerbe der Backen η eingesetzt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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