DE18149C - Neuerungen an elektrischen lampen - Google Patents

Neuerungen an elektrischen lampen

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DE18149C
DE18149C DE188118149D DE18149DA DE18149C DE 18149 C DE18149 C DE 18149C DE 188118149 D DE188118149 D DE 188118149D DE 18149D A DE18149D A DE 18149DA DE 18149 C DE18149 C DE 18149C
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0081Controlling of arc lamps
    • H05B31/0084Controlling of arc lamps with stirrups or levers

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  • Radiation-Therapy Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
o/
Neuerungen an elektrischen Lampen.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung zeigt eine Lampe, bei welcher der Lichtbogen durch Selenoidanziehung regulirt wird.
Eine elektrische Lampe, die auf dem Princip der directen Regulirung des Lichtbogens durch Selenoidanziehung beruht, wirkt um so zuverlässiger, je weniger Metalltheile oder überhaupt Masse der Solenoidkern in Bewegung zu setzen hat. Je länger die Brenndauer der Lampe ist, d. h. je länger und schwerer die in Bewegung zu setzenden Kohlen und Kohlenhalter werden, desto unsicherer functionirt die Lampe. An diesem Uebelstand leiden alle bisher construirten Lampen, die auf vorhergenanntem Princip beruhen.
Die nachstehend beschriebene Lampenconstruction soll diesen Uebelstand vermeiden. Der Lichtbogen wird direct durch Solenoidanziehung regulirt. Die Kohlennachschiebung geschieht aber unabhängig vom Solenoid, sie wird durch letzteres nur eingeleitet und wieder zum Stillstand gebracht.
Fig. ι stellt eine Lampe für Einzellicht dar. An dem unteren Theil Ai des Lampengestells ist ein Solenoid 5 befestigt. Der die untere Kohle tragende Eisenkern E trägt an seinem unteren Ende eine Scheibe i, die durch Bewegung in der im Gefäfs g befindlichen Flüssigkeit die nöthige Hemmung liefert. Das Gewicht G hat das Bestreben, die untere Kohle gegen die obere zu drücken. Der Eisenkern bewegt sich in der Spule auf einer verhältnifsmäfsig kurzen Strecke. Das Solenoid stellt in bekannter Weise den Lichtbogen her und regulirt denselben. Nachdem e:n gewisses Stück der Kohlen abgebrannt ist, ist der Eisenkern E so weit aus der Spule herausgetreten, dafs der Stift s1 den um a1 drehbaren Hebel /ζ1 mit seinem linksliegenden Ende nach oben drückt; diese-,Bewegung wird durch die Stahlstange t auf den auf dem oberen Theil A2 der Lampe befindlichen Hebel A2 übertragen, der bisher den Arm m bei e arretirt hielt.
Das später zu beschreibende Laufwerk mit der Kohlenstange wird dadurch ausgelöst, die obere Kohle geht langsam nach unten und der Eisenkern E weicht in seine anfängliche untere Stellung zurück; sobald er dort angelangt ist, drückt der Stift s2 das linke Ende des Hebels h1 wieder nach unten, wodurch das Laufwerk wieder arretirt wird und die obere Kohle stillsteht. Der Lichtbogen steigt also im Anfang um ein Gewisses, um nach einer Auslösung des Laufwerkes um ein noch gröfseres Stück wieder zu fallen.
Durch diese Einrichtung der Lampe können durch Auslösung des Laufwerkes etwa auftretende Unregelmäfsigkeiten im Brennen der Lampe nur in längeren Zwischenräumen vorkommen, und ferner wird der Eisenkern des Solenoids vermöge seines geringen Gewichtes und desjenigen der dazu, gehörigen Theile aufserordentlich präcise den Lichtbogen reguliren.
Das Laufwerk ist folgendermafsen eingerichtet:
Die gezahnte Kohlenhalterstange Z greift in ein Trieb T, auf dessen Achse zugleich das Echappementrad R befestigt ist; durch das Gewicht der Kohlenhalterstange wird das Rad in der durch den Pfeil bezeichneten Richtung gedreht, das Echappement/ und der daran befestigte Arm m gerathen in oscillirende Bewegungen, welch letztere durch den Luftwiderstand
verlangsamt werden. Das Gefäfs/ enthält eine auf der Achse χ angebrachte dicht schliefsende Scheibe b, welche die Bewegungen des Armes m mitmachen mufs, wodurch dieselben eine sehr gleichmäfsige Hemmung erleiden und die Kohlenhalterstange langsam und gleichmäfsig nach unten sinkt. Das Gefäfs f könnte auch irgend eine Flüssigkeit enthalten.
Um den durch Abbrand der unteren Kohle verursachten Gewichtsverlust auszugleichen, wird beim Einsetzen neuer Kohlen jedesmal ein Zinkstab ζ am oberen Kohlenhalter befestigt, der mit dem Abbrennen der Kohlen abschmilzt; die abfallenden Tropfen werden durch die Schale d aufgefangen, und die Einrichtung ist so getroffen, dafs dieses Abtropfen des Zinkstabes den Gewichtsverlust der unteren Kohle gerade ausgleicht.
Fig. 2 zeigt die untere Partie einer Lampe für Theilungslicht. Statt einer Spule sind deren zwei, 51 und S1, angebracht. S1 ist mit wenig Umwindungen eines dicken Drahtes, .S2 mit vielen Umwindungen eines dünnen Drahtes bewickelt. Der Stromlauf und die Wirkung sind bekannt. Das Gewicht G balancirt hier das Gewicht des Eisenkernes E mit Zubehör.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Die Anwendung einer Anordnung an Lampen, bei welchen der Lichtbogen mittelst einfacher Solenoidanziehung oder mittelst der der Differentialwirkung zweier Solenoide an der einen, der unteren Kohle regulirt wird, wodurch der durch Abbrand der Kohlen erforderliche Nachschub derselben an der oberen Kohle bewirkt wird, und zwar in der Weise, dafs in passenden Zeitabschnitten durch Anstofsen des Stiftes s1 gegen den Hebel A1 die regulirende Bewegung der unteren Kohle mittelst einer Stange oder eines Drahtes t das Echappement/ auslöst und dadurch das mit der oberen Kohle verbundene und deren Vorschiebung bewirkende Laufwerk J? T in Thätigkeit setzt.
  2. 2. Die Anwendung eines Stabes aus Zink oder irgend einem anderen Metall, dessen Abtropfung den Gewichtsverlust durch Abbrand der Kohlen ersetzt.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DE188118149D 1881-08-04 1881-08-04 Neuerungen an elektrischen lampen Expired DE18149C (de)

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