DE65320C - Spirituskocher mit gleichzeitig als Anzündevorrichtung für denselben dienender Nachtlampe - Google Patents

Spirituskocher mit gleichzeitig als Anzündevorrichtung für denselben dienender Nachtlampe

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DE65320C
DE65320C DENDAT65320D DE65320DA DE65320C DE 65320 C DE65320 C DE 65320C DE NDAT65320 D DENDAT65320 D DE NDAT65320D DE 65320D A DE65320D A DE 65320DA DE 65320 C DE65320 C DE 65320C
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burner
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wick
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DENDAT65320D
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L. schrödel in Berlin
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
    • F23D11/36Details
    • F23D11/44Preheating devices; Vaporising devices
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2900/00Special features of, or arrangements for burners using fluid fuels or solid fuels suspended in a carrier gas
    • F23D2900/31022Alcohol vapour burners

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Arrangements Of Lighting Devices For Vehicle Interiors, Mounting And Supporting Thereof, Circuits Therefore (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT®
In Verbindung mit einem gewöhnlichen Spirituskochapparat oder einer Spirituskochlampe ist eine Nachtlampe so angeordnet, dafs deren fortbrennende Leuchtflamme dazu dient, die nur zeitweise zu benutzende Heizflamme des Spiritusbrenners bei Abhebung der zugehörigen Dochtkappe zu zünden.
Auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht:
Fig. ι die Schnittdarstellung der Vorrichtung mit dem Spiritusbrenner in der unbenutzten Lage (Schnitt nach der Linie x-x in Fig. 4);
Fig. 2 eine Schnittdarstellung bei der zur Zündung des Spiritusbrenners umgelegten Stellung der Dochthülse der Nachtlampe (Schnitt nach der Linie x-x, Fig. 4);
Fig. 3 einen Querschnitt, den beweglichen Dochthülsenhalter der Oellampe und einen Theil der Bethätigungsvorrichtungen von der Seite darstellend;.
Fig. 4 eine stückweise Oberansicht, in welcher ein Theil des Schiebers im Schnitt dargestellt ist, behufs Freilegung der die Kippbewegung veranlassenden Hakenfeder.
Das Gehäuse A der Vorrichtung ist in der gewöhnlichen Weise mit durchbrochener Umfassung (um das Licht der Nachtlampe hindurchzulassen) und mit Auflagerrand für das Kochgefäfs ausgeführt. Neben dem Spiritusbehälter a, welcher den Dochtbrenner u oder die Heizflamme speist, ist im unteren Raum der Oelbehälter b zur Speisung der Nachtlampe angeordnet, deren Brenner ν aus einer Dochthülse besteht, die lose in eine um Zapfen schwingende kugelartige Hülse vl eingesetzt ist, um mit diesem Dochthülsenhalter eine Kippbewegung ausführen zu können. Die aufrechte Lage (Fig. 1) wird durch das durch geeignete Materialwahl erreichte Uebergewicht eines Hülsenfortsatzes v2 an dem kugelartigen Dochthülsenhalter v1 gesichert, welcher die Oeffnung des Oelbehälters genügend, auch während der Kippbewegung verschliefst, so dafs glühende Theile nicht hineinfallen können. Der Zwischenboden A1 bildet die gemeinsame Deckplatte für die Brennstoffbehälter α und b.
Die Bewegung zum Umlegen des eine fortbrennende Leuchtflamme bildenden Nachtlampenbrenners ν in der Anzündestellung (Fig. 2), nach der Seite des benachbarten Spiritusbrenners u hin, erfolgt im Zusammenhang mit der Abhebebewegnng der dem letztgenannten Brenner zugehörigen Dochtkappe c. Dieselbe ist mit einem Arm d der Drehstange e verbunden , die in Zapfenlagern f g gelagert ist und an dem aufserhalb des Gehäuses A herausgeführten Ende (Fig. 4) einen gerändelten Knopf s zur Bethätigung trägt. Die Drehstange e trägt ferner einen Zahntrieb 2, der in Eingriff mit der Zahnung j oder einer Lochreihe eines Schiebers h ist. Dieser Schieber h, der nach Fig. 3 mit Π-förmigem Querschnitt aus Blech gebogen ist und auf der Platte A1 an einem Bügel h1 seine Führung erhält, erfährt bei Drehung der Stange e eine seitliche Verschiebung neben den Brennern uv, wie sie zur Kippbewegung des Dochthülsenhalters ν unter Vermittelung einer innen am Schieber befestigten Hakenfeder k ausgenutzt wird. Die Hakenfeder k besteht aus einem nach unten abgebogenen und durch einen Schlitz Z der Platte A1 hindurchreichenden Draht, der unterhalb dieser Deckplatte und innerhalb des OeI-
behälters b einen hakenförmigen Fortsatz k1 trägt. Bei der (nach links gerichteten) Schubbewegung des Schiebers h greift dieser Fortsatz kl seitlich an eine kegelförmige Nase r des einen dem Drahthülsenhalter v1 zugehörigen Zapfens q, so dafs ein Ueberkippen desselben in die durch Fig. 2 (mit ausgezogenen Linien) veranschaulichte Lage stattfindet, wodurch die brennende Flamme des Nachtlampenbrenners ν in unmittelbare Nähe der zugleich freigelegten Dochtfläche des Spiritusbrenners u gebracht wird und diesen entzündet. Wird die Drehstange e noch weiter gedreht, bezw. der Schieber h mit der Hakenfeder k noch mehr nach links (Fig. 2 und 4) bewegt, so schnappt der Fortsatz k1 jenseits an der kegelförmigen Nase r vorbei, so dafs der alsdann ausgelöste Dochthülsenhalter v1 mit dem Brenner ν in die ursprüngliche aufrechte Lage, wie (in Fig. 2 punktirt) zurückkehren kann. Am Schlufs der Schieberbewegung nimmt die Dochtkappe c die ebenfalls punktirt dargestellte Grenzlage ein. Beide Brenner u ν sind mithin bei dieser Stellung in Thätigkeit und brennen unabhängig neben einander.
Soll die Spiritusflamme ausgelöscht werden, so dreht man die Stange e unter Znrückbewegung des Schiebers nach rechts (Fig. 2 und 4). Hierbei greift die Hakenfeder k an die andere Seite der Nase r an, legt den Dochthülsenhalter nebst Brenner ν zeitweise nach der vom Brenner u abgekehrten Richtung um und kehrt nach Wiederauslösung des in die Mittellage zurückstrebenden Dochthülsenhalters in die frühere Lage diesseits der Nase r zurück. Gleichzeitig wird die Dochtkappe c vermöge der auf den Arm d unmittelbar übertragenen Drehung über den brennenden Docht u gestülpt und so diese Flamme gelöscht. Alle Theile haben dann die in Fig. 1 dargestellte Anfangslage.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Spirituskocher mit einer als Anzündevorrichtung für denselben dienenden Nachtlampe, deren in einem schwingenden Dochthülsenhalter ■ eingesetzter Brenner (v) in die Anzündelage für den daneben vorgesehenen Spiritusbrenner (u) herübergekippt wird, indem an die kegelförmige Nase fr) des einen Schwingungszapfens (q) die Hakenfeder (k) eines Schiebers (h) angreift, wenn derselbe während der gleichzeitigen Abhebung der Spiritusbrennerkappe (c) eine seitliche Bewegung durch Zahnstangentrieb erfährt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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