DE80440C - - Google Patents

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DE80440C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D3/00Burners using capillary action
    • F23D3/02Wick burners
    • F23D3/18Details of wick burners
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q25/00Extinguishing-devices, e.g. for blowing-out or snuffing candle flames

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.\%
Der Gegenstand gehört zu denjenigen Erfindungen, welche für Lampen zum Brennen von Kohlenwasserstoffen gemacht sind, um die Explosionsgefahr dadurch auszuschliefsen, dafs beim Kippen der Lampe ein Erlöschen derselben selbsttätig erfolgt, indem der Brennerobertheil von dem Brennstoffbehälter sich löst.
Einrichtungen, wie sie in den Patentschriften Nr. 11551 und 12063 beschrieben sind, benutzen zwar einen aus zwei Theilen bestehenden Brenner mit Dochtrohr; es kann der in Frage kommende Zweck indessen bei diesen Einrichtungen insofern nicht vollkommen erreicht werden, als die Brennertheile gelenkig mit einander verbunden werden, so dafs bei der Neigung der Lampe eine Lösung der Brennertheile und danach ein Erlöschen der Flamme nicht stattfinden wird. Die Trennung des Dochlrohrs ist bei den bekannten Einrichtungen nicht in der Weise ausgeführt, dafs eine Wärmeübertragung auf den Brennerstoffbehälter durch das Dochtrohr wirksam verhindert wird.
Auf den Zeichnungen ist:
Fig. ι ein mittlerer Schnitt durch eine mit einem Docht versehene Flurlampe der neuen Einrichtung,
Fig. 2 eine Schnittdarstellung der getrennten Brennertheile,
Fig. 3 die Oberansicht von Fig. 2 in theilweisem Schnitt.
Fig. 4 veranschaulicht in einer Schnittdarstellung das selbsttätige Erlöschen der Lampe beim Kippen derselben.
Fig. 5 stellt den oberen Theil A des Dochtrohres und
Fig. 6 eine an denselben angelenkte Klappe dar.
Fig. 7 ist der Schnitt durch eine Lampe mit sogenanntem Duplexbrenner und
Fig. 8 zeigt, wie diese Lampe beim Kippen selbsttätig ausgelöscht wird.
Die Anzahl und Form der Dochte ist für die Erfindung nicht mafsgebend.
Bei der Lampe nach Fig. 1 bis 4 besteht das Dochtrohr aus zwei gesonderten, sich nicht berührenden Theilen, einem oberen A und einem unteren B, von denen letzterer an dem unteren Gallerietheil C, dort, wo die Dochtschraube gelagert ist, befestigt und der obere Theil A an dem oberen, das Zugglas tragenden Theil E der Gallerie angebracht ist, der ebenfalls getrennt von dem Theil C ausgeführt und lose in letzteren eingesetzt ist.
Der obere Theil E der Gallerie, welcher mit dem unteren C in keiner Weise verbunden ist, pafst lose in den aufgebördelten Rand c1 des unteren Gallerietheiles C, wobei seine genaue Stellung durch einen in den Schlitz c2 des Theiles C tretenden Stift e1 bestimmt wird. Wird die Lampe heftig erschüttert, in irgend einer Richtung gekippt oder umgeworfen (Fig. 4), so fällt der obere Theil E der Gallerie mit dem oberen Dochtrohrtheil A nach der Seite, letzterer gleitet am Docht entlang und löscht dabei das Licht aus.
Die Kettchen H1 H'2 oder ähnliche Einrichtungen verbinden dabei den oberen und unteren Theil E bezw. C der Lampengallerie derart, dafs der gelöste Gallerieobertheil festgehalten wird.
Der obere Dochtrohrtheil A ist derart angeordnet, dafs er mit dem unteren B nicht in Berührung kommt, so dafs bei angezündeter Lampe nur das obere Dochtrohr A heifs wird und eine Uebertragung von Wärme auf das untere Dochtrohrstück und den Brennstoffbehälter sowie eine hierdurch veranlafste Explosion ausgeschlossen ist.
Da hierdurch der untere Theil des Dochtrohres stets kalt bleibt, so kann die Lampe durch Niederschrauben des Dochtes in das Rohr ohne Gefahr einer Explosion ausgelöscht werden, so dafs eine besondere Löschvorrichtung überflüssig ist.
Der obere Theil E der Gallerie ist bei e2 mit Löchern zur Zuführung von Luft versehen, die den oberen Theil vor Erwärmung schützt und die Verbrennung fördert.
Das Dochtrohr A kann von beliebiger Gestalt, z.B. flach, rechteckig, rund, ring- oder halbmondförmig sein und ist so einzurichten, dafs die Flamme augenblicklich ausgelöscht und jedes Schwelen oder jeder Geruch verhindert wird, wenn die Lampe gekippt oder der Docht heruntergeschraubt wird.
Um die Lampe auszulöschen, wird der obere Dochtrohrtheil A zweckmäfsig in bekannter Weise, wie in Fig. ι bis 6 dargestellt, noch mit einer Löschvorrichtung versehen. Der obere Theil einer der beiden breiten Seitenwände des Rohres A ist mit einer Klappe I ausgestattet, die an den Seiten mit Stiften il P versehen ist und einen belasteten Arm z3 erhält. Hierdurch wird die Löschklappe I um die Stifte i1 P gedreht und der obere Rand gegen das Rohr angelegt, wenn der Docht zwecks Auslöschens der Lampe heruntergeschraubt oder das Dochtrohr A beim Kippen der Lampe an dem Docht G entlang bewegt wird. Die Flamme wird hierbei sofort gelöscht und jedes Schwelen der Lampe verhindert.
Der belastete Arm i3 ist so leicht, dafs, wenn der Docht zum Anzünden in die Höhe geschraubt wird, die Klappe I nur einen ganz geringen Druck auf den Docht ausübt. Anstatt des belasteten Armes i3 an der Klappe I kann auch eine schwache Feder/ verwendet werden, welche den Schlufs der Dochtröhre durch die Klappe vermittelt.
Die Erfindung ist in ähnlicher Weise auch bei Duplexbrennern anwendbar, die mit zwei Dochten G1 G'2, Fig. 7 und 8, versehen sind. Bei letzterer empfiehlt sich, statt der Anwendung zweier Kettchen H1 H'2 nur ein einzelnes oder ein Glied H3. anzubringen, welches zwischen den beiden Dochten befestigt ist. Das Glied Ha ist mit seinem unteren Ende an dem unteren Theil C der Gallerie befestigt und gleitet in einem Loch k des oberen Theiles E der Gallerie.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Beim Umkippen in Wirkung tretende Löschvorrichtung für Lampen, dadurch gekennzeichnet, dafs der obere Brennertheil (E), welcher mit dem Untertheil (C) durch Kettchen oder dergleichen verbunden ist, nur lose in einen aufgebogenen Rand des Untertheiles eingepafst ist, so dafs beim Abfallen des Obertheiles infolge der Kippbewegung der Lampe das Löschen der Flamme durch Einziehen des Dochtes in den Dochtrohrtheil (A) des oberen Brennertheiles (E) erfolgt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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