DE130387C - - Google Patents

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DE130387C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D3/00Burners using capillary action
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2900/00Special features of, or arrangements for burners using fluid fuels or solid fuels suspended in a carrier gas
    • F23D2900/31006Details of blue flame wick burners

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Supply (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfahrung hat gezeigt, dafs die Temperatur der Luft in dem Raum, in welchem eine Petroleumglühlichtlampe brennt, nicht nur auf die Lichtstarke der Lampe grofsen Einflufs hat, sondern auch auf die Fähigkeit der Lampe überhaupt, zufriedenstellend zu brennen, ohne Laute von sich zu geben und ohne den Glühkörper zu schwärzen. Die Temperatur der Luft, in welcher eine Lampe am besten brennt, kann für die meisten Lampen nicht um viele Wärmegrade geändert werden, so dafs die Lampe, wenn die Temperatur gewisse Grenzen überschreitet, in der Regel Laute von sich giebt oder Rufs absetzt. Der Grund hiervon liegt darin, dafs zur vollständigen Verbrennung des Petroleumdampfes eine ganz bestimmte Menge Sauerstoff erforderlich ist, die indessen, je nachdem die Luft kalt oder warm ist, einen kleineren oder gröfseren Raum beansprucht, so dafs im ersten Fall ein geringes, im letzten Fall ein gröfseres Volumen Luft dem Brenner zugeführt werden mufs. Eine Bedingung für die Brauchbarkeit der Lampe ist also die, dafs die Luftzufuhr zum Brenner nach der Temperatur der sie umgebenden Luft geregelt werden kann; ist diese niedrig, so mufs die Luftzufuhr verringert werden, ist sie hoch, so ist die Luftzufuhr zu vergröfsern. Ferner mufs die innerhalb der Brennergalerie aufsteigende Luft varerwärmt werden, ehe sie die Flamme erreicht. Je kälter die Luft ist, desto mehr bedarf sie der Vorerwärmung, und da das Vorerwärmen auf dem Wege nach der Brennergalerie vor sich geht, mufs diese so angebracht werden, dafs der Abstand zwischen der Luftzüströmungsöffnung und der Flanime der Temperatur der zugeführten Luft entsprechend geregelt werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, die Brennergalerie so einzurichten, dafs die Luftzufuhr zur Lampe und die Vorerwärmung der zugeführten Luft genau geregelt werden kann.
Zu diesem Zweck kommt ein auf die Brennergalerie geschraubter voller Ring in Anwendung, welcher durch Drehen mehr oder weniger die in einem ringförmigen Gürtel in der Brennergalerie vorgesehene wagerechte Luftöffnung schliefst, durch welche die ganze Luftzufuhr, sowohl die innere wie die äufsere, bewirkt wird.
Es ist zwar bekannt (z. B. durch die Patentschrift 101272), zur Regelung der Luftzufuhr für Glühlichtdochtbrenner einen auf der Brennergalerie aufgeschraubten Ring anzuwenden. Dieser Ring ist jedoch durchbrochen, so dafs eine Regelung der Luftzufuhr nicht durch Verschieben der untersten Kante des Ringes geschieht, sondern dadurch, dafs die Löcher des Ringes mehr oder weniger vor die Oeffnungen in der Brennergalerie gebracht werden, so dafs man nicht durch einen solchen Ring die Vorerwärmung der zugeführten Luft regeln kann; andererseits — und dies ist das Wesentlichste — regelt dieser Ring nur die Luftzufuhr aufsen um das Dochtrohr, d. h. die äufsere Luftzufuhr, während die zum Innern des Dochtrohres geleitete Luftmenge, d. h. die innere Luftzufuhr, immer dieselbe bleibt.
Das letztere ist indessen ein sehr wesentlicher Mangel, da das Verhältnifs zwischen der inneren und äufseren Luftzufuhr, wenn der
Brenner zufriedenstellend arbeiten soll, immer unverändert sein mufs; dies ist bei den erwähnten Anordnungen ausgeschlossen, da bei denselben nur die äufsere Luftzuströmung geregelt wird, während die innere Luftzufuhr unverändert bleibt. *
Fig. ι zeigt den Brenner, in welchem die Luftzufuhr mittelst des auf den Brenner geschraubten Ringes geregelt wird, in Ansicht, theilweise im Schnitt.
Fig. 2 zeigt einen wagerechten Schnitt nach der Linie A-B (Fig. i).
Die Brennergalerie α besteht aus einem Rohre aus mehreren dicht einander umschliefsenden Rohren, in welchen ein Ring wagerechter Oeffnungen b vorgesehen ist, durch welche die Luftzuleitung für den Brenner stattfindet. Zwischen den Oeffnungen b verbleiben Stäbe c, welche die Verbindung des oberen und unteren Theiles der Brennergalerie vermitteln. Auf die Brennergalerie ist ein Ring d unmittelbar über der wagerechten Oeffnung b geschraubt, so dafs man durch Drehen dieses Ringes die Oeffnuns b mehr oder weniger schliefsen kann, wodurch die Luftzuleitung der Temperatur der Luft entsprechend geregelt werden kann. Gleichzeitig wird der Abstand der obersten Kanten der Lufteinströmungsöffnung und der Flamme, d. h. der Weg, weichen die Luft innerhalb der Brennergalerie durchschreitet ehe sie zur Flamme gelangt, durch Drehen des Ringes geändert.
Wird der Ring d abwärts geschraubt, so verlängert sich dieser Weg, und folglich nimmt die Vorwärmung, welcher die Luft unterworfen wird, zu. Ist die Umgebungsluft kalt, so wird man mit niedergeschraubtem Ring arbeiten, ist sie dagegen schon verhältnifsmäfsig warm, so ist der Ring hochzuschrauben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Regelung für Petroleumglühlichtbrenner, dadurch gekennzeichnet, dafs eine in der Brennergalerie angebrachte, sowohl für die innere wie für die äufsere Luftzuführung dienende Oeffnung durch einen aufgeschraubten vollen Ring mehr oder weniger.geschlossen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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