DE10780C - Neuerungen an Sicherheitslampen, betreffend die Auslöschvorrichtung und die Befestigung des den Brenner umgebenden Glases - Google Patents

Neuerungen an Sicherheitslampen, betreffend die Auslöschvorrichtung und die Befestigung des den Brenner umgebenden Glases

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DE10780C
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Germany
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extinguishing device
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DENDAT10780D
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J. D. SHAKESPEAR in Baron's Court (England)
Publication of DE10780C publication Critical patent/DE10780C/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D3/00Burners using capillary action
    • F23D3/02Wick burners
    • F23D3/18Details of wick burners
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q25/00Extinguishing-devices, e.g. for blowing-out or snuffing candle flames

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
  • Wick-Type Burners And Burners With Porous Materials (AREA)

Description

1879.
Klasse 4.
JOHN DAVENPORT SHAKESPEAR in BARONS COURT (England).
Neuerungen an Sicherheitslampen, betreffend die Auslöschvorrichtung und die Befestigung
des den Brenner umgebenden Glases.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. November 1879 ab.
Der Zweck dieser Erfindung ist, das Durchblasen, d. h. die Verbindung der Flamme eines brennbaren Gases innerhalb des Verbrennungsraumes durch den Gazeschornstein der Lampe mit den brennbaren Gasen, welche die Lampe von aufsen umgeben, zu verhindern.
Ein anderer Zweck der Erfindung ist der, durch vereinfachte Vorrichtungen es unmöglich zu machen, dafs die umgebenden Gase in Berührung mit der Flamme kommen können. Dem Aufmächen der Lampe folgt nämlich un-■ fehlbar das Auslöschen des Lichtes. Das Licht kann jedoch langsam bis auf ein' Minimum reducirt werden, ohne ausgelöscht zu werden, so dafs die Gegenwart von brennendem Gase innerhalb des Verbrennungsraumes entdeckt werden kann, da das brennende Gas beim heruntergedrehten Licht sichtbar wird.
Fig. ι ist die Ansicht einer solchen Lampe. ■ Fig. 2 ist. ein Durchschnitt derselben, den Behälter J in Ansicht darstellend.
Fig. 3 bis 8 sind Constructions-Details.
Um das Durchblasen zu verhindern, wendet man statt eines einfachen Schornsteins aus Drahtgaze zwei solcher Schornsteine A und B an. Diese beiden Gazeschornsteine werden concentrisch zu einander angeordnet, wie aus Fig. 2 zu sehen ist. Die Schornsteine können aus Eisen- oder besser aus Kupferdraht hergestellt werden. Der ringförmige Raum zwischen den Wandungen der beiden Schornsteine und zwischen den beiden oberen Theilen derselben ist ungefähr 3 bis 13 mm grofs und wird auf folgende Weise vollständig von dem Verbrennungsräume isolirt.
Der äufsere Schornstein ist bedeckt und pafst an seinem äufseren Ende dicht an die äufsere Fläche eines mit zwei Flantschen C1 C% versehenen Cylinders C. Dieser Cylinder C bildet einen Theil des Gestelles der Lampe. Das untere Ende des inneren Schornsteins B ist mit einem Flantsche Bl versehen, welcher fest zwischen den Flantsch C1 des Gestelles und den oberen Rand des durch Glas seitlich begrenzten Verbrennungsraumes D geprefst wird.
Das Glas D kann eine beliebige Form erhalten und wird durch die Platte E fest gegen den Flantsch B' gedrückt. Die Platte E ist in den Fig. 5 und 6 in Durchschnitt und Oberansicht dargestellt. Diese Platte E wird in den Behältertheil F der Lampe geschraubt.
Zwischen dem Glase D und der Platte E ist eine Scheibe / aus passendem, nachgiebigem, nicht verbrennlichem Material, z. B. Asbest, angebracht.
Soll die Lampe sich besonders den brennbaren Gasen der Mine gegenüber empfindlich zeigen, wende man eine Scheibe aus Drahtgaze an. Der Untertheil des Gestelles F, der Theil CC C2 und der obere Theil des Lampengestelles G werden durch die dünnen Stäbe-# niit einander verbunden. Nach dieser Construction ist der Verbrennungsraum von dem Raum zwischen den beiden Drahtcylindern oder Schornsteinen vollständig isolirt.
Diese Construction der Lampe hindert absolut jede Möglichkeit des Entstehens einer Verbindung zwischen der im Verbrennungsraum befindlichen Flamme und den brennbaren Gasen, welche die Lampe von aufsen umgeben.
Die Platte E ist mit einem concentrisch zu derselben angeordneten Flantsch oder Cylinder^' versehen. ./ist der Behälter der Lampe, J1 ist die Dochtröhre (s. Fig. 3 und 4). Lose um die Dochtröhre ist ein Auslöscher K angeordnet (s, Fig. 7 und 8).
Dieser Auslöscher pafst fest in den Cylinder E' und.wirkt wie folgt: Die Auslöschvorrichtung K wird über die Dochtröhre J1 geschoben und die Lampe angezündet. Die so angezündete Lampe nebst Auslöschvorrichtung wird von unten in den Haupttheil F des Lampengestelles eingeführt und in der in Fig. 1 und 2 gezeigten Stellung festgeschraubt.
Auf diese Weise wird die Auslöschvorrichtung in den Cylinder Ex geschoben und darin durch Reibung festgehalten. Wird die Lampe losgeschraubt, um aufgemacht zu werden, so wird das Dochtrohr durch die Löschvorrichtung gezogen, weil letztere durch den Cylinder E1 festgehalten wird. Beim langsamen Passiren der Auslöschvorrichtung wird die Flamme gelöscht. Auf keine Weise kann die Auslöschvorrichtung mit der Lampe herausgezogen werden; demzufolge ist es unmöglich die Lampe aufzumachen
ohne die Flamme zu löschen. Die Reibung zwischen der Löschvorrichtung K und dem Cylinder -S1' kann auf verschiedene Weise erzeugt werden.
Wie in der Zeichnung dargestellt, ist die Auslöschvorrichtung von einer Korkschicht K1 umgeben.
Statt dieser Korkschicht kann man Kautschuk oder anderes passendes elastisches Material anwenden; auch kann man die gewünschte Reibung durch Anwendung eines gespaltenen Metallringes erzeugen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Die Auslöschvorrichtung K in Combination mit dem Cylinder E1, der Lampe J und Dochtröhre J1.
2. Das Glas D in Combination mit den Gaze-Flantschen Bv und /
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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