DE307161C - - Google Patents
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- DE307161C DE307161C DENDAT307161D DE307161DA DE307161C DE 307161 C DE307161 C DE 307161C DE NDAT307161 D DENDAT307161 D DE NDAT307161D DE 307161D A DE307161D A DE 307161DA DE 307161 C DE307161 C DE 307161C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D3/00—Burners using capillary action
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D2900/00—Special features of, or arrangements for burners using fluid fuels or solid fuels suspended in a carrier gas
- F23D2900/31001—Wick burners without flame spreaders or burner hood
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4g. GRUPPE
WILHELM BRINGS in ALTENBOCHUM.
Die Erfindung betrifft eine Grubensicherheitslampe für Benzol und ähnlich kohlenstoffreiche
Brennstoffe, deren Leuchtkraft dadurch erhöht wird, daß durch eine besondere Einrichtung die Vergasung gesteigert und
demgemäß die Luftzufuhr vergrößert wird. - Die Mittel zur Erreichung dieses Zieles bestehen
darin, daß oberhalb des Dochtrohres eine Kappe oder Brücke mit mittlerer Öff■■
ίο nung angeordnet ist, welche die um das
Dochtrohr aufsteigende Luft nach Art der Brennerkappen zu der durch die Mittelöffnnng
brennenden Flamme hindrängt, und daß vom Rande der Brennöffnung metallische durchbrochene Metallzungen oder Leitungs-·
Schilde nahezu bis auf den Dochtrand herabgeführt
sind. Diese metallischen Schilde erhitzen sich stark und befördern damit die
Vergasung. Die Durchbrechung der Leitungsschilde bewirkt eine derart verstärkte
Luftzufuhr, daß das Rußen der Flamme vermieden wird. Da die Schilde auf der einen
Seite den Flammenkegel berühren, so erwärmen sie auf der anderen Seite die sie. berührende
Luft, die infolgedessen durch die Durchbrechungen hochsteigt und der Flamme
zugeführt wird.
Eine Steigerung der Leuchtkraft kann dann noch durch die Verwendung eines besonderen
Innenzylinders erreicht werden, der in an sich bekannter Weise die Luftzufuhr
zur Flamme erhöht und der durch die Kappe so getragen wird, daß er an und um die
Brennöffnung anschließt. Es sind zwar Leuchtbrenner für Petroleum bekannt, bei
welchen ringsum vom Rande der Brennerkappenöffnung durchbrochene Metallwände bis nahezu an den Rund- oder Flachdocht
herabgeführt sind, so daß die Luft durch die Durchbrechungen zur Flamme tritt, jedoch
ist durch die Übertragung dieser Maßnahme auf Grubensicherheitslampen und die besondere Ausführungsform der Erfolg erreicht,
daß die Grubenlampen lediglich mit Benzol o. dgl. ohne die übliche Zumischung von Spiritus oder anderen Zumischungen ge-,
speist werden können, und daß zwischen den Zungen die Zündfunken an den Docht gelangen
können.
In der Zeichnung ist die Erfindung in zwei Ausführungsformen dargestellt. .
■ Fig. ι zeigt eine Flachbrennerlampe mit
unterer Luftzufuhr im Längsschnitt,
Fig. 2 eine Rundbrennerlampe mit oberer Luftzufuhr, ebenfalls im.Längsschnitt.
Fig. 3 und 4 lassen Einzelheiten nach Fig. 1 in vergrößertem Maßstabe erkennen,
Fig. 5 und 6 desgleichen nach Fig. 2.
Fig. 7 stellt einen Zwischenring dar, der zwischen Lampenkorb und Hauptzylinder
eingelegt ist. .
Es kann jede der in Gebrauch befindlichen Grubensicherheitslampen ohne weiteres mit
der neuen Einrichtung versehen werden. Zu diesem Zwecke ist die bekannte Lampe mit
einer Grundplatte α versehen, welche bei der Verschraubung der Lampe zwischen Hauptzylinder
b und Lampentopf c zu liegen kommt und festgehalten wird. Diese Grundplatte
trägt eine Brücke d, welche den Innenzylinder unten abdeckt, einen rechteckigen Ausschnitt
hat und zwei Schilde e trägt. Die Schilde e
haben Durchbrechungen f und sind so gestellt, daß sie, von der Brücke d kommend, bis
nahezu auf den Docht herabreichen, und zwar
in steiler Schrägung, so daß sie sich fast an den Flammenfuß anlegen. Die unterste
Kante endet in nächster Nähe des äußeren Dochtrandes. ■ . ■
Um eine Regelbarkeit der Stellung der Schilde herbeizuführen, ist die Brücke d geteilt,
so daß ein Oberteil von den Füßen d' getragen und dann durch die Schrauben g in
Schlitzführungen verstellbar festgehalten wird.
Die Brücke d ist ferner zum Träger des Innenzylinders h vermittels des Zylinderringes1*
ausgebildet, der den Zylinder am Fuße nur mit den kleinen Lappen k erfaßt, damit
eine möglichst geringe S chatten wirkung entsteht. Am oberen Ende ist der Zylinder h
durch den Ring / erfaßt, der Durchbrechungen m besitzt und der zwischen dem Hauptzylinder
b und dem Drahtkorb liegt und hier seinen Halt findet. Der Ring / trägt ferner1
den Schornsteinaufsatz η, welcher am oberen Ende die erforderlichen Öffnungen zum Luftauslaß
besitzt.
Damit die Anzündung der Lampe durch die Cereisenzündvorrichtung 0 geschehen
kann, sind die Schilde e so gestellt, daß die Zündfunken zwischen sie treten. Sie werden
sogar durch die Schilde e auf den Docht hingeleitet.
Die Wirkungsweise der neuen Einrichtung ist derart, ■· daß die Schilde e sich durch die
Berührung mit der Flamme erwärmen. Diese Wärme wird zum großen Teil nach unten geführt,
also auf den Docht übertragen, so daß . eine lebhaftere Vergasung des Brennstoffs,
als welcher' in erster Linie Benzol gedacht ist, stattfindet. Ferner wird die Luft, welche an
der der Flamme abgewendeten Seite ah'die Schilde herantritt, erwärmt; sie steigt also
■hoch und findet den Weg zur Flamme infolge der Durchbrechungen e offen. Durch diese
Durchbrechungen wird also die für die erhöhte Vergasung und die Verhinderung des
Rußens erforderliche Luft der' Flamme zugeführt. .
Die Luftzufuhr zur Flamme wird befördert durch den Innenzylmder h, der überdies in
Gemeinschaft mit dem Schornsteinaufsatz η den Luftumlauf in der Lampe vollkommen
regelt. Dieser Luftumlauf geschieht nach den eingezeichneten Pfeilen. Bei der Lampe nach
den Fig. 1, 3, 4 tritt die Frischluft sowohl durch den unteren Teil der Drahtkörbe und
den Ring m wie auch durch den Luftzuführungsring p ein. Der Austritt der Verbrennungsluft
geschieht durch den oberen Teil der Drahtkörbe nach Austritt aus dem Schornsteinaufsatz.
Bei der Lampe nach den Fig. 2, S, 6 tritt Frischluft nur durch den unteren Teil der Drahtkörbe und den Ringm ein.
Wie ersichtlich, können die für die Neuerung erforderlichen' neuen Teile, ohne daß
irgendeine Umänderung der vorhandenen " Lampen erforderlich wäre, eingefügt werden.
Claims (5)
1. Grubensicherheitslampe für Benzol und ähnlich kohlenstoffreiche Brennstoffe,
gekennzeichnet durch zwei gegenüberliegende, vom Rande der Brenne-rkappenöffnung
bis nahezu an den Dochtrand herabgeführte, durchbrochene Metallzungen (e).
2. Grubensicherheitslampe nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die
die Metallzungen (e) tragende Kappe oder Brücke (d) auf einer losen, beim Zuschrauben
der Lampe festzuklemmenden Grundplatte (α) befestigt ist.
3. Grubensicherheitslampe nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeich-,
net, daß die Brücke (d) in der Höhenlage über der Grundplatte einstellbar ist.
4. Grubensicherheitslampe nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß auf die Brücke (d) ein an die Brennöffnung anschließendes. Zugglas (A)
aufgesetzt ist. '
5. Grubensicherheitslampe nach den Ansprüchen ι bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Zugglas (h) am oberen Ende von ■ einem zwischen das äußere Glas und den
Lampenkorb eingelegten durchbrochenen Zwischenring (/) gehalten wird, der gleichzeitig der Träger eines Schornsteines
(n) ist. ' ·
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE307161C true DE307161C (de) |
Family
ID=560517
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT307161D Active DE307161C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE307161C (de) |
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0
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