DE307161C - - Google Patents

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DE307161C
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bridge
pit safety
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safety lamp
lamp
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D3/00Burners using capillary action
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2900/00Special features of, or arrangements for burners using fluid fuels or solid fuels suspended in a carrier gas
    • F23D2900/31001Wick burners without flame spreaders or burner hood

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4g. GRUPPE
WILHELM BRINGS in ALTENBOCHUM.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. August 1917 ab.
Die Erfindung betrifft eine Grubensicherheitslampe für Benzol und ähnlich kohlenstoffreiche Brennstoffe, deren Leuchtkraft dadurch erhöht wird, daß durch eine besondere Einrichtung die Vergasung gesteigert und demgemäß die Luftzufuhr vergrößert wird. - Die Mittel zur Erreichung dieses Zieles bestehen darin, daß oberhalb des Dochtrohres eine Kappe oder Brücke mit mittlerer Öff■■
ίο nung angeordnet ist, welche die um das Dochtrohr aufsteigende Luft nach Art der Brennerkappen zu der durch die Mittelöffnnng brennenden Flamme hindrängt, und daß vom Rande der Brennöffnung metallische durchbrochene Metallzungen oder Leitungs-· Schilde nahezu bis auf den Dochtrand herabgeführt sind. Diese metallischen Schilde erhitzen sich stark und befördern damit die Vergasung. Die Durchbrechung der Leitungsschilde bewirkt eine derart verstärkte Luftzufuhr, daß das Rußen der Flamme vermieden wird. Da die Schilde auf der einen Seite den Flammenkegel berühren, so erwärmen sie auf der anderen Seite die sie. berührende Luft, die infolgedessen durch die Durchbrechungen hochsteigt und der Flamme zugeführt wird.
Eine Steigerung der Leuchtkraft kann dann noch durch die Verwendung eines besonderen Innenzylinders erreicht werden, der in an sich bekannter Weise die Luftzufuhr zur Flamme erhöht und der durch die Kappe so getragen wird, daß er an und um die Brennöffnung anschließt. Es sind zwar Leuchtbrenner für Petroleum bekannt, bei welchen ringsum vom Rande der Brennerkappenöffnung durchbrochene Metallwände bis nahezu an den Rund- oder Flachdocht herabgeführt sind, so daß die Luft durch die Durchbrechungen zur Flamme tritt, jedoch ist durch die Übertragung dieser Maßnahme auf Grubensicherheitslampen und die besondere Ausführungsform der Erfolg erreicht, daß die Grubenlampen lediglich mit Benzol o. dgl. ohne die übliche Zumischung von Spiritus oder anderen Zumischungen ge-, speist werden können, und daß zwischen den Zungen die Zündfunken an den Docht gelangen können.
In der Zeichnung ist die Erfindung in zwei Ausführungsformen dargestellt. .
■ Fig. ι zeigt eine Flachbrennerlampe mit unterer Luftzufuhr im Längsschnitt,
Fig. 2 eine Rundbrennerlampe mit oberer Luftzufuhr, ebenfalls im.Längsschnitt.
Fig. 3 und 4 lassen Einzelheiten nach Fig. 1 in vergrößertem Maßstabe erkennen,
Fig. 5 und 6 desgleichen nach Fig. 2.
Fig. 7 stellt einen Zwischenring dar, der zwischen Lampenkorb und Hauptzylinder eingelegt ist. .
Es kann jede der in Gebrauch befindlichen Grubensicherheitslampen ohne weiteres mit der neuen Einrichtung versehen werden. Zu diesem Zwecke ist die bekannte Lampe mit einer Grundplatte α versehen, welche bei der Verschraubung der Lampe zwischen Hauptzylinder b und Lampentopf c zu liegen kommt und festgehalten wird. Diese Grundplatte trägt eine Brücke d, welche den Innenzylinder unten abdeckt, einen rechteckigen Ausschnitt hat und zwei Schilde e trägt. Die Schilde e
haben Durchbrechungen f und sind so gestellt, daß sie, von der Brücke d kommend, bis nahezu auf den Docht herabreichen, und zwar in steiler Schrägung, so daß sie sich fast an den Flammenfuß anlegen. Die unterste Kante endet in nächster Nähe des äußeren Dochtrandes. ■ . ■
Um eine Regelbarkeit der Stellung der Schilde herbeizuführen, ist die Brücke d geteilt, so daß ein Oberteil von den Füßen d' getragen und dann durch die Schrauben g in Schlitzführungen verstellbar festgehalten wird.
Die Brücke d ist ferner zum Träger des Innenzylinders h vermittels des Zylinderringes1* ausgebildet, der den Zylinder am Fuße nur mit den kleinen Lappen k erfaßt, damit eine möglichst geringe S chatten wirkung entsteht. Am oberen Ende ist der Zylinder h durch den Ring / erfaßt, der Durchbrechungen m besitzt und der zwischen dem Hauptzylinder b und dem Drahtkorb liegt und hier seinen Halt findet. Der Ring / trägt ferner1 den Schornsteinaufsatz η, welcher am oberen Ende die erforderlichen Öffnungen zum Luftauslaß besitzt.
Damit die Anzündung der Lampe durch die Cereisenzündvorrichtung 0 geschehen kann, sind die Schilde e so gestellt, daß die Zündfunken zwischen sie treten. Sie werden sogar durch die Schilde e auf den Docht hingeleitet.
Die Wirkungsweise der neuen Einrichtung ist derart, ■· daß die Schilde e sich durch die Berührung mit der Flamme erwärmen. Diese Wärme wird zum großen Teil nach unten geführt, also auf den Docht übertragen, so daß . eine lebhaftere Vergasung des Brennstoffs, als welcher' in erster Linie Benzol gedacht ist, stattfindet. Ferner wird die Luft, welche an der der Flamme abgewendeten Seite ah'die Schilde herantritt, erwärmt; sie steigt also ■hoch und findet den Weg zur Flamme infolge der Durchbrechungen e offen. Durch diese Durchbrechungen wird also die für die erhöhte Vergasung und die Verhinderung des Rußens erforderliche Luft der' Flamme zugeführt. .
Die Luftzufuhr zur Flamme wird befördert durch den Innenzylmder h, der überdies in Gemeinschaft mit dem Schornsteinaufsatz η den Luftumlauf in der Lampe vollkommen regelt. Dieser Luftumlauf geschieht nach den eingezeichneten Pfeilen. Bei der Lampe nach den Fig. 1, 3, 4 tritt die Frischluft sowohl durch den unteren Teil der Drahtkörbe und den Ring m wie auch durch den Luftzuführungsring p ein. Der Austritt der Verbrennungsluft geschieht durch den oberen Teil der Drahtkörbe nach Austritt aus dem Schornsteinaufsatz. Bei der Lampe nach den Fig. 2, S, 6 tritt Frischluft nur durch den unteren Teil der Drahtkörbe und den Ringm ein.
Wie ersichtlich, können die für die Neuerung erforderlichen' neuen Teile, ohne daß irgendeine Umänderung der vorhandenen " Lampen erforderlich wäre, eingefügt werden.

Claims (5)

Patent-An Sprüche:
1. Grubensicherheitslampe für Benzol und ähnlich kohlenstoffreiche Brennstoffe, gekennzeichnet durch zwei gegenüberliegende, vom Rande der Brenne-rkappenöffnung bis nahezu an den Dochtrand herabgeführte, durchbrochene Metallzungen (e).
2. Grubensicherheitslampe nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die die Metallzungen (e) tragende Kappe oder Brücke (d) auf einer losen, beim Zuschrauben der Lampe festzuklemmenden Grundplatte (α) befestigt ist.
3. Grubensicherheitslampe nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeich-, net, daß die Brücke (d) in der Höhenlage über der Grundplatte einstellbar ist.
4. Grubensicherheitslampe nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Brücke (d) ein an die Brennöffnung anschließendes. Zugglas (A) aufgesetzt ist. '
5. Grubensicherheitslampe nach den Ansprüchen ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugglas (h) am oberen Ende von ■ einem zwischen das äußere Glas und den Lampenkorb eingelegten durchbrochenen Zwischenring (/) gehalten wird, der gleichzeitig der Träger eines Schornsteines (n) ist. ' ·
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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