DE72435C - Oeldampf-Bunsenbrenner - Google Patents

Oeldampf-Bunsenbrenner

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Publication number
DE72435C
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DE
Germany
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flame
bunsen burner
oil steam
gasification
burner
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Expired
Application number
DENDAT72435D
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English (en)
Original Assignee
G. boehm, J. rosenthal und F. bartosch in Wien I., Friedrichstr. 8
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE72435C publication Critical patent/DE72435C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • F23D99/002Burners specially adapted for specific applications
    • F23D99/004Burners specially adapted for specific applications for use in particular heating operations
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2206/00Burners for specific applications
    • F23D2206/0047Vapour burners for illumination by radiation, with vaporiser heated by the main flame

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Spray-Type Burners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4: Beleuchtüngsgegenstände.
Oeldampf- Bunsenbrenner.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Mai 1893 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Neuerung an den Bunsenbrennern ähnlichen Heizbrennern, um diese bisher nur zu Heizzwecken verwendbar gewesenen Brenner auch zu Leuchtzwecken dienstbar zu machen, wobei dieselben eine derartige Einrichtung erhalten, dafs sie schwere Mineralöle, wie Petroleum, zur vollständigen Vergasung bringen. Für einen derartigen Brenner ist auch die Anwendung von Glühkörpern in Aussicht genommen.
Das Wesentliche bei vorliegendem Brenner besteht darin, dafs der zur vollständigen Vergasung des Petroleums dienende Körper in axialer Richtung in die Flamme hineinragt, wodurch er von der Flamme gleichmäfsig von allen Seiten umschlossen und dadurch derart intensiv erhitzt wird, dafs stets eine vollkommene Vergasung stattfinden mufs, ohne dafs irgend ein Rückstand verbleibt.
Hierbei wird der Vortheil erreicht, dafs der Lichteffect von keiner Seite beeinträchtigt wird, indem die Flamme an ihrem Mantel vollkommen frei ist und nicht, wie bei manchen Petroleum-Dampfbrennern, durch ein diametrales, die Flamme durchziehendes Rohr oder durch seitlich zur Flamme angeordnete Rohre beeinträchtigt wird.
Das zu vergasende Petroleum steigt durch eine Bohrung des axial angeordneten Körpers in das Centrum der Flamme, wo die gröfste Hitzeentwickelung vorkommt und wo infolge dessen die Vergasung in vollkommener Weise stattfindet. Die entwickelten Gase strömen sodann durch eine zweite Bohrung in demselben Körper zu der Ausströmöffnung, von wo sie mit äufserer atmosphärischer Luft vermengt zur Flamme gelangen und dieselbe bei gleicher Intensität erhalten.
Fig. ι stellt den Längsschnitt in der Richtung χ je1, Fig. 2 den Längsschnitt in der Richtungj'j'1, Fig. 3 die äufsere Ansicht des den Vergasungskörper umgebenden Cylinders mit Luftschutzglocke und aufgestecktem Glühkörper dar, während in Fig. 4 die Gesammtansicht des vollständigen Beleuchtungsapparates, in Fig. 5 der Querschnitt durch vv1 und in Fig. 6 der Querschnitt durch \ ^1 veranschaulicht wird.
In dem Innenraum eines dünnwandigen hohlen Metallcylinders a, welcher unten eine an der Spange c befestigte Metallscheibe b trägt, an der Mantelfläche mit Luftzuführungsöffnungen al versehen ist und oben einen etwas nach einwärts gebogenen Rand besitzt, ist ein Metallkörper d von vorzugsweise cylindrischer Form axial angeordnet, welcher in senkrechter Richtung mit zwei parallel laufenden Bohrungen e und f versehen ist, die sich im Innern des Metallkörpers oben vereinigen.
Das untere Ende der Bohrung e steht durch ein mit dem Metallkörper d verbundenes, durchbohrtes Ansatzstück mit dem Zuführungsrohr g in Communication, während das untere Ende der Bohrung f in ein daselbst geschraubtes Röhrchen h mündet.
In dem unteren, rechtwinklig abgebogenen Ende des Röhrchens h steckt ein zweites Röhrchen i, welches an dem einen freien Ende
durch einen Dorn oder auf sonst passende Art abgedichtet ist und an einer Stelle der Mantelfläche eine kleine, nach aufwärts ragende Oeffnung k besitzt, durch welche die Vergasungsproducte entweichen können, um sich aufserhalb eines den oberen Rand des Metallrohres α abschliefsenden Metallsiebes t zu entzünden.
Bei Einleitung des Vergasungsprocesses wird in der unteren, am Rohre α angebrachten Schale b Spiritus entzündet, welcher den Vergasungskörper erwärmt, so dafs die aus einem beliebig angeordneten Behälter B (in Fig. 4 beispielsweise von einem höher gelegenen Behälter) durch das Rohr g dem Metallkörper d zugeführten und dessen Kanäle durchfliefsenden Petröleumtheilchen darin erhitzt werden, den Kanal f bereits vollkommen vergast passiren und bei der Bohrung k sodann in diesem gasförmigen Zustand ausströmen.
Diese Gase gelangen nun im Rohr a mit der durch a1 einströmenden atmosphärischen Luft vermengt in vorbesprochener Weise oberhalb des Siebes t in Form einer blauen Flamme zur Verbrennung, erhitzen den aus dem Metallcylinder α oben herausragenden Theil des Metallkörpers d und bewirken so die ununterbrochene Vergasung des: Petroleums in dem Mafse, dafs stets unter, einer bedeutenden Spannung die Gasausströmung und die Speisung der Flamme erfolgt, welche dadurch eine so intensive Wärme entwickelt, dafs ein darübergesetzter Glühkörper zum vollen Erglühen gebracht wird und eine bedeutende Leuchtkraft giebt.
Ein in der Zuleitungsröhre angebrachter Abschlufshahn C regelt den Zuflufs oder die vollständige Absperrung des zur Vergasung bestimmten Brennstoffes.
Um den äufseren Mantel des Metallcylinders a ist eine glockenartige Hülse / angeordnet, welche dazu dient, die Luftzuführungsöffnungen al vor dem directen Luftzug zu schützen, wodurch die aus der Bohrung k ausströmenden vergasten Petröleumtheilchen zu den Oeffnungen a1 herausgetrieben werden könnten.
Der Glühkörper kann in bekannter Weise nach Art der Auer'sehen Glühkörper durch eine in einem Ansatz 0 des Haltringes m mittelst Schraube p, Fig. 2, einklemmbare Stange η gehalten werden. Ein die Flamme und den Glühkörper umgebender Glascylinder, sowie eine Tulpe oder Glocke A werden zum Schütze der Flamme auf den den Oberrand des Cylinders α krönenden Haltring m aufgesteckt, welcher auch gleichzeitig mit seiner oberen etwas umgestülpten Kante das auf den Oberrand des Cylinders α aufgelegte Drahtsieb f festhält. ;
Der Brenner kann eventuell auch für Ligroin, Benzin und andere leicht flüssige Kohlenwasserstoffe angewendet werden. '■)

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: ■.,■■>'
    Oeldampf-Bunsenbrenner mit einer im Bereich der Flamme liegenden Vergasungseinrichtung, bestehend aus neben einander liegenden Röhrchen oder Kanälen e und f, in denen der Brennstoff auf- und absteigt, der sodann bei k ausströmt, innerhalb des Brennercylinders a Luft, welche durch die Oeffnungen a1 eintreten kann, mitnimmt und oberhalb des Siebes t verbrennt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT72435D Oeldampf-Bunsenbrenner Expired DE72435C (de)

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Publication Number Publication Date
DE72435C true DE72435C (de) 1900-01-01

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ID=345660

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