DE78761C - Träger für die untere Kohle von Bogenlampen - Google Patents

Träger für die untere Kohle von Bogenlampen

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DE78761C
DE78761C DENDAT78761D DE78761DA DE78761C DE 78761 C DE78761 C DE 78761C DE NDAT78761 D DENDAT78761 D DE NDAT78761D DE 78761D A DE78761D A DE 78761DA DE 78761 C DE78761 C DE 78761C
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DE
Germany
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brass
support
arc lamps
attached
horseshoe
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT78761D
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English (en)
Original Assignee
P. FlRCHOW, Grabow b. Stettin, Neuestr. 5 a
Publication of DE78761C publication Critical patent/DE78761C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/02Details
    • H05B31/18Mountings for electrodes; Electrode feeding devices

Landscapes

  • Fastening Of Light Sources Or Lamp Holders (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
PAUL FIRCHOW in GRABOW bei STETTIN. Träger für die untere Kohle von Bogenlampen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. November 1893 ab.
Der Gegenstand dieser Erfindung ist eine Nebenschlufslampe, bei welcher der untere Kohlenhalter a an einem hufeisenförmig gebogenen Kohlen halterträger b befestigt ist, welcher isolirt durch die Messingrohre c c1 geführt und am oberen Ende durch eine Messingbrücke d verbunden ist. An der Messingbrücke d ist eine Stahlschneide e befestigt, welche beweglich mit dem hufeisenförmig gebogenen Messingstück f verbunden ist. Dieses, ist drehbar auf der Stahlschneide g gelagert und trägt an dem Ende als Gegenkraft eine Feder h. An der Messingbrücke d ist ein Arbeitsanker i angebracht, welcher sich zwischen den Polschuhen k k1 in Gemeinschaft mit dem Kohlenhalterträger b und dem hufeisenförmig gebogenen Messingstück/" bewegt.
Zwischen den Messingrohren c c1 ist verschiebbar der obere Kohlenhalter /angeordnet, welcher an einem Leinwandbande m hängt, welches sich auf die Walze η aufwickelt. Diese Walze ist mit der Achse 0 fest verbunden, welche mit einem Räderwerk in Eingriff steht, dessen letzte Achse eine Hemmung mit Pendel besitzt, wodurch der Gang des Räderwerkes so gehemmt wird, dafs der Kohlenhalter Z sich langsam senkt, wenn sich das Leinwandband m abwickelt. Aufserdem sind auf der Achse ο zwei Messingscheiben p1 pn derartig befestigt, dafs sie von der Feder q an einander gedrückt werden. Drehbar zwischen diesen beiden Messingscheiben ist das Zahnrad r angeordnet. Die Feder q ist jedoch so stark gespannt, dafs der Kohlenhalter Z, während er sich senkt, das Rad r mit herumnehmen mufs, wodurch das Räderwerk in Gang gesetzt wird. Ist der Kohlenhalter/ an der tiefsten Stelle angelangt, so dreht man an dem Schlüssel s, welcher auf der Achse 0 befestigt ist; das Räderwerk bleibt stehen, während sich die beiden Scheiben pl p11 mit der Walze drehen. Das Räderwerk ist zwischen zwei Messingplatten 111 angeordnet, welche auf dem Lampenteller u befestigt sind. Ein auf der halbrunden Eisenplatte ν befestigter Elektromagnet w zieht den an der Messingbrücke d befestigten Arbeitsanker i an," wodurch der Kohlenhalterträger b mit dem Kohlenhalter α gehoben und die verstellbare Feder χ gespannt wird. Die oben genannte Hemmung mit dem Pendel wird ausgelöst und nun senkt sich der Kohlenhalter Z zwischen den Messingrohren so weit herab, bis sich die beiden Kohlen berühren. In diesem Augenblick wird aber der Elektromagnet, der im Nebenschlufs zum Lichtbogen geschaltet ist, stromlos, da durch die Kohlen jetzt ein Kurzschlufs für ihn entstanden ist. Die verstellbare Feder χ zieht den Arbeitsanker i mit dem Kohlenhalterträger b herab, es bildet sich der Lichtbogen, und das Räderwerk wird gehemmt. Durch das Herabziehen des Ankers i und des Kohlenhalterträgers b wird der Lichtbogen so weit gebildet, dafs durch die hierdurch ver-' gröfserte elektrische Spannung im Lichtbogen die Anziehung der Elektromagnete w auf den Arbeitsanker i im Gleichgewicht mit der Spannung der Feder χ steht. Durch den Abbrand der Kohlen wird der Lichtbogen länger und die Spannung gröfser, der Arbeitsanker i mit dem Kohlenhalterträger b wird mehr und mehr
in die Höhe gezogen, bis die Hemmung des Räderwerkes aufgehoben ist und nun der obere Kohlenhalter / dem Abbrand der Kohle entsprechend herabsinkt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Träger für die untere Kohle von Bogenlampen, dadurch gekennzeichnet, dafs an einem hufeisenförmig gebogenen Messingstück (fj, welches auf einer Stahlschneide (g) beweglich gelagert ist, eine Messingbrücke (d) beweglich aufgehängt ist, an welcher der Arbeitsanker (i) und die hufeisenförmig gebogene, isolirt durch Rohre (cc1) geführte Kohlenhalterstange (b) befestigt ist, welche an dem unteren Ende den Kohlenhalter trägt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT78761D Träger für die untere Kohle von Bogenlampen Expired - Lifetime DE78761C (de)

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