DE18079C - Neuerung an dem Verfahren und Apparaten zur Herstellung von rechteckigen bezw. quadratischen Zuckerstäben - Google Patents

Neuerung an dem Verfahren und Apparaten zur Herstellung von rechteckigen bezw. quadratischen Zuckerstäben

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DE18079C
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Germany
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DENDAT18079D
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English (en)
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A. herbst in Moskau; Vetreter: Fr. demmin in Berlin sw., Königgrätzerstr. 91
Publication of DE18079C publication Critical patent/DE18079C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B7/00Elements of centrifuges
    • B04B7/08Rotary bowls
    • B04B7/10Bowls for shaping solids

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Wie in der Beschreibung des Haupt-Patents ausgeführt, erfolgte bisher das Nettdecken des Zuckers in der Weise, dafs die Zuckerrahmen, nachdem der Grünsyrup ausgeschleudert, in einen verschlossenen Sättigungsapparat oder aber in ein offenes Klärseibad behufs Sättigung mit Deckklärsel gebracht, dann wieder in die Centrifuge eingesetzt, von neuem geschleudert und dieses Sättigen und Ausschleudern nach Erfordernifs ein oder mehrmals wiederholt wurde.
Diese Art des Nettdeckens des Zuckers hatte den Uebelstand, dafs die Zuckerrahmen mehrmals in die Centrifuge eingesetzt werden mufsten, welcher sich aber beseitigen liefs, wenn man die Deckkläre einfach während des Schleuderprocesses in die Centrifuge einbrachte. Letzteres jedoch war bisher aus dem Grunde unmöglich, dafs die in die Centrifugentrommel lose eingesetzten Zuckerrahmen am ganzen Umfange derselben dem Deckklärsel freien Durchgang gestatteten, das zum Ausdecken des Zuckers in die Centrifuge eingebrachte Deckklärsel, also einfach den freien Durchgang benutzend, die Trommel wieder verliefs, ohne ein Nettdecken des Zuckers herbeizuführen.
Um nun diesem abzuhelfen, verwende ich jetzt Gummiplatten, welche so armirt und in der Centrifugentrommel angeordnet sind, dafs das eingebrachte Deckklärsel keinen anderen Weg als durch den Zucker selbst findet.
Die Einrichtung der Centrifugentrommel, Fig. ι bis 5 auf beiliegender Zeichnung, ist nun ■ folgende:
Am inneren Umfange der Trommelwandung sind zunächst in entsprechenden Entfernungen von einander die entsprechend geformtenZwischenstücke α so angebracht und fest mit der Trommelwandung verbunden, dafs mit genügendem Spielraum zwischen diese die Zuckerrahmen b b eingesetzt werden können und aufserdem genügend breite Anlageflächen für die Abdichtung haben. Letztere wird hergestellt durch die Gummiplatten c, welche zur leichteren Hantirung, wie aus Zeichnung ersichtlich, mit schwachen Eisen- oder Metallstreifen armirt sind. Die Gummiplatten, welche also je einen festen Dichtungsrahmen für sich bilden, sind entweder, wie in Fig. 2 dargestellt, lose eingesetzt oder, wie in Fig. 3 und 4 gezeigt, entweder unten am Boden oder am oberen Rande der Centrifugentrommel so befestigt, dafs ein Abklappen der Dichtungsrahmen beim Einsetzen der Rahmen möglich ist. Damit nun diese Dichtungsrahmen genügend angedrückt, sowie ferner die Ecken χ nicht Platz zum Ansammeln von Deckklärsel bilden, sind ferner noch die in Scharnieren hängenden Bajonnete d, Fig. 1 und 5, vorhanden, welche, wenn heruntergeklappt, eine feste innere Dichtungswandung in der Centrifugentrommel herstellen. Beim Ein- und Aussetzen der Zuckerrahmen werden diese Bajonnete, wie in Fig. 5 punktirt angedeutet, in die Höhe geklappt und

Claims (1)

  1. gestatten dann ein ungehindertes Abheben der Dichtungsrahmen wie Auswechseln der Zuckerrahmen.
    In der Zeichnung ist die Annahme veranschaulicht, dafs je zwei Zuckerrahmen hinter einander in die Centrifuge eingesetzt sind, die Einrichtung kann jedoch auch eine solche sein, dafs nur ein Rahmen oder aber eine gröfsere Zahl Rahmen hinter einander Platz finden. Sind zwei oder mehrere Zuckerrahmen hinter einander eingesetzt, so wird im Besonderen so gearbeitet, dafs je die innere Lage Zuckerrahmen fertig »nett« gedeckt wird, während die der Trommelwandung näheren Rahmen zur folgenden Schleuderung nach innen rücken und an der Trommelwandung ein frischer, noch Griinsyrup enthaltender oder aber nur von letzterem vorher befreiter Zuckerrahmen eingesetzt wird. Diese besondere Art des wechselseitigen Einsetzens der Zuckerrahmen hat den Zweck, möglichst wenig Deckklärsel verwenden zu brauchen.
    Paten τ-An sprüch:
    Die Einrichtung an Centrifugen, wobei die Zwischenstücke α so gestaltet sind, um als Anlagefiäche für die Abdichtrahmen c zu dienen; ferner die Abdichtrahmen c und die Bajonnete d; das Ganze, um Zuckerfüllmasse, welche in Formen oder als Zuckerplatten ohne Form in die Abtheilungen, welche durch die Zwischenstücke a gebildet, eingesetzt, mittelst direct in die Centrifuge eingebrachter Deckkläre ohne Verlust an letzterer ausdecken zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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