DE18072C - Stiefelhalter - Google Patents

Stiefelhalter

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Publication number
DE18072C
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DE
Germany
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spindle
piece
holder
shoe
foot
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Application number
DENDAT18072D
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English (en)
Original Assignee
J. W. DODGE Maiden, Mass., V. St. A
Publication of DE18072C publication Critical patent/DE18072C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D5/00Hand appliances or hand tools for making or repairing shoes, other than those covered by groups A43D15/00, A43D19/00, A43D95/00, A43D100/00, A43D117/00
    • A43D5/02Stands for making footwear

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
(■
PATENTAMT
Den Gegenstand der Neuerung bildet der Halter zur Befestigung von Stiefeln und Schuhen während der Bearbeitung der Sohlenränder.
Dieser Halter besteht aus einem metallenen Theile E, Fig. 1 und 2, der unten einen nach vorn vorspringenden Ansatz / hat. Ein in die Fufspartie des Schuhes oder Stiefels sich einlegendes Stück r wird vorn mittelst eines durch diesen Ansatz /tretenden Bolzens (einerSchraube) gehalten und hinten durch eine Spindel s, die durch den Theil E sowie das Stück r hindurchtritt. Das Fufsstück r hat nach der Zehenseite hin eine quadratförmig profilirte und in der Zehenrichtung verlaufende Nuth. Das Zehenstück t, Fig. ι und 8, ist mit einer in diese Nuth passenden Feder versehen und besitzt in seiner Längsrichtung einen Schlitz, so dafs man das Zehenstück t mit dem Fufsstück r durch eine, durch jenen Schlitz tretende Schraube befestigen und in der Längsrichtung des Fufses passend verstellen kann.
Der Hackentheil des Halters wird von einem Stücke s1 gebildet, Fig. 1 und 9, mit dem durch Schrauben ein Stück i2 verbunden werden kann und das an der Stelle der Rundung des Hackens des Schuhes zu einem Kanäle geformt ist. An den Seitenrändern dieses Kanales befinden sich zwei schwalbenschwanzförmig profilirte Schienen, welche in entsprechend gestalteten Nu then g 2, Fig. 7, des Fufsstückes r liegen. Ferner ist in dem Kanal eine nach einwärts gerichtete Verzahnung v, Fig. 9, angebracht, mit dem die . Zähne eines Rädchens i5 der erwähnten Spindel s, Fig. 3, im Eingriff stehen. Dreht man an der Spindel, · so kann man das Hackenstück s1 rück- und vorwärts bewegen und die Gesammtlänge des Fufsstückes vergröfsern und verkleinern, so dafs man das Stück für alle Gröfsen von Schuhen verwenden kann.
Ueber die Spindel s ist eine Schraubenfeder s3 geschoben, deren eines Ende an der vorspringenden Nabe $, Fig. 7, des Fufsstückes r befestigt ist, während das andere obere Ende durch eine in die Spindel gedrehte Schraube festgehalten wird. Mit dem oberen Ende der Spindel wird ein Sperrrädchen rz mit Nabe r4, Fig. ι und 4, fest verbunden, nachdem die Spindel mit dem Zahnrädchen i5 in den Halter eingebracht worden.
Die Nabe r* ist mit vier kreuzweise gerichteten Handhaben versehen, wodurch man die Spindel ί drehen, das Hackenstück s1 verschieben, also eine Aenderung der Länge des Fufstheiles des Halters bewerkstelligen kann. Mit dem nach vorn vorspringenden oberen Arme H des Theiles E ist ein Sperrhaken/2 durch einen Schraubenzapfen drehbar verbunden. Dieser Sperrhaken greift in die. Verzahnung des Rädchens s5 ein und wird durch eine kleine Drahtfeder k3, die unter seinen abwärts gebogenen Arm drückt, an dem Theile E abgestützt. Zur Aufnahme dieser Drahtfeder sind sowohl in letzterem Theile als auch in dem genannten Arme entsprechende Vertiefungen angebracht. Durch diese Einrichtung wird ein Zurückdrehen der Spindel ί verhindert, wenn man sie in einer Richtung dreht, in der eine Anspannung der Schraubenfeder s3 stattfindet, um dadurch das Längenmafs des Fufsstückes zu vergröfsern. Der Arm H ist mit einer nuthförmigen Vertiefung, sowie mit einem länglichen Schlitze zur Aufnahme von Schraubenbolzen versehen, um den
Halter in passender Art an irgend einer Maschine befestigen zu können. Der Schuh- und Stiefelhalter kann auch an anderen Maschinen und für andere Bearbeitungsprocesse, als die hier vorausgesetzten, Verwendung finden.
Hat man diesen Schuhhalter mit der Welle einer zur Bearbeitung der Sohlen dienenden Maschine verbunden, so wird der Stiefel oder Schuh auf das Fufsstück des Halters aufgebracht. Dieser wird dann durch Drehung des Sperrrädchens r3 aus einander getrieben, indem dadurch auch die Spindel s, sowie das Zahnrädchen s5 gedreht wird, das mit der Verzahnung des Hackenstückes s1 im Eingriff steht; dadurch findet dann eine Verschiebung dieses letzteren im Halter statt. Wird dies Hackenstück s1 nach rückwärts verschoben, so findet damit zugleich auch eine Anspannung der Schraubenfeder s3 statt, welche die Spindel ί umfafst hält. Hat hierdurch eine derartige Vergröfserung der Länge des Halterfufsstückes stattgefunden, dafs dasselbe den darauf gebrachten Schuh oder Stiefel fest erfafst hält und eine weitere Drehung der Spindel nicht mehr erforderlich ist, so verhindert der Eingriff des Sperrhakens/2 in das Sperrrädchen r3, dafs die Spindel durch die erzeugte Spannkraft der Feder s3 wieder zurückgedreht wird. Dadurch wird also der betreffende Schuh oder Stiefel, während er seitens des Arbeiters der Behandlung unterliegt, in sicherer Lage erhalten.
Ist der betreffende Schuh fertig bearbeitet, so kann man durch Druck auf den Sperrhaken/2, mit dem, wie schon aus vorstehendem erhellen wird, eine automatische Verkleinerung der Dimensionen des Halterfufsstückes unmittelbar verknüpft ist, den Schuh von dem Halter leicht entfernen, denn dann dreht sich infolge der frei werdenden Spannkraft der Feder die Spindel s nach der umgekehrten Richtung, womit ein Einziehen des Hackenstückes s1 nach vorn hin, d. i. eine Verminderung der Gesammtlänge des Halterfufsstückes, verbunden ist.

Claims (2)

Patent-AnSprüche:
1. Ein Schuh- oder Stiefelhalter, bei welchem die Spindel ί durch den Körper E desselben geht und von einer die Rückdrehung von s selbstthätig bewirkenden Feder s3 umgeben ist, in Verbindung mit dem Stirnrädchen s5 und der Zahnstange v, um mittelst Drehens der Spindel s die Länge des Fufsstückes beliebig ändern zu können.
2. An dem Schuh- oder Stiefelhalter auf der Spindel ί die Handhabe rl mit dem Sperrrädchen r3 auf ihrer Nabe in Verbindung mit dem Sperrhaken A2, um das freiwillige Zurückschlagen der Spindel ί durch Einwirkung der Feder s3 zu verhindern.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT18072D Stiefelhalter Active DE18072C (de)

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