DE51201C - Maschine zum Poliren der Schuhsohlenränder - Google Patents

Maschine zum Poliren der Schuhsohlenränder

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DE51201C
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DE
Germany
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sole
polishing
machine
lever
shoe
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT51201D
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English (en)
Original Assignee
J. M. GlMSON, J. GlMSON, A. J. GlMSON und S. A. GlMSON in Leicester, England
Publication of DE51201C publication Critical patent/DE51201C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D95/00Shoe-finishing machines
    • A43D95/22Machines for burnishing the edges of soles, with or without devices for edge-indenting
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D95/00Shoe-finishing machines
    • A43D95/20Machines for burnishing soles or heels
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D95/00Shoe-finishing machines
    • A43D95/24Machines for buffing soles

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 71: Schuhwerk.
in LEICESTER (England).
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft eine Maschine zum Glätten und Poliren von Schuhsohlenrändern. Auf der Zeichnung ist dieselbe in Fig. 1 bis 10 mit ihren Einzelheiten dargestellt.
Es zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht der vollständigen Maschine,
Fig. 2 eine Excenterstange mit einer am Ende gezahnten Pleuelstange,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Schuhhalters der Maschine,
Fig. 4 einen Schnitt durch eine abgeänderte Einrichtung eines Schuhhalters,
Fig. 5 die Ansicht eines Theiles des Schuhhalters,
Fig. 6 einen Längsschnitt durch die Sohlenplatte des Sohlenhalters,
Fig. 7 eine Seitenansicht des Polirwerkzeuges,
Fig. 8 eine Stirnansicht derselben;
Fig. 9 ist eine obere Ansicht der hauptsächlichen Bewegungsmechanismen der Maschine,
Fig. 10 eine Seitenansicht des oberen Theiles der Maschine.
Der Antrieb der Maschine findet von der Riemscheibe / statt, welche auf der Hauptwelle H befestigt ist. Von dieser Welle wird vermittelst Schneckenradgetriebes G und F die stehende Welle E gedreht. Diese Welle ist unten in der Grundplatte des Maschinengestelles, oben in einem entsprechenden Arm desselben gelagert. Oberhalb dieses Armes ist auf die Welle die Excenterscheibe Z), Fig. 2, aufgekeilt, welche mit einem Schlitz versehen ist, in dem der Kurbelzapfen Cl vermittelst Schraubenführung bewegt und dessen Excentricität mithin innerhalb gewisser Grenzen beliebig verändert werden kann. Mit dem Kurbelzapfen steht eine Pleuelstange B in Verbindung, welche an ihrem einen Ende zahnstarigenartig ausgebildet ist. Dieses Zahnstangenende befindet sich in Eingriff mit dem auf den Maschinentisch gelagerten Zahnrad b\ auf dessen Achse α1 zu gleicher Zeit sich eine gabelförmige Führung C für die Zahnstange B befindet. Die hin- und hergehende Bewegung des gezahnten Pleuelstangenendes wird durch diese Einrichtung in eine oscillirende Bewegung des Zahnrades b1 bezw. der Achse des letzteren al umgesetzt.
Eine solche Bewegung wird auch dem auf der senkrechten Achse a1 oberhalb des Tisches 3 befindlichen Zahnrade A mitgetheilt werden. Dieses Zahnrad greift nun seinerseits in ein gezahntes Gestänge 5, Fig. 9, ein, welches die Form einer Thoröffnung besitzt, d. h. aus zwei gezahnten geradlinigen Schenkeln und einem dieselben verbindenden gezahnten Halbkreise besteht. Dieses eigenartige Zahnstück erhält von dem eingreifenden Zahnrad A eine ebenfalls schwingende Bewegung, welche jede einzeln sich zusammensetzt aus einer geradlinigen, einer halbkreisförmigen und noch einer geradlinigen Strecke.
Geführt wird der gezahnte Maschin entheil 5 durch den oberhalb desselben befindlichen Schlitten 4, welcher in Nuthen der Tischplatte 3 eingreift. Diese ganze Anordnung des Mechanismus ist jedoch nicht Gegenstand des Patent-Anspruches, weil sie bereits vielfach bei ähnlichen Maschinen in Anwendung sich befindet, wo sie, wie im vorliegenden Falle, ebenfalls zur Hervorbringung von Bewegungscurven dient, welche den Umrissen von Stiefelsohlen im allgemeinen entsprechen.
In Verbindung mit dem gezahnten Theil 5 steht die Platte 6, in welcher mit Hülfe einer Kopfschraube der Schuhhalter J befestigt ist. Dieser Schuhhalter besteht aus einem senkrecht stehenden Schaft, auf welchem der ebenfalls auswechselbare eiserne Leisten L sich befindet. Letzterer besitzt eine dem Vordertheil des zu bearbeitenden Schuhes N angepafste Form, Fig. 5 und 6.
Um das Auswechseln bequem und leicht und zu gleicher Zeit eine gute Befestigung, Festsitzen der Leisten L an ihrem Schaft, zu bewirken, befindet sich in den ersteren ein eingeschraubter vierkantiger Stift Z1 und ein vierkantiges Loch, in welch letzteres der in den oberen Theil K des Schaftes eingeschraubte Stift s pafst, während der erstere in ein entsprechendes Loch des. Halters gesteckt wird, Fig. 6.
Ein riegelartiger Schieber Z4, gegen den eine Spiralfeder Z5 drückt, greift sperrend in den Stift Z1 ein. Soll die Sohlenplatte L ausgewechselt werden, so wird der Sperrriegel Z4 mit Hülfe eines hakenförmigen Schlüssels, der durch das Loch Z2 in die Vertiefung Z3 des Riegels gesteckt wird, zurückgezogen und schnappt nach Einsetzen einer neuen Platte wieder in den Einschnitt des Bolzens Z1 ein.
Das zum Bearbeiten der Sohle nothwendige stramme Festhalten derselben gegen ihre Unterlage wird durch Andrücken des Stempels m5, Fig. 3, besorgt. Dieser Stempel befindet sich an dem einen Ende eines gleicharmigen Hebels U, an dessen anderem Ende ein regulirbarer Druck durch Drehung einer Hülse erzeugt wird, welche mit rechts- oder linksgängigem Muttergewinde versehen ist, um die Zugstange m'2 zu verlängern oder zu verkürzen. Der Hebel U hat seinen Drehpunkt bei M in einem Bolzen, welcher durch zwei in der Grundplatte J des Schuhhalters drehbar gelagerte Gelenkstangen geht. Der Stempel wz5 kann daher leicht jeder beliebigen Gröfse eines zu bearbeitenden Schuhes entsprechend verstellt werden.
Eine Abänderung des Schuhhalters ist in Fig. 4 dargestellt. Hier findet die Uebertragung des Druckes auf den Stempel ms mittelst einer in der Grundplatte des Schuhhalters gelagerten Schraubenspindel statt, welche durch das Handrad P gedreht wird. Die in der Grundplatte geführte Mutter h1 wird durch Drehung der Spindel in dem einen oder anderen Sinne bewegt. Wird das Handrad im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers gedreht, so drückt die Mutter hl gegen das Ende o2 eines Hebels, so dafs das andere, mit einem Röllchen versehene Ende o1 gegen das mit einer Curvenbahn versehene Ende des ungleicharmigen Hebels 0 drückt, an dessen anderem Ende der Stempel m5 sich befindet, der die Sohle des betreffenden Schuhes auf ihrer Unterlage festklemmt.
Der Sohlenrand des so fest eingespannten Schuhes oder Stiefels wird nun durch das Polirwerkzeug oder Polireisen Q bearbeitet. Dasselbe ist nicht nur nach der Dicke der Sohlen veränderlich, sondern es ist auch derart verstellbar und elastisch eingerichtet, dafs es selbst bei der allseitig geschwungenen Form, welche die gewöhnlichen Schuhsohlen besitzen, immer selbstthätig gegen den zu polirenden Rand der Sohle geprefst wird. Aufserdem erhält das Polireisen Q noch eine schwingende Bewegung in Richtung der Sohlenkante, welches die polirende Wirkung desselben bedeutend erhöht.
Der Polireisenhalter ist folgendermafsen zusammengesetzt:
An dem äufsersten Ende des Armes 1 des Maschinengestelles ist der Rahmen 8 drehbar gelagert. Am oberen Ende desselben hat der Hebel 7, an dessen vorderem Ende sich der Handgriff 7a und an dessen hinterem Ende das Gegengewicht 7 verstellbar befestigt ist, seinen Drehpunkt. Neben dem Handgriff γΆ befindet sich der Vorsprung 7b, welcher den Ausschlag des Hebels 7 nach oben begrenzt, indem er an die obere Platte des auf dem Tischgestell befestigten Ständers 7° schlägt.
Unten in dem verstärkten Theile des Hebels 7, welcher den Vorsprung yb trägt, ist der Winkelhebel 15 drehbar gelagert. Dieser trägt an dem vorderen Ende das Polireisen Q, an dem hinteren greift der Winkelhebel 15 in die Nuthenscheibe 18, welche ihm und damit dem Werkzeug selbst in bekannter Weise eine schwingende Bewegung in waagrechter Richtung mittheilt.
Das Werkzeug selbst ist mit dem Winkelhebel 15 elastisch verbunden, in der Art, wie ■ Fig. 7 und 8 zeigen. Die mit Hülfe eines Vierkants in Verbindung gebrachte Verlängerung 16 des Winkelhebels 15 trägt einen Bügel, in welchem das Hebelchen S schwingen kann. Am vorderen Ende desselben ist die Gabel Q drehbar mit ersterer verbunden, an welcher unmittelbar das auswechselbare Polireisen R mittelst Kopfschräubchen befestigt ist. Dieses Polireisen hat unterhalb den Vorsprung V, welcher sich beim Bearbeiten an die untere Fläche des Sohlenrandes legt; oben
befindet sich das Plättchen W1, welches durch eine in W geführte Stellschraube X gegen die obere Fläche des Sohlenrandes gedrückt wird, so dafs eine sichere Führung des Polireisens erreicht wird. Die Gabel Q steht an jedem Ende ihrer beiden Ausläufer mit einer Spiralfeder S1, welche das Polireisen senkrecht gegen den Sohlenrand drückt, in Verbindung. Das elastische Gegendrücken des Vorsprunges V gegen die untere Fläche des Sohlenrandes (entsprechend der umgekehrten Lage des eingespannten Schuhes) findet durch die Wirkung der Spiralfedern U und T statt.
Der Antrieb der Nuthenscheibe 18, welche dem Polireisen die schwingende Bewegung mittheilt, geschieht durch Riemen 20, Riemscheibe 19, Riemen 21 von der Antriebswelle H in gewöhnlicher Weise.
Die Verstellbarkeit des Rahmens 8, bedingt durch die verschiedenartige Breite der einzelnen Sohlen, wird vermittelst Hebels 9, Zugstange 10 und Hebels 11 bewirkt, indem die in dem Bock 12, Fig. 1, gelagerte Welle des letzteren mit einem auf der Zeichnung nicht sichtbaren Fufstritt in Verbindung steht.
Noch ist zu erwähnen, dafs der elastische Druck des Werkzeuges durch die Feder 13 verstärkt wird. Diese Feder, einerseits am Ständer 7c, andererseits am Haken \2 befestigt, ist .in ihrer Spannung durch das Handrädchen \λ zu reguliren. Dadurch, dafs d"er Arm ^, in welchem der Haken ^2 festgehalten wird, mit dem Rahmen 8 in Verbindung steht, wird dieses nach dem Arbeitsstück hin geprefst. Zur weiteren und besseren Regulirung der Spannung von Feder 13 ist die Stellvorrichtung Y Y1 Y2 Ys fest an dem Ständer 7c angebracht.
Durch die erwähnten Einrichtungen wird ein vollkommenes Anpassen an die verschiedensten Arbeitsstücke gewährleistet.
Da man auf den Sohlenhalter J7 Fig. 1, anstatt der Sohlenplatte L auch eine Platte aufsetzen könnte, welche als Unterlage für die Absätze von Stiefeln dient, könnten auch diese in der oben erwähnten Weise bearbeitet werden.
Der Schuh wird mit der Sohle nach oben eingespannt, und es ist also aus Fig. 7 und 8 der Zeichnung erklärlich, dafs das mit der Schraube χ verstellbare Werkzeug W1 mit seiner Unterfläche den oberen Rand der Schuhsohle polirt, während die mit einer Nase versehene, senkrecht nach abwärts gehende Vorderkante V des Werkzeuges jR die Seitenkante und Ecke der Schuhsohle polirt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Maschine zum Poliren der Sohlenränder, bei welcher das polirende Werkzeug einen durch die Schraube χ (Fig. 7 und 8) in seiner Höhe verstellbaren Winkel bildet und mit dem Winkelhebel 1 5 elastisch verbunden ist, welcher seinerseits durch die Nuthenscheiben 18 in horizontal .schwingende Bewegung gebracht wird und diese Bewegung auf das Werkzeug überträgt.
2. Bei der unter 1. beanspruchten Einrichtung den Schuhsohlenhalter J mit auswechselbarer Sohlenplatte L in Verbindung mit dem »am Hebel 0 befindlichen Stem-
'pel Ot5 zum Festklemmen des Schuhwerks.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT51201D Maschine zum Poliren der Schuhsohlenränder Expired - Lifetime DE51201C (de)

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