DE17995C - Verfahren und Maschine zur Befestigung der Sohlen an Stiefeln u. s. w. mittelst Drahtklammern - Google Patents

Verfahren und Maschine zur Befestigung der Sohlen an Stiefeln u. s. w. mittelst Drahtklammern

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DE17995C
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DE
Germany
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boots
machine
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soles
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Active
Application number
DENDAT17995D
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English (en)
Original Assignee
R. KNAUSS in Berlin, Gesundbrunnen, Koloniestr. 141
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D25/00Devices for gluing shoe parts
    • A43D25/06Devices for gluing soles on shoe bottoms
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B9/00Footwear characterised by the assembling of the individual parts
    • A43B9/02Footwear stitched or nailed through

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 71: Schuhwerk.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. September 1881 ab.
Das bisher gebräuchliche Verbinden der Sohle mit der Brandsohle bezw. dem Oberleder der Stiefel u. s. w. geschah durch Nähen bezw. durch Einnageln von geraden Stiften. Bei der nachfolgend beschriebenen Maschine wird die Befestigung in anderer Weise erreicht, nämlich durch Durchpressen von Klammern aus Metalldraht, deren Spitzen, nachdem sie Sohle, Oberleder und Brandsohle durchdrungen, innerhalb des Stiefels gegen einander gerichtet, an einander vorbeigeführt und wieder in die Brandsohle zurückgedrängt werden.
Das Durchpressen der Klammern geschieht durch einen auf- und niederwärts bewegbaren Stempel, welcher bei jedem Niedergange eine Klammer durchprefst, die durch eine selbstthätige Vorrichtung vor ihn gebracht wurde.
Beim Durchpressen der Klammern wird das Schuhwerk unterstützt von einem gufsstählernen, winklig gebogenen Horn D, welches um seine verticale Achse drehbar ist und an seiner Spitze eine flach-halbkugelförmige Vertiefung i hat, die das Umbiegen der Klammerspitzen selbstthätig beim Niedergange des Stempels besorgt. Die Drehbarkeit des Hornes ermöglicht ein fortlaufendes Durchpressen der Klammern in jeder beliebigen Richtung.
Die Zuführung der Klammern geschieht selbstthätig durch eine vermittelst gespannter Stahlfeder wirkende Vorrichtung.
Die Maschine ist in beiliegender Zeichnung dargestellt, und zwar in:
Fig. ι in der Seitenansicht mit hochgehobenem Stempel,
Fig. 2 im Längenschnitt des Stempels in der Mittelstellung.
Fig. 3 zeigt den Stempel in der niedrigsten Stellung, in welcher er die Klammer in die Sohle eingeprefst hat.
Fig. 4 veranschaulicht einen Vorderschnitt des Stempels in der Mittelstellung.
Fig. s zeigt die Klammer, von vorn gesehen.
Die Construction und Wirkungsweise der Maschine ist folgende:
Der im Gestell A gelagerte Arm B wird durch Gegengewicht C stets gehoben und kann durch Schnur N und daran hängendem Fufstritt fest auf den Stempelkopf/, Fig. 3, geprefst werden.
Der Stempel besteht im wesentlichen aus zwei Theilen, aus dem äufseren rohrförmigen Stück R1 Fig. 4, welches durch Gewinde mit dem Mundstück m versehen ist, und dem in diesem Rohr auf- und niederschiebbaren Cylinder T, welcher unten den eigentlichen flachen Stempel k trägt, während er oben den Kopf/ besitzt.
Durch die Spiralfeder /, welche sich einerseits gegen den Kopf / andererseits auf das Rohr R stützt, wird der Cylinder stets nach oben gedrückt. Auf den Kopf/ des Cylinders T drückt der durch Fufstritt und Gegengewicht bewegte Hebelarm B, welch letzterer noch von dem gabelförmigen Ansatz q umschlossen ist, so dafs Rohr R wie Cylinder T seiner Bewegung folgen mufs und zwar derart, dafs beim Niedergange zuerst sich Rohr R mit Mundstück m abwärts bewegt, bis sich letzteres fest auf die Ledersohle j auflegt. Ist diese Auflage erreicht, so wirkt der Hebelarm B weiter auf den Cylinder T und schiebt den flachen
Stempel k im Rohr R und Mundstück m nieder. Beim Niedergange des Stempels nimmt derselbe nun eine der seitlich auf dem Reitstock r zugeführten Metallklammern e mit nach unten und drückt sie aus dem Schlitz i' des Mundstücks in heraus, in die Sohle hinein, Fig. 4, wobei sich zugleich die Spitzen derselben in der Pfanne i umbiegen.
Der Reitstock r der Klammern wird getragen von dem am Rohr R angeschraubten Halter /, welcher zugleich die die Klammern seitlich in den Stempelschlitz V pressende Spannrolle ν trägt; die Spannschnur w' vermittelt das durch die Spiralfeder p' bewirkte Anpressen.
Die Befestigungsklammern können vermittelst der schrägen Spitze des Mundstückes m im aufgebogenen Rifs der Ledersohle versenkt und nachher durch Ueberklopfen des Leders verdeckt werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Das Verfahren, an Stiefeln u. s. w. die Sohle mit der Brandsohle bezw. Oberleder offen oder im verdeckten Rifs mittelst Klammern von Metalldraht, deren Spitzen beim Einpressen selbsttätig nach innen umgebogen werden, zu befestigen.
2. Die hierzu dienende Maschine, charakterisirt durch die flachkugelförmige Vertiefung i in dem drehbaren Horn D, den aus den Theilen R, f und k bestehenden Stempel mit Mundstück m, den an R befestigten Klammerträger mit Reitstock r und Federrolle ν behufs selbstthätigen seitlichen Zuführens der Klammern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1130643B (de) * 1960-04-08 1962-05-30 Helmut Claas Dipl Ing Reinigungsgeblaese in Dreschmaschinen, insbesondere in Maehdreschern

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