DE179691C - - Google Patents

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DE179691C
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punching
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31DMAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER, NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B31B OR B31C
    • B31D1/00Multiple-step processes for making flat articles ; Making flat articles
    • B31D1/02Multiple-step processes for making flat articles ; Making flat articles the articles being labels or tags
    • B31D1/026Cutting or perforating

Landscapes

  • Making Paper Articles (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

J ,V.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVIl79691 -KLASSE 54 b. GRUPPE
LOUIS DREYFUS in FRANKFURT a. M.
von Anhängezetteln.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Juli 1903 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Antriebsvorrichtung an Maschinen zur Fertigstellung von Anhängezetteln, welche bezweckt, dem in der einen Stanze für die Randverstärkungsösen gleitenden Lochstempel zu bestimmter Zeit eine Bewegung von bestimmter Geschwindigkeit bezüglich der oberen Stanze zu erteilen.
Die Fig. ι und 2 der Zeichnung veranschaulichen eine Vorder- und eine Seitenansicht (letztere mit teilweisem Schnitt nach der Linie A-B) einer Ausführungsform der Vorrichtung an der oben bezeichneten Maschine.
Die auf Spulen aufgewickelten Kartonstreifen, die zur Herstellung der Randverstärkungsringe dienen, werden in den durch strichpunktierte, mit Pfeilen versehenen Linien angedeuteten Richtungen über zwei Gummierwalzen 1 und 2 geführt, die mit . ihren unteren Hälften in zwei dem. Klebestoff enthaltenden Gefäßen laufen und die Streifen auf der unteren Seite gummieren. Darauf werden die Streifen zwischen je zwei von einer besonderen Fördervorrichtung bewegten Führungswalzen 3 und 5 bezw. 4 und 6 hindurch geleitet und in zwei Schlitze der Lippen 7 und 8 eingeführt. Zwischen diese wird der Anhängezettel gebracht, auf den durch die Gegenbewegung der Stanzen 9 und 10 die von diesen vorher ausgestanzten Kartonringe aufgepreßt werden. In diesem Augenblicke, also während der Pressung und des Hubwechsels der Stanzen, muß das Lochen des Anhängezettels und der Rand-Verstärkungsringe erfolgen.
Durch einen an der auf der Antriebswelle sitzenden Kurbel 11 befindlichen Zahn 12 wird zur Zeit der tiefsten Stellung der Stanze 9 mittels des Anschlages 13 die Stanze 14 abwärts gezogen, welche das ihr zugekehrte Ende des bei 15 unterstützten, abgefederten Hebels 16 abwärts drückt. Bei der tiefsten Stellung der Stanze 9 sitzt der Hebel 17 auf dem Hebel 16 auf, der in diesem Augenblick den durch die Bewegung der Stange 14 hervorgerufenen Ausschlag macht, dadurch den Lochstempel 18 in der Stanze 9 entgegen dem Federdruck nach unten drückt und das Lochen des Anhängezettels vollzieht. Aus der Stellung der einzelnen Teile zueinander geht hervor, daß die Bewegung des Lochstempels 18 während des Durchlaufens der Kurbelstange und des ihre Angriff sstelle gegenüberliegenden Zahnes 12 durch den rechtsseitigen Totpunkt erfolgt, währenddessen die wagerechte Verschiebung der die Stanzen 9 und 10 bewegenden Maschinenteile, der Kurbelstange, des Kreuzkopfes 19 und des Kniehebels 20, nur gering ist, so daß die Stanzen 9 und 10 sich für kurze Zeit nahezu im Ruhezustande befinden und dadurch das Lochen, das am vorteilhaftesten in diesem Augenblicke erfolgt, vor sich gehen kann. Selbstverständlich darf der Weg des Anschlages 13 eine gewisse Grenze nicht überschreiten, da dann die beginnende Rückbewegungder Stanzen 9 und 10 das Lochen
verhindern würde; es ist deshalb dieser Weg durch die richtige Bemessung der Höhe des 'Zahnes 12 oder des Anschlages 13 zu bestimmen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Antriebsvorrichtung für den Lochstempel an Maschinen zur Fertigstellung von Anhängezetteln, dadurch gekennzeichnet, daß der Zahn (12).der an der Antriebswelle befestigten Kurbel (11) die Stange (14) mittels des Anschlages (13) abwärts zieht, wodurch unter Vermittelung von Hebeln (16 und 17), von denen ersterer am Maschinengestell, letzterer an der dem Lochstempel (18) als Gleitbahn dienenden oberen Stanze (9) drehbar angeordnet ist, dem Lochstempel (18) eine rasche, das Lochen des Anhängezettels bewirkende Bewegung während der größten Näherung der Stanzen (9 und 10) erteilt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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