DE236809C - - Google Patents

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DE236809C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/82Making other particular articles perforated music sheets; pattern sheets, e.g. for control purposes, stencils

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 236809 KLASSE 7c. GRUPPE
JULIUS CBUNGE in AMSTERDAM.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. August 1906 ab.
Es sind Notenbandstanzmaschinen bekannt, bei denen der den Stanzstempel führende Lagerbock quer zur Längsrichtung des Notenbandes beweglich ist, damit der Stanzstempel auf die verschiedenen, den einzelnen Tonhöhen entsprechenden Lochreihen eingestellt werden kann.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die besondere Ausgestaltung eines Antriebsmechanismus des Stanzstempels, welche es ermöglicht, daß von einem Fußantrieb bzw. von einer schwingenden Welle aus, ■welche ihre Stellungen nicht verändern, der Stanzstempel immer in gleicher Weise bewegt werden kann, auch wenn derselbe seinen Standort in der Breitenrichtung des zu lochenden Papierbandes verändert.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι die perspektivische Ansicht dieses besonderen Stanzstempelantriebes in Verbindung mit einer Gesamtansicht der Notenbandstanzmaschine,
Fig. 2 die Einrichtung zur Betätigung der Stanzvorrichtung in Forderansicht,
Fig. 3 eine Seitenansicht gemäß Fig. 2, woraus gleichzeitig die Vorrichtung zur Betätigung der Haupt- oder Antriebswelle 2 mittels Tritthebels zu ersehen ist,
Fig. 4 die Oberansicht des Stanzstempelgestelles in Verbindung mit der Papierbandzuführung,
Fig. 5 eine Seitenansicht der Fig. 4.
Der Stanzstempel 3 ist in einem Kopfteil 11 eines quer zur Längsrichtung des Notenbandes 1 verschiebbaren Lagerbockes 9 (Fig. 4 und 5) in bekannter Weise gelagert, der mit seinem Fuß auf dem zwischen zwei Schienen 14 (Fig. 5) geführten Schlitten 16 ruht, welcher je nach Bedarf über die ganze Breite der Papierbahn sich verschieben läßt. Der Antrieb des Stempels 3 erfolgt nach vorliegender Erfindung von einer schwingenden Welle 2 mittels eines Tritthebels 12 und eines Gestänges 4, 5, das eine senkrecht bewegte, parallel zur Einstellbewegung des Lagerbockes 9 gerichtete Schiene 8 aufweist. Der Bügel 5 ist oben mit einem Führungsstift 6 ausgerüstet, der in einem zweiten Führungsrahmen 7 (Fig. 2 und 3) geführt wird, der mit dem Maschinengestell fest verbunden ist. An die Schiene 8 wird der mit einer Führungsrolle 10 versehene Stanzhebel 13 mittels einer Feder 15 angedrückt. Beim Niedergehen des Bügels 5 wird diese Feder zusammengepreßt und gleichzeitig der Stanzstempel 3 niederbewegt. Der Antrieb des Bügels 5 wird infolge der Verwendung der Rolle 10 nicht gestört, wenn der Schlitten 16 und mit ihm der Stanzstempel 3 in der Breitenrichtung des Papierbandes 1 verschoben wird. Die Rolle 10 dient gleichzeitig zur senkrechten Führung des Stanzhebels 13.

Claims (1)

  1. 65 Patent-Anspruch :
    Stanzvorrichtung für Notenbandstanzmaschinen, deren Stanzstempel in einem quer zur Längsrichtung des Notenbandes
    verschiebbaren Lagerbocke gelagert ist, so daß er über die Breite des Notenbandes auf die verschiedenen, den einzelnen Tonhöhen entsprechenden Lochreihen eingestellt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Stempels (3) von ortsfesten Antriebsorganen (12, 2) mit Hilfe eines Gestänges (4, 5) erfolgt, das eine senkrecht bewegte, wagerecht und parallel zur Einstellbewegung des Lagerbockes (9) gerichtete Schiene (8) aufweist, die eine an ihr entlang bewegliche, mit dem Stanzstempel durch einen Hebel (13) in zwangläufiger Verbindung stehende und mit ihm und dem Lagerbock quer verschiebbare Übertragungsrolle (10) auf und nieder bewegt, so daß auch bei Verschiebung des Lagerbockes (9) und des Stanzstempels (3) der Antrieb des letzteren in gleicher Weise aufrechterhalten wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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