DE82015C - Maschine zum Beschlagen von Pappkästen u. dgl. mit Blechecken - Google Patents

Maschine zum Beschlagen von Pappkästen u. dgl. mit Blechecken

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DE82015C
DE82015C DE189482015D DE82015DA DE82015C DE 82015 C DE82015 C DE 82015C DE 189482015 D DE189482015 D DE 189482015D DE 82015D A DE82015D A DE 82015DA DE 82015 C DE82015 C DE 82015C
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DE
Germany
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punch
machine
strip
rail
frame
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DE189482015D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27FDOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
    • B27F7/00Nailing or stapling; Nailed or stapled work
    • B27F7/17Stapling machines
    • B27F7/19Stapling machines with provision for bending the ends of the staples on to the work
    • B27F7/21Stapling machines with provision for bending the ends of the staples on to the work with means for forming the staples in the machine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der durch Patent Nr. 79274 geschützten Maschine wird der durchlochte Metallstreifen seitlich neben dem Prefsstempel hergestellt und in diesen geschoben. Die Einführung des Bleches für den Streifen kann auch seitlich hinter dem Prefsstempel erfolgen. Da das Abschneiden unabhängig von dem Prefsstempel und in angemessener Entfernung davon erfolgt, ändert sich seine Einrichtung dahin, dafs die an ihm befindlichen Rahmen fortfallen. Der gelochte Streifen gelangt nach dem Abschneiden auf eine Schiene oder Rinne und durch geeignete Vorrichtungen hinten in die Stempel.
Beiliegende Zeichnung stellt zwei Ausführungen der Maschine im Längen-, Quer- und Horizontalschnitt dar und sind in Fig. 1 bis 3 gesonderte und in Fig. 4 bis 6 verbundene Loch- und Prefsstempel gewählt. Bei der ersten Maschine haben die Stempel eine gröfsere Widerstandskraft und dient sie daher für gröfsere Streifenlängen, während die andere mehr für geringe Längen zu benutzen ist. In allen Figuren sind gleichwerthige Dinge mit gleichen Buchstaben bezeichnet.
P ist der Lochstempel. Die Schiene P1 trägt zwei Reihen Lochdorne D, die in der etwas auf- und niederbewegten Schiene D1 geführt werden und sich beim Niedergange von P das auf dem festen Locheisen D2 liegende, von links kommende Blech B pressen und dann zwei Reihen Löcher mit Dreieckzähnchen ausstanzen. Durch die Anschlagleiste Cl1 wird das Blech in seinem Vorschübe begrenzt. Links am Locheisen liegt das im Schlitten M befestigte, etwas abgeschrägte Messer M, welches bei seinem Aufgange mittels der Hebel M1 und Ai2 auf der Welle M3 und der Stange Ai4 den gelochten Streifen B1 an der linken Kante der Schiene D1 vom Bleche B trennt.
Um den fertigen Streifen an den Löchern von D2 zu heben und dessen Fortschub in den Prefsstempel zu ermöglichen, liegt in D2 zwischen den Löchern eine schmale Schiene L, die mit D1 verbunden und mit ihr mittels der Stange R der Hebel Pv1 und R% auf der Achse R0 sowie der Stange R3 so hochgehoben wird, dafs die Streifenzähnchen über den Löchern von D2 stehen.
Der Prefsstempel Q. hat die gewöhnliche Construction (Fig. 7). Bei der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Maschine ist er in dem am Gestell geführten Schlitten Q0 angeordnet, bei der in den Fig. 4 bis 6 dargestellten Maschine dagegen mit dem Prefsstempel P an einen gemeinsamen Schlitten Q0. Letzteres hat den Vorzug, dafs die eine Seite der Maschine oben frei und zugä'ngig ist.
Die Ueberführung der fertigen, auf der Schiene L liegenden Streifen B1 in den Prefsstempel geschieht am besten, wenn der Prefs-
Stempel in seiner oberen Lage ruht und die Schiene L so hoch steht, dafs der Streifen ohne Hindernifs in den Raum q des Stempels Q. (Fig. 7) eintreten kann.
In der in Fig. 1 bis 3 dargestellten Einrichtung ist rechts am Consol K ein drehbarer Schlaghebel JV angeordnet, der durch die Klinke O so lange in der Stellung gehalten wird, bis O zu Ende des Stempelhubes von dem Arm / der nach oben gehenden Schiene L gehoben und JV nun durch die Schraubenfeder η, welche an dem mit JV auf derselben Achse JV0 befindlichen Hebel JV1 sitzt, vorgeschnellt wird. Hierbei schlägt der mit JV verbundene und auf der Schiene L0, welche bei der oberen Lage von L genau in deren Verlängerung liegt und am Consol K fest ist, geführte Schuh £> mit seinen Seitenlappen S1 an den Streifen B1, welcher dadurch über die feste Schiene L1 in den Stempel Q befördert wird und im Räume q durch den vorderen und die beiden seitlichen Halter ^0 und ql q1 festgehalten wird.
Dieser Vorgang erfolgt während des Stillstandes von Q in dessen oberster Lage, ebenso auch der Rückgang des Schlaghebels JV nach rechts, der event, auch in der in Fig. 1 punktirten Weise durch den Niedergang des Trittes T geschehen kann. Bei dieser Bewegung legt sich in der äufsersten Stellung die Klinke O wieder vor den Hebel JV. Nun geht der Prefsstempel Q mit dem in ihm liegenden Streifen B1 sowie auch die Schienen L und D1 und der Lochstempel P nach unten und erfolgt, da auch das Blech B, nachdem L in der tiefsten Lage angekommen, bis an den Anschlag Cl1 vorgeschlagen ist, zunächst das Durchlochen derselben, dann das Abschneiden des neuen Streifens und kurz vor Ende des Niederganges von Q. das Aufpressen des Streifens B1 auf die Kante des auf dem Prisma V liegenden Kastens.
Bei der Einrichtung nach Fig. 4 bis 6 ist oben am Gestell im Bügel G0 der Hebel JV gelagert, der beim Stillstande des Prefsstempels Q. durch das Gewicht W nach links geht und den an ihm befestigten Schuh 5 auf der an beiden Enden am Untergestell befestigten Schiene L0 mitnimmt. In S sitzt ein Stift s, der hinter das linke Zähnchen des Streifens B fafst und ihn in den Prefsstempel Q bringt. Der Rückgang des Hebels Q kann auch hier durch einen Tritt mit Hebelverbindung erfolgen.
Diese Einrichtung kann auch mit der in Fig. 8 schematisch . dargestellten Abänderung bei der Maschine der Fig. 1 bis 3 in Anwendung kommen.
Auf der Welle JV0 (Fig. 8) sitzen die Schnurscheiben, Ti1 und JV1 mit den auf ihnen festen Schnüren W2 und JV2, wovon M2 mit dem vor dem Gestell liegenden Hebel JV, dagegen JV2 mit, dem Schuh S verbunden ist, der auf der im Gestell befindlichen (nicht gezeichneten) Stange geführt wird. An der Schnur hängt ein Gewicht W. Will man den Vorschub des Streifens beim Stillstande des Stempels Q durch die Maschine bewirken, so mufs die Anordnung der Schnur JV2 in der mit den ausgezogenen Linien angegebenen Weise gemacht werden; im anderen Falle geht JV2 nach links, wie strichpunktirt angedeutet ist, und wird dann der Streifen durch das Gewicht W in den Prefsstempel gebracht, der Schuh >S dagegen durch die Maschine, event, ein Trittwerk zurückgezogen.
Die Bewegungen der Stempel und Stangen für die einzelnen Organe der Maschinen mit seitlich hinterer Einführung können von einer sich drehenden oder schwingenden Welle aus erfolgen und selbst die getrennten Schlitten P0 und Q0 oben verbunden sein und sich gemeinsam bewegen.
Werden bei diesen Maschinen, wie der in Fig. 4 bis 6, die rechten Enden der Streifen JS1 stets an denselben Punkt des Prefsstempels ■gebracht, so mufs bei verschiedenen Kantenlängen der Kästen das Prisma V ebenfalls, eine veränderliche Länge erhalten. Dies ist durch das in Fig. 4 bis 6 gezeichnete ausziehbare Prisma V erreicht. Dasselbe wird im Untergestell geführt und in der gewünschten Lage durch eine Stellschraube oder in ariderer passender Weise festgestellt.

Claims (7)

Patent-Ansprüche:
1. An der durch das Patent Nr. 79274 geschützten Maschine die Herstellung des Lochstreifens von dem ~. seitlich hinter dem Pefsstempel eingeführten Blech (B) durch einen daselbst angeordneten Lochstempel (P) sowie einer Abschneidevorrichtung für den gelochten Streifen (B1), welcher, auf einer Schiene (L) liegend, in den einfachen Prefsstempel· übergeführt . und durch diesen auf die Kastenecke gedrückt wird.
2. An der unter 1. gekennzeichneten Maschine das Ausheben des fertigen Streifens aus den Löchern des Locheisens (D) durch die Aufwärtsbewegung einer im Locheisen zwischen den Lochreihen eingelassenen Schiene (L), auf welcher der Streifen bei der Ueberführung in den Prefsstempel fortgleitet.
3. Eine Ausführungsform der Maschine der unter 1. gekennzeichneten Art, bei welcher der Prefsstempel und der Lochstempel axial hinter einander liegen und jeder in einem besonderen, am Gestell geführten Schlitten sitzt, zum Zwecke gröfserer Widerstandsfähigkeit der letzteren bei gröfseren Streifenlängen.
Eine Ausführungsform der unter i. gekennzeichneten Maschine, bei welcher behufs Freihaltung der einen Seite beide axial angeordnete Stempel sich in einem gemeinsamen, am Gestell geführten Schlitten befinden.
Die Ueberführung des fertigen Lochstreifens in den Prefsstempel durch einen Schlaghebel (N), dessen Schuh (S) gegen den auf der Schiene (L) ruhenden Streifen stöfst, wenn bei Hebung der letzteren ihr Arm (I) die Klinke (O) auslöst und der nun freie Hebel (N) durch die vorher gespannte Feder (n) vorschnellt.
6. Die Ueberführung des fertigen Lochstreifens durch einen Stift (s), welcher hinter oder in die Zähnchen desselben fafst und an einem Schuh (S) sitzt, der entweder unmittelbar oder mittelbar durch Schnurübertragung von einem sich vor dem Gestell drehenden Hebel (N) bewegt wird.
7. An der Maschine der unter 1. gekennzeichneten Art die Anwendung eines ausziehbaren Prismas (V), um da, wo das hintere Ende der Streifen stets an denselben Punkt des Prefsstempels geführt wird, bei verschiedenen Streifenlängen die Kästen richtig auf das Prisma legen zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE189482015D 1893-06-20 1894-10-09 Maschine zum Beschlagen von Pappkästen u. dgl. mit Blechecken Expired DE82015C (de)

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DE82015T 1894-10-09

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DE189482015D Expired DE82015C (de) 1893-06-20 1894-10-09 Maschine zum Beschlagen von Pappkästen u. dgl. mit Blechecken

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