DE458784C - Vorrichtung zur Herstellung und zum Anpressen von Lochstreifen-Metallecken - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung und zum Anpressen von Lochstreifen-Metallecken

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DE458784C
DE458784C DEK99245D DEK0099245D DE458784C DE 458784 C DE458784 C DE 458784C DE K99245 D DEK99245 D DE K99245D DE K0099245 D DEK0099245 D DE K0099245D DE 458784 C DE458784 C DE 458784C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27FDOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
    • B27F7/00Nailing or stapling; Nailed or stapled work
    • B27F7/17Stapling machines
    • B27F7/38Staple feeding devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herstellung und zum Anpressen von Lochstreifen-Metallecken. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Herstellung und Anpressung von Lochstreifen-Metallecken. Bei solchen Vorrichtungen ist es üblich, den Metallstreifen mit Hilfe einer Vorschubvorrichtung dem Lochstempel zuzuschieben und vom Streifen nach erfolgter Lochung das gelochte Stück abzutrennen und es mittels besonders gesteuerter Schieber, Greifer o. dgl. dem Stempel zuzuführen, der den Lochstreifen an das Werkstück, das mit den Metallecken versehen werden soll, anpreßt.
  • Bei den bekannten Vorrichtungen wird also der Streifen zwischen dem Wege vom Lochstempel nach dein Anpreßstempel geteilt, und das abgetrennte Stück wird einem gesteuerten Zubringer übergeben. Selbst bei genauer Ausbildung der Steuermittel läßt sich die natürliche Abnutzung nicht vermeiden, so daß infolgedessen im Laufe der Zeit Unstimmigkeiten auftreten müssen und das abgetrennte Streifenstück nicht mehr in genau die vorgeschriebene Lage zum Preßstempel gelangt. Dieser Übelstand wird noch fühlbarer, wenn das Werkstück gar auf clem Wege zwischen den beiden Stempeln sich selbst überlassen wird, indem es über Führungsschienen o. dgl. durch Vorschnellen mittels eines gesteuerten Schlagarmes o. dgl. gleiten muß.
  • Es ist schon eine Ausführung vorgeschlagen, bei der der Lochstempel und der Preßstempel an einem gemeinsamen Stempelkopf angeordnet sind und diese beiden Teile unmittelbar nebeneinander liegen. Dabei erhöht sich die Schwierigkeit des Werkstückvorschubes durch den bei der älteren Vorrichtung vorgesehenen besonderen Steuerschieber, weil jeder Zwischenraum zwischen den beiden Stempeln fehlt und somit die genaue Lage unter dem Preßstempel nur dann erreicht werden kann, wenn wirklich das Werkstück genau bis in .die vorbestimmte Lage vorgeschoben wird, da andernfalls ein Teil des Werkstückes im Preßstempelbereich stehenbleibt.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß zwischen den beiden Stempeln eine Vorschubeinrichtung vorgesehen ist, die den fortlaufenden gelochten Streifen zwangläufig festhält und vorschiebt.
  • Bei dieser Vorrichtung wird von einem fortlaufenden Streifen abgearbeitet, der lediglich durch das zwischen den beiden Stempeln befindliche Vorschubmittel in die Vorrichtung hineingezogen und durch die Vorrichtung befördert wird. Dabei gibt dieses Vorschubmittel, das den Streifen zwangläufig festhält und befördert, während der ganzen Bearbeitung den fortlaufenden Streifen nicht mehr frei, so daß er durch das Vorschubmittel ständig in der richtigen Lage gehalten wird. Nunmehr ist es leicht, das Vorschubmittel so zu steuern, daß ein genauer Vorschub stattfindet.
  • Das Vorschubmittel kann in an sich bekannter Weise aus einer mit Stiften oder Zähnen besetzten Walze bestehen, deren Stifte oder Zähne in die Lochungen des Streifens eingreifen und diesen dadurch unverrückbar -während des Stillstandes verriegeln und während des Vorschubes zwangläufig führen.
  • Gibt das Vorschubmittel dem Streifen in seiner Längsrichtung während des ganzen Arbeitsganges die zwangläufige Führung, so ist außerdem noch vorgesehen, daß die Stempel mit nachgiebigen Haltern ausgerüstet sind, die sich beim Niedergang der Stempel zunächst auf den Streifen aufsetzen und ihn festhalten, so daß er -während der Bearbeitung nicht seitlich ausweichen kann. Diese Halter bieten außerdem noch den Vorteil, daß der Streifen sich während der Bearbeitung nicht -wellen kann.. Auf diese Weise -wird also der Streifen in der Vorrichtung stets in der richtigen Lage gesichert und bewirkt, daß die Lochungen an die vorschriftsmäßigen Stellen treffen bzw. das gelochte Stück von dem Preßstempel genau an das mit Metallecken zu versehene Werkstück angedrückt wird.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i die Maschine in Seitenansicht, Abb.2 die Maschine in Vorderansicht, Abb. 3 einen Querschnitt durch das Lochwerkzeug, Abb. 4 eine Seitenansicht des -Exzenters in Verbindung mit der Drucklasche, Abb. 5 den Querschnitt des flachen Klaminerbandes, Abb.6 den Querschnitt des gelochten Klammerbandes, Abb.7 den Querschnitt des Anpreßkopfes mit scharfkantig gebogenem und in das Kartonmaterial eingepreßtem Klammerband, Abb. 8 den Querschnitt des Anpreßkopfes in Höchst-, also Ruhestellung, Abb.9 eine Seitenansicht (teilweise geschnitten) durch das -Lochwerkzeug, Abb. io einen Querschnitt durch das Lochwerkzeug, :Abb. i 1 einen O_uerschnitt durch die Fördervorrichtung des Klammerbandes, Abb. 12 den Längsschnitt durch Anpreßkopf und Fördervorrichtung, Abb. 13 den Querschnitt durch die Klaminerbandabtrennstelle, Abb. 14 die Seitenansicht vom Schlagstempel und Abb. 15 ein Schnittkreuz vom Klammerband.
  • Seitlich am Fußgestell i (Abb. i und 2) der Maschine wird durch die Riemscheibe 2 die Kraft eingeleitet. Durch Zahnradgetriebe 3 und 4 -wird die Welle 5 und somit das Exzenter 6 (Abb. 4) in Drehung wersetzt. Letzterer dreht sich wieder in die Drucklasche 7 und hebt und senkt die Verbindungswelle B. Zu beiden Seiten des Maschinengestelles i sind je ein Paar Deck- und Führungsschienen 9 und io angeschraubt. Diese Führungsschienen umspannen Gleitwangen i i und 12, die von der Welle _# bedient werden und beide mit ihren oberen Enden fest durch Schrauben 13 mit dem Kopfteil 14 zu einem Ganzen verbunden sind. Bei jeder Riemenscheibenumdrehung findet also ein Hoch- und Tiefgang des Kopfteiles 14 statt. Von einer Streifenhaspel 15 (Abb. i) führt sich das metallene Klammerband 16 über die elastische Bandfeder 17 in das Stanzbett i8 (Abb. 3, 9 und io). An dem Kopfteil 14 ist mittels kräftiger Druckfedern i9 und Führungsbolzen 2o ein Preßbalken 21 verschiebbar gelagert, der stets dem Kopfteil 14 bei seinem Niedergang vorauseilt. Weiterhin sind am Kopfteil 14 die Schlagstempel22 gelagert, die rund und nach unten zugeschliffen sind. Beim Niedergang des Kopfteiles 14 treten sie zunächst durch die Bohrungen 23 im Preßballken 2i und sodann durch das Klammerband 16 hindurch. In Abb. 14 ist ein solcher Schlagstempel - vierseitig spitz zulaufend angeschliffen. Abb. 15 läßt das Schnittkreuz erkennen, das der eindringende Schlagstempel verursacht. Beim völligen Durchdringen des Schlagstempels durch das Metallband biegt die runde obere Schaftform die vier Kreissektoren 24. nach unten um, so daß die vier Umlegzacken der Klammer entstehen. Im unteren Teile des Maschinengestelles befindet sich die durchlochteGrundplatte25, in die die Schlagstempel eindringen. Bei den verhältnismäßig lang zur Verarbeitung kommenden Klammerbändern müssen letztere besonders nach dem Stanzen etwas angehoben werden, damit die gewonnenen Zacken 27 bei weiterem Vorschub des Klammerbandes an den Lochungen der Grundplatte 25 sich nicht verletzen. In gewissen Abständen sind deshalb in die Grundplatte 25 federnde Stifte 26 eingelassen, welchen das Anheben des Klammerbandes zufällt. Nunmehr eilt das gelochte Klammerband dem Rastenrad 28 zu (Abb. 12). Dieses Rastenrad ist gezahnt, um jeden Vorschubunterschied von vornherein auszuschließen. Abb. i i zeigt das Rastenrad 28 im Eingriff mit dem gelochten Klammerband. Die jeweilige Vorschub- bzw. Klammerbandlänge -wird diesem Rastenrad durch einen übersetzten Zahnradtrieb 29, 30 von einem Sperrad mit Sperrklinke zugeleitet. Die Sperrklinke -wird bei jedem Hochgang des Kopfteiles 14 bedient. Im vorderen Teil des Kopfteiles 14 (Abb. i) ist -weiterhin der Anpreßkopf 32 vorgesehen.. Außerdem lagert in dieseln Teil ein Ober-e> 33 und darunter am Führungskanal 34 das Untermesser 33. Das Klammerband 16 kommt durch den Führungskanal 34. (Abb. 12) zwischen dem Ober- und Untermesser 33 hindurch und schiebt sich hindernislos zwischen zwei federnde Führungs-und Haltewangen 35 und 36 im Anpreßkopf 32 (Abb.8). Bewegt sich der Anpreßkopf 32 nach unten, so schneidet das nach Abb. 13 ausgebildete Obermesser 33 zuerst das Klaminerband 16 an beiden Außenkanten 37 und 38 an. Der Schnitt setzt sich dann in ganzer Breite nach dem Bandinnern fort. Bei Beendigung des Schnittes, wenn also der Höchstpunkt des Schnittwinkels 39 des Obermessers 33 mit dem Scheitelpunkt-to des Untermessers zusammenfällt, findet in ganzer Länge des Anpreßkopfes 32 die Umformung des bis dahin ebenen Klammerbandes 16 (Abb. 13) zwischen dem Anpreßkopf und der Gegenform 42 in seine rechtwinklige, endgültige Form (Abb. 7) statt. C'ber die Gegenform bzw. den Amboßsattel42 ist inzwischen das Kartonmaterial 41 geführt worden. Die Klammerbandzacken treten durch die Formänderung des Klaininerbandes vollkommen rechtwinklig in das Kartoninaterial 41 ein. Die das Kartonmaterial_ etwas überragenden Zacken des Klammerbandes treffen auf den im rechten Winkel geformten stählernen Amboßsattel 4.2 auf und werden zii kleinen Widerhäkchen q.3 umgebogen. Die Führungs- und Haltewangen 35 Lind 36 werden notwendigerweise im letzten Augenblick des Tiefganges des Anpreßl:opfes 32 nach oben zurückweichen müssen, da der rechte Winkel aller Berührungsflächen angehalten werden muß. Entsprechende Aussparungen .l4 in den Führungs-,vangen sowie die darauf lastenden Blattfedern und 46 gestatten ohne weiteres ein Hochgleiten.
  • L'in den Anpreßkopf der jeweiligen Kartonstärke anzupassen, muß ersterer in der Hölle verstellbar sein. Das geschieht von einem Handrad 4.; (Abb. 2), das auf der Welle .t8 (Abb. 12) sitzt. Mit der Welle 4.8 ist ein Exzenter 51 gekuppelt. Der Anpreßkopfeinsatz 49 besitzt eine ovale Aussparung So (Abb. 12). Wird die Exzenterscheibe 51 durch die Welle 48 gedreht, so hebt und senkt sich der Anpreßkopf nach Bedarf. Die zwei abgeflachten Führungen 52 und 53 sichern die genau senkrechte Senkung des Anpreßkopfes, so daß jederzeit eine genau parallele Auflage des Anpreßlopfes zum Amboßsattel eintreten muß. Ferner muß der Anpreßkopf 32 (Abb. 8) im Kopfteil 14. bis zu einem gewissen Grade elastisch in der Höhe beweglich sein. Dazu dienen Druckfedern S." und 56, die für dauernden Tiefstand des Anpreßkopfes 32 sorgen. Dadurch erreicht man eine erwünscht lang anhaltende Öffnung bzw. Ruhelage in der Abtrennstelle 33 (Abb. 12).

Claims (2)

  1. PATr_NTAN'SPRLclir: i. Vorrichtung zur Herstellung und zum Anpressen von Lochstreifen-Metallecken, bei der der Lochstempel und der Anpreßstempel zu einem Stück vereinigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Stempeln (22, 49) eine Vorschubeinrichtung vorgesehen ist, die den fortlaufenden gelochten Streifen zwangläufig vorschiebt und beim Arbeiten der Pressen in Vorschubrichtung festhält, während bei beiden Stempeln nachgiebige Halter (21, 35 und 36) vorgesehen sind, die beim Stempelniedergang das Werkstück in an sich bekannter Weise zunächst auf die Unterlage pressen und es dort während des Arbeitsvorganges der Stempel festhalten und so gegen seitliche Verschiebung sichern.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubvorrichtung in an sich bekannter Weise aus einer mit Zähnen oder Stiften besetzten angetriebenen Walze (28) besteht, die in die Lochungen des Streifens eingreift.
DEK99245D 1926-05-30 1926-05-30 Vorrichtung zur Herstellung und zum Anpressen von Lochstreifen-Metallecken Expired DE458784C (de)

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