DE17964C - Selbstgefährt, genannt „Graviped" - Google Patents

Selbstgefährt, genannt „Graviped"

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DE17964C
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Germany
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graviped
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propelled
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DENDAT17964D
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AUG. V. WEDELL in Forsthaus Sonneberg i. Harz
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M1/00Rider propulsion of wheeled vehicles
    • B62M1/12Rider propulsion of wheeled vehicles operated by both hand and foot power

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. October 1881 ab.
Vorliegende Neuerung bezieht sich auf Velocipeden, bei denen die arbeitende Kraft sowohl von den Händen und Füfsen als auch noch durch die Schwere des Körpers des Fahrenden ausgeübt wird.
Dieses Fahrzeug, von dem Erfinder »Graviped« genannt, ist für eine und mehrere Personen herstellbar; es stellt in der Zeichnung dar:
Fig. ι und 2 Seitenansichten mit verschiedener Stellung der Kurbeln,
Fig. 3 einen Grundrifs,
Fig. 4 eine Vorderansicht des Vorderrades mit der Lenkvorrichtung.
Das Gefährt ist dreirädrig, es hat die beiden Hinterräder A und Vorderrad B mit Lenkvorrichtung C. Dieselben sind durch das Gestell D mit einander verbunden. Die Axe E der Hinterräder (Triebwelle) ist dreifach gekröpft, und zwar zu zwei Kurbeln ee, an jeder Seite eine für den Handbetrieb, und einer Kurbel e1 der Mitte für das Gesäfs F als Kurbel für den Fufsbetrieb und Gewicht des Körpers. In der Zeichnung ist die Axe E zweitheilig gemacht, so dafs die eine Seite derselben je ein Rad aufnimmt, die andere an der Seitenwand des Gesäfses F drehbar, wie aus der Zeichnung ersichtlich, befestigt sind.
Statt dessen kann die Welle, aus einem Stück bestehend, unter dem Gesäfs F durch an demselben befindliche Lager geführt werden, doch ist es in diesem Falle nöthig, Gegengewichte anzubringen, damit das Gesäfs in richtiger Lage verbleibt.
An dem Verbindungsgestell D sind pendelnde Arme G angebracht, welche mit den von Kurbeln e e kommenden Kurbelstangen H verbunden sind. Weiter sind die Kurbelstangen H durch Stange J verbunden, an welche die Hände angreifen.
Fig. ι stellt den Wagen in dem Moment dar, wo die Körperschwere zu wirken anfängt, indem das Gesäfs durch das Eigengewicht des Fahrenden heruntergedrückt wird; ist das Gesäfs unten angekommen, treten die Füfse bezw. Beine in Thätigkeit, indem dieselben das Gesäfs mit Kurbel zurückdrängen bis in die Stellung Fig. 2. Jetzt sind die für die Handbewegung bestimmten Kurbeln in die Lage gekommen, wo sie anfangen können, günstig auf die Bewegung zu wirken, indem die Arme jetzt die Stange J ansich ziehen, wobei der Körper sich vorn auf die Füfse stützt; es kommt dadurch wieder das Gesäfs in Stellung Fig. 1, und das Spiel geht wie vorhin.
Die Lenkvorrichtung ist derart, dafs die Füfse entweder, wie aus der Zeichnung ersichtlich, auf dem Gestell H ruhen und das Vorderrad drehen, oder aber die Füfse ruhen auf dem Gestell D, und wird dann das Vorderrad durch die Fufsspitzen regiert. Es giebt letztere Einrichtung einen besseren Halt für die Füfse.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Selbstgefährt, genannt »Graviped«', bestehend aus den Hinterrädern A, verbunden durch Axe E, welche mit drei Kurbeln versehen ist, von denen zwei für die Armkraft gleichstehend, die dritte, die mittlere, aber um 150 bis i6o° gegen erstere beiden verstellt ist; dem Vorderrad B, verbunden mit den Hinterrädern durch das Gestell D, den an D befestigten pendelnden Armen G, den Kurbelstangen H, der Verbindungsstange J und dem auf der mittleren Kurbel befestigten Gesäfs F.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT17964D Selbstgefährt, genannt „Graviped" Active DE17964C (de)

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