DE179120C - - Google Patents
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- DE179120C DE179120C DENDAT179120D DE179120DA DE179120C DE 179120 C DE179120 C DE 179120C DE NDAT179120 D DENDAT179120 D DE NDAT179120D DE 179120D A DE179120D A DE 179120DA DE 179120 C DE179120 C DE 179120C
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- arm
- dough
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A21—BAKING; EDIBLE DOUGHS
- A21C—MACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
- A21C3/00—Machines or apparatus for shaping batches of dough before subdivision
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 179120 KLASSE Ib. GRUPPE
Firma F. G. METZGER in NÜRNBERG.
Streichmessers.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Herstellung runder Lebkuchen, bei welcher der
Teig durch ein sich drehendes Streichmesser bearbeitet wird. Bei vorhandenen Maschinen
dieser Art wird eine Hohlform auf den Teig gedrückt und die Teigmasse von der Innenwand
dieser Form durch das umlaufende Messer abgelöst. Die Erfindung ist nun ein Verfahren,
das darin besteht, daß dem Teig nur
ίο durch das sich drehende Streichmesser allein
die Kuchengestalt erteilt wird, indem das Streichmesser langsam von dem Kuchen entfernt
und dabei fortgesetzt gedreht wird, so daß auch der von dem sich entfernenden Messer
auf den Kuchen herabsinkende Teigrest auf ■ der Oberseite des Kuchens gleichmäßig verteilt
wird. Zum Verstreichen der Teigmasse dient ein auf Hochkante gestelltes Messer, welches
dem Teig nur geringe Klebflächen bietet- und zufolge der geringen Menge des an ihm anhaftenden
Teiges das Glattstreichen der Kuchenoberseite erleichtert. Die Zuführung des Teiges
erfolgt mittels einer an sich bekannten Förderschnecke in einem Behälter, der gemäß der
Erfindung zusammen mit der Streichvorrichtung an einem schwingbaren, mittels Exzenters
langsam angehobenen Arm sitzt. Der Antrieb der Förderschnecke ist mit dem den Schwingarm hebenden Exzenter derart geschaltet,
daß bei Beginn der Hochbewegung des Armes und der dadurch hervorgerufenen allmählichen
Entfernung des Streichmessers vom Kuchen die Förderbewegung der Schnecke abgestellt,
in der Höchstlage des Schwingarmes und während der Herabbewegung desselben der Schneckenantrieb wieder eingerückt wird.
Dadurch wird die rechtzeitige Aufeinanderfolge des Einfüll- und des Streichvorganges
selbsttätig geregelt.
Die Erfindung ist in den Fig. 1 und 2 in Seiten- und Vorderansicht, teilweise im Schnitt,
veranschaulicht.
Auf dem Gestell c ist um die Achse d der die
Streich- und Füllvorrichtung tragende Arm e aufklappbar befestigt. Das Gestell b trägt den
Teller f, auf welchem die Oblate g liegt. Der Arm e ist mit einer Büchse h versehen, in welcher
die Achse i des Streichmessers k geführt ist. Die Büchse h besitzt unten einen Dichtungsring
I, welcher sich beim Herabklappen des Armes auf den Teller legt. Die Teigmasse
befindet sich in dem mit der Streichvorrichtung fest verbundenen Trichter m und wird durch eine
auf der Achse η befindliche Schnecke 0 durch die Öffnung p der Streichvorrichtung zugeführt.
Die Antriebsvorrichtung der einzelnen Teile der Maschine ist folgende:
Das Zahnrad q überträgt seine Bewegung
mittels der Zahnräder r und s, der Kegelräder t, Achse u und Kegelräder ν auf die Achse i des
Messers k. Auf der Achse w des Zahnrades q
sitzt ein Kettenrad x, welches mittels einer Kette y das auf der Achse ζ sitzende Kettenrad 2
treibt. Die Achse ζ überträgt ihre Bewegung mittels der Kegelräder 4 auf die auf der Achse 5
verschiebbare, aber undrehbare Kupplungsscheibe 6, welche mit der auf der Schneckenachse
η festsitzenden Kupplungsscheibe 7 in
Verbindung steht. Die Achse η der Schnecke ö
ist in dem Boden des Trichters gelagert. Das Auf- und Abklappen des die Füll- und Streichvorrichtung
tragenden Armes e erfolgt durch die Daumenscheibe 8, welche auf der Welle 9
sitzt und ihren Antrieb durch ein auf derselben Welle sitzendes, in das Zahnrad r eingreifendes
Zahnrad 10 erhält Die Daumenscheibe 8 steht mit dem Arm e durch die an demselben gelagerte
Rolle 11 in Verbindung.
■ Der Arbeitsvorgang der Maschine ist folgender:
In der Ruhestellung ist die Daumenscheibe 8 mit ihrem längeren Halbmesser in Fig. 1 mit I
bezeichnet) nach oben gerichtet, so daß der Arm e samt Füll- und Streichvorrichtung aufgeklappt
ist. Der Antrieb des Streichmessers k bleibt hergestellt, während der Antrieb der
Schnecke 0 durch die beim Aufklappen sich trennenden Kupplungsscheiben 6 und 7 unterbrochen
wird. Wird die Maschine in Bewegung gesetzt, so dreht sich die Daumenscheibe 8 und
der Arm e klappt nach unten, wobei das Messer k mit Dichtungsring I sich auf den Teller f legt.
Die Kupplungsscheibe 7 greift in die Scheibe 6 ein, wodurch die Schnecke 0 des Trichters m
in Umdrehung versetzt wird. Hierdurch wird der in dem Trichter m befindliche Teig durch
die Öffnung p in den Teller f gedrückt und durch das sich umdrehende Messer k auf der Oblate g
verstrichen. Ist eine genügende Menge Teig in den Teller f gelangt, so wird die Drehung
der Schneckenachse η unterbrochen. Dies geschieht durch Entkuppeln der beiden Kupplungsscheiben
6 und 7. Zu diesem Zwecke ist die Kupplungsscheibe 6 verschiebbar auf der
Achse 5 gelagert und mit einem Ausrücker versehen. Der Ausrücker besteht aus einem um
die Achse 12 des Lagers 13 drehbaren Hebel 14,
dessen einer Arm mittels einer Gabel 15 in die Kupplungsscheibe 6 eingreift und dessen anderer
Arm mit einem Gewicht 16 versehen ist. Durch das Gewicht 16 wird die Kupplungsscheibe 6
stets nach oben gedrückt. Um die Ausschaltung der Kupplung 6, 7 zu erzielen, ist auf der
Achse 9 eine Scheibe 17 gelagert, welche mit einem Ansatz 18 versehen ist. Der Hebel 14
ruht mittels einer Rolle 19 auf der Scheibe 17, und zwar so, daß der Hebel .14 durch den Ansatz
18 angehoben und die Kupplungsscheibe 6 ausgerückt wird. Hierdurch bleibt die Schnecke 0
stehen und unterbricht die Zuführung der Teigmasse. (Die Scheibe 17 ist an einer zweiten
Scheibe verstellbar angeordnet.) Die Zeichnung veranschaulicht in Fig. 1 die Stellung, in
welcher der Hebel 14 soeben angehoben und die Schnecke 0 ausgeschaltet wird. In derselben
Zeit wird das Streichmesser k allmählich angehoben, wobei es die Oberfläche des Kuchens |
glatt streicht. Durch stärkeres Ansteigen des Exzenters hebt sich dann der Arm in die anfangs
beschriebene Ruhestellung. Der Hebel' 14 ist bereits wieder durch den Ansatz 18 der Scheibe 17
freigegeben worden, so daß die Kupplungsscheibe
6 durch das Gewicht 16 wieder in die Höhe gehoben wird.
Ist die Daumenscheibe 8 mit der mit I bezeichneten Stelle oben in Berührung mit der
Rolle 11, so ist die Maschine in Ruhestellung und der Arm aufgeklappt. Während der
Drehung des Exzenters in der Richtung des Pfeiles von I bis II schwingt der Arm nach
unten, von II bis III arbeiten Streich- und Füllvorrichtung, von III bis IV wird die' Füllvorrichtung
ausgeschaltet und das Streichmesser etwas angehoben und von IV bis I wird der Arm wieder aufgeklappt.
Claims (4)
1. Verfahren zur Herstellung runder Lebkuchen mittels eines umlaufendenStreichmessers,
dadurch gekennzeichnet, daß das Streichmesser während seiner Drehung und Streichwirkung langsam von dem Kuchen
abgehoben wird.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Streichmesser (k) an einem durch eine Daumenscheibe (8) langsam angehobenen Schwingarm (e) gelagert
ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Daumenscheibe (8)
für. den Schwingarm (e) den Antrieb der bekannten Förderschnecke (0) des Teig-Zuführungsbehälters
vor oder bei Beginn der langsamen Anhebung des Schwingarmes (e) abstellt, bei vollständig angehobenem
Arm aber wieder einrückt.
4. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Streichmesser (k) auf Hochkante gestellt ist, um dem Teig geringe
Anhangsflächen zu bieten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin, gedrückt in der SEiCHsbRUckEftö.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE179120C true DE179120C (de) |
Family
ID=443460
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT179120D Active DE179120C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE179120C (de) |
-
0
- DE DENDAT179120D patent/DE179120C/de active Active
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