DE1790779U - Rutsche zum abwaertsfoerdern von kohle und anderen mineralien. - Google Patents

Rutsche zum abwaertsfoerdern von kohle und anderen mineralien.

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DE1790779U
DE1790779U DE1957G0016466 DEG0016466U DE1790779U DE 1790779 U DE1790779 U DE 1790779U DE 1957G0016466 DE1957G0016466 DE 1957G0016466 DE G0016466 U DEG0016466 U DE G0016466U DE 1790779 U DE1790779 U DE 1790779U
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  • Gebrauchsmuster-Anmeldung der Firma
    Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia, Wethmar bei LUnen (weste)
    "Rutsche zum Abwärtstördern von Kohle und anderen Mineralien Gegenstand der Erfindung ist eine Rutsche zum Abwärtsfördern von Kohle und anderen Mineralien, die aus einer ruhenden Rinne besteht, in der zur Verminderung der Oleitgeschwindigkeit in Förderrichtung hintereinander abwechselnd an der oben und anderen Seite Leitschaufeln angeordnet sind. Durch diese Leitschaufeln wird das abwärtsgleitende Gut in kurzer Aufeinanderfolge jeweils aufgefangen und umgelenkt.
  • Gemäas der Erfindung sind die Leitschaufeln in ihrer Länge derart bemessen und gleichzeitig begrenzt, dass sie mehr oder weniger weit an die Rinnenmitte heranreichen, nicht aber über diese hinausragen. Vorteilhaft sind dabei die einzelnen Leitschaufeln so ausgebildet, dass sie nur etwa auf ein Viertel der Rutschenbreite bis zu ihrer vollen Hohe, also etwa bis zur Oberkante der Rinne selbst aufragen. Auf dem Übrigen, zur Mitte der Rutsche gekehrten Teil ihrer Länge fallen sie dagegen schräg bis bogenförmig ab., Im übrigen empfiehlt es sich, die Leitschaufeln, die im Grundriss bogenförmig ausgebildet sind, auch im Profil zu mulden derart, dass sowohl der untere an der Rinne anliegende als auch der obere Rand dem Förderstrom entgegen zur Rinnenmitte bzw. nach oben gerichtet sind.
  • Bei der beschriebenen Ausbildung wird dem Fördergut eine etwa sinusförmige Bewegeung aufgezwungen, Das Fördergut wird jeweils mehr oder minder stossfrei von den einzelnen Schaufeln aufge-
    tangenj, so daso eine nennenswerte Staubentwicklung nicht ein.
    tritt. Ist die Geschwindigkeit nur gering, so wird das Gut auch nur geringfügig an der Schaufel hochsteigen, bevor es sich der Längsrichtung derselben folgend zur gegenüberliegenden Seite der Rinne bewegt. Bei grösserer Geschwindigkeit steigt es aber dem Profil der Leitschaufel folgend höher an derselben empor, wodurch dann notwendig eine stärkere Abbremsung erreicht wird.
    Ist die Einlaufgesohwindigkeit in die Leitschaufeln nohh grösser,
    so kann es gelegentlich geschehen dass Teile des Förderguts am oberen Rand der Leitschaufel wieder abgeschleudert werden und zwar in einer Richtung schräg nach oben oder zur Mitte. In jedem Falle wird das Fördergut von der Rinne wieder aufgefangen.
    Trotz dieser eindeutigen und sicheren Führung des Fördergutes
    wird eine Rutsche gemäss der Erfindung selbst durch große und
    sperrige Stücke nicht verstopfte weil der Ducohlass, den jede
    Leitsohautel bis zur gegenüberliegenden Seite der Rinne frei-
    llBet, grösser als die halbe Rinnenbreite ist.
    \.
    Es empfiehlt sich, eine Rutsche der genannten Art, die vorteil-
    haft aus einzelnen Rinnensohüssen aufgebaut wird, so auszubil-
    den, dass Jeder Schuss nur eine Leitschaufel trägt. Es ergeben
    sich dann verhältnismassig kleine und bequem zu transportierende
    Bauelemente, die auch an den Einsatzstelle noch bequem und ohne
    grosse Schwierigkeiten transportiert und montiert werden können,
    für welche eine solche Rutsche besonders geeignet erscheint.
    In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeiepiele der Erfindung
    dargestellt. Es zeigen,
    Fig. 1 die erste Ausführungsform im Grundriss,
    Fig. 2 einen zugehörigen Querschnitt,
    Fig. 3 einen Querschnitt etwa nach der Mnie 3-3
    der Fig. l,
    Fig. 4 eine zweite AustUhrungsmöglichkeit im
    Grundrisse
    Fig.5 einen zugehörigen Querschnitt,
    Fig. 6 und 7 das Profil diner Leitschaufel nach
    den Schnittlinien 6-6 bzw. 7*7 derFig. 4.
    Gemass Fig. l bis 3 der Zeichnung ist die Förderrinne 10 mulden-
    förmig profiliert. Ihre freien Oberkanten 11 und 12 sind gegen-
    einander geneigt. Die Rinne setzt sich aus einzelnen Schüssen 10a
    - 10 zusammen, die an den Stosstellen etwas Ubereinandergreiten
    und in einfacher Weise durch die Ösen 13 zugtest miteinander ver-
    bunden sind. Die Rinnen ruhezeit den Stütztüasen 14 auf der Sohle
    15. Die (Bussen angebrachten Profilschienen 16 dienen zur Verstär-
    kung und Versteifung des Profils. Im Inneren der Rutsche 10 sind
    die Leitschaufeln 17 und 18 angebrachte die im Grundriss trogen-
    f9rmig sindt die aber auch ein bogenförmiges Profil aufweisen, wie
    y
    insbesondere in Pig. 3 erkennbar ist. Der untere'Rand 19 der
    Sohaufeist nach oben bzw. zur Mitte der Rinne 10 gekehrt. Er
    "\
    liegt auf seiner ganzen lange etwa tangential an der Rinne 10 an. Aber auch der obere Längsrand 20 der Leitschaufeln 17 und 18 Ist dem Förderstrom entgegengerichtet. Auf diese Weise wird ausser einem stossfreien Auffangen des Gutes durch die Leitschaufeln eine nahezu 1800 betragende Bewegungsumkehr desselben und damit eine entsprechende starke Abbremsung bewirkt.
  • Die Schaufeln 17 und 18 können, soweit das notwendig ist, rückseitig noch durch besondere Winkel 21 gstützt werden, In ihrer Längsrichtung sind die Leitschaufeln 17 und 18 derart bemessen# dass sie vom Rande der Rinne 10 ausgehend etwa bis an die Rinnenmitte heranreichen. Die abfallenden Kanten 17a und 18a übergreifen also einander nichts enden vielmehr etwas vor der Rinnemitte, Die Schaufeln 17 und 18 ragen auf den Teillängen 17b und 18b, also etwa auf ein Viertel der Rutschenbreite bis zu ihrer vollen Hohe auf. Von da ab fallen sie entlang der
    schräg oder bogenförmig verlaufenden Xmte 17 o bzwe 18 o ab.
    Abweichend von der beschriebenen Ausführung ist die Rinne 32
    i
    gemässPig. 4 bis 7 der Zeichnung etwa winkelförmig profiliert.
    Die Schaufel a) die an der Seite des aufragenden Schenkels ZU
    22a angebracht ist, entspricht in ihrer Form etwa der Schaufel
    17 nach Fig. 1 Die auf der gegenüberliegenden Seite angeordneten
    Schaufeln 24 sind im Grundriss ähnlich gestaltet und welse wie
    Fig 6 und 7 erMtnnen lassen auch ein ähnliches Profil auf.
  • Ihre aufragende Aussenkante steht aber frei. Die Leitschaufeln 24 werden daher durch verstärkte und vergrößerte Stützwinkel 25 in ihrer Lage gehalten. Bei der einseitig offenen Ausführung entsprechend Fig. 4 bis 7 der Zeichnung kann das Fördergut an jeder beliebigen Stelle in den Förderer einfliessen. Ist es von der Rutsche aufgefangen, dann bewegt es sich in einer Sinuslinie in derselben abwärts, wobei eine zu hohe Geschwindigkeit in der an Hand der Fig. 1 bis 3 beschriebenen Weise abgebaut wird. Auch bei der Ausbildung entsprechend Fig. 4 bis 7 der Zeichnung reichen die Schaufeln 23 und 24 nicht ganz bis an die Rinnenmitte heran. Sie ragen wiederum nur auf einem Bruch-
    teil ihrer Länge bis zu ihrer vollen Höhe auf und fallen dann
    entlang einer schrägen oder bogenförmigen Linie ab.

Claims (1)

  1. verd"n. '/-f . i-"'<-'""-'cu. genenv. erdjn JU/1 --Li PL 9 I (r t **aMaa<t*<MLMt*. <ts<ntatatata<B)) ss) B<staHaMS) tat
    1. Rutsche zum Jbwärtsfordern von Kohle und anderen Mineralien, die aus einer ruhenden Rinne besteht, in der zur Verringerung
    der Gleitgeschwindigkeit in der Förderrichtung hintereinander an der einen und anderen Seite Leitschaufeln angeordnet sind, die das Ladegut auf einer Sinusbahn abwartsfUhren, d a d u r c h g e k e n n z e 1 o h n e t , dass die Leitschaufeln (17, 18, 23, 24) in ihrer Lange derart bemessen und begrenzt sind, dass sie mehr oder weniger weit an die Rinnenmitte heranreichen, nicht aber aber diese hinausragen, 2, Rutsche nach Anspruch l, d a d u r o h g e k e n nz e i o h n e t, dass jede der Leitschaufeln nur etwa auf ein Viertel der Rutschenbreite bis zu ihrer vollen Hohe, also
    bis etwa zur Oberkante der Rinne selbst aufragt, während sie auf dem Übrigen zur Mitte der Rutsche gekehrten Teil ihrer Länge schräg bis bogenförmig abfallen.
    3. Rutsche nach Anspruch 1 und 2, d a d u r o h g e k e n nz ei c h n e t, dass die im Grundriss bogenförmigen Leit- schaufeln (17, 18, 23, 24) auch im Profil (Fig.}, 6 und 7) ge-
    muldet sind derart, dass sowohl der untere an der Rinne anliegende Rand (19) als auch der has obere Rand dem Förderstrom entgegen zur Rinnenmitte bzw. nach oben gerichtet sind.
    4. Rutsche nach Anspruch 1 bis 3, d a d u r o h g e k e n n- z e X a h n e t, das8 Jeder der RinnensohUsse (10, 22), aus wel- chen die Rutsche aufgebaut ist, nur eine Leitsohaufel, (17, 18, 23, 24)tragt.
DE1957G0016466 1957-10-11 1957-10-11 Rutsche zum abwaertsfoerdern von kohle und anderen mineralien. Expired DE1790779U (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1127798B (de) * 1960-01-21 1962-04-12 Emil Altmann Foerdermittel fuer senkrechte Foerderung
DE102006011045A1 (de) * 2006-03-08 2007-09-13 Gesellschaft für Planung, Maschinen- und Mühlenbau Erhard Muhr mbH Beladevorrichtung mit Strömungswiderständen

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1127798B (de) * 1960-01-21 1962-04-12 Emil Altmann Foerdermittel fuer senkrechte Foerderung
DE102006011045A1 (de) * 2006-03-08 2007-09-13 Gesellschaft für Planung, Maschinen- und Mühlenbau Erhard Muhr mbH Beladevorrichtung mit Strömungswiderständen
DE102006011045B4 (de) * 2006-03-08 2015-03-05 Gesellschaft für Planung, Maschinen- und Mühlenbau Erhard Muhr mbH Beladevorrichtung mit Strömungswiderständen

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