DE17744C - Kopirpresse mit Druckwalzen - Google Patents

Kopirpresse mit Druckwalzen

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Publication number
DE17744C
DE17744C DENDAT17744D DE17744DA DE17744C DE 17744 C DE17744 C DE 17744C DE NDAT17744 D DENDAT17744 D DE NDAT17744D DE 17744D A DE17744D A DE 17744DA DE 17744 C DE17744 C DE 17744C
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DE
Germany
Prior art keywords
press
paper
base plate
copier
sheet
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Active
Application number
DENDAT17744D
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English (en)
Original Assignee
M. PLESSNER, Hauptmann a. D. in Stuttgart
Publication of DE17744C publication Critical patent/DE17744C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L7/00Apparatus for directly duplicating from hectographic originals, i.e. for obtaining copies in mirror image

Landscapes

  • Holders For Sensitive Materials And Originals (AREA)
  • Exposure Or Original Feeding In Electrophotography (AREA)
  • Fixing For Electrophotography (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der zum Ausüben des Druckes dienende Theil des Apparates oder die eigentliche Presse besteht aus den beiden Rollen A Äx aus hartem Material, deren Achsen in Lagern B Bx ruhen, welche an den Enden der als Griff dienenden Leiste C angeschraubt sind.
Das Anbringen zweier Walzen hat den Vortheil, dafs nicht nur eine Linie, sondern in gewissem Sinne eine Fläche unter Druck gebracht wird, und dafs beim Rollen des Apparates derselbe ohne Schwanken des Handgriffs weiterbewegt wird.
Von den beiden auf der Bodenplatte befestigten Kästchen E und F dient das erstere zur Aufnahme der eigentlichen Presse und der Unterlage H, welche, zusammengefaltet, den Walzen der Presse als weiche Unterlage dient, entfaltet dagegen ein Futteral bildet, in welches die Presse für Zwecke des Reisens eingeschoben werden kann. Das Kästchen F dient zur Aufnahme des Wasserbehälters G.
Die Unterlagplatte, Fig. 6, ist aus Pappe, Papiermache oder anderem leichten und doch widerstandsfähigem Material gefertigt und auf einer Seite, wie aus der Figur ersichtlich, abgeschärft, um in der Mitte des Buches den befeuchteten Blättern keine scharfe Kante zum Aufliegen zu bieten. An ihrer unteren Kante befindet sich eine schmale, nach abwärts vorspringende Leiste, die beim Gebrauch bis an die Blätter des Copirbuches herangeschoben wird und beim Rollen der Presse ein Verschieben der Platte nach oben verhindert. Auf dieser Platte befestige ichJ vermittelst eines um den oberen Rand geschlungenen Gummibandes eine Anzahl weicher Löschpapiere, welche die breite Unterlage der befeuchteten Blätter und Manuscripte bilden.
Zum Zweck des Herstellens yon Abdrücken mit Hülfe des geschilderten. Apparates findet das Befeuchten einer Anzahl von Blättern des Copirbuches in gewohnter Weise statt, während das Entfeuchten, ohne Schliefsen des Buches, in der Weise erfolgt, , d^fö v-man ein Löschblatt auf bezw. zwischen dieibefeuchteten Blätter legt und mit der Cylinderpresse, unter leichtem Druck, darüber fährt, wodurch zugleich ein Glätten der feuchten Blätter stattfindet. Nach Entfernen der Oelcartons breite man eins der befeuchteten Blätter auf den Löschblättern der Unterlagplatte aus, welche auf der rechten Seite des aufgeschlagenen Buches ruht. Hierauf lege man das zu copirende Schriftstück und bedecke es mit einem zweiten befeuchteten Blatte, im Fall, dafs zwei Seiten gleichzeitig zu copiren sind. Auf dieses obere feuchte Blatt breite man ein weiches Löschblatt und wiederhole dieselbe Operation beim Unterbringen weiterer Manuscripte. Vor dem Copiren bedecke man sämmtliche Lagen mit einem starken Oelcarton und rolle die Presse unter Aufstützen beider Hände und unter kräftigem Drucke von der unteren nach der oberen Kante, oder von der äufseren Kante nach der Mitte des Buches. Mangelhafte Copien entstehen entweder infolge ungenügenden Befeuchtens, dickflüssig gewordener Copirtinte oder Hohlliegens der Unterlagplatte. Um letzteren Uebelstand zu vermeiden,

Claims (1)

  1. gebe ich mitunter der Unterlagplatte eine von Hause aus nach unten zu convexe PWm, auch kann man dem Hohlliegen durch Zwischenlegen von Papierstreifen zwischen die Blätter des Copirbuches abhelfen. Zum Controliren der Ebenheit der Unterlagplatte halte man dieselbe mit den Löschblättern nach unten gegen das Licht und rolle die Cylinderpresse darüber, wobei die Stellen, welche die Presse nicht berührt, sofort erkennbar werden.
    Für das Copiren auf einzelnen Blättern schiebe man die Unterlagplatte bis zu ihrem unteren Vorsprunge an die Kante eines Tisches und verfahre im übrigen wie oben.
    Patenτ-Anspruch:
    Eine Copirpresse, bestehend aus den beiden unelastischen Rollen A A in einem Handgriff, welche gleichzeitig über das auf einer seitlich abgeschrägten, elastischen Platte, Fig. 7, liegende angefeuchtete Copirblatt nebst Manuscript unter Druck fortgeführt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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