DE177341C - - Google Patents
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- DE177341C DE177341C DENDAT177341D DE177341DA DE177341C DE 177341 C DE177341 C DE 177341C DE NDAT177341 D DENDAT177341 D DE NDAT177341D DE 177341D A DE177341D A DE 177341DA DE 177341 C DE177341 C DE 177341C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B3/00—Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor
- B28B3/02—Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein a ram exerts pressure on the material in a moulding space; Ram heads of special form
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Ceramic Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Presse für Brennkapseln oder andere Gegenstände
aus Ton ο. dgl. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Form, welche
in bekannter Weise mit einem verschiebbaren Boden versehen ist, bei der Herausbewegung
des Kolbens aus der Form den Boden selbsttätig abwärts bewegt.
Die neue Presse, ist auf den Zeichnungen ίο in einem Ausführungsbeispiele veranschaulicht.
Fig. ι ist eine Vorderansicht der Presse; Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Presse in
kleinerem Maßstabe;
i"5 Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie 3-3 in
Fig. 2 in der Pfeilrichtung gesehen bei gleichem Maßstabe wie Fig. 1;
Fig. 4 ist eine Einzelheit.
Auf der Grundplatte 2 (Fig. i) ist der Rahmen 3 angebracht, in welchem die durch die Riemenscheibe 5 (Fig. 2) angetriebene Hauptwelle 4 gelagert ist. Auf der Welle 4 ist eine geeignete Kupplung 6 und ferner ein Zahntrieb 7 angeordnet, der mit einem auf der Welle 9 angebrachten Zahnrade 8 in Eingriff steht. Ein auf dieser Welle 9 sitzender ■ Zahntrieb 10 steht mit einem auf der Welle 12 befestigten Zahnrade 11 in Eingriff. Auf dem äußeren Ende der Welle 12 ist eine Kurbelscheibe 13 angebracht, auf deren Zapfen ein Stein 14 angeordnet ist. Dieser Stein 14 gleitet in der Führung 15 einer Kurbelschleife 16, die sich wiederum in den Führungen 17 auf- und abbewegt. Mit der Kurbelschleife 14 ist eine Kolbenstange 18 verbunden, deren unteres Ende an dem Bügel 19 des Kolbens 20 angebracht ist.
Fig. 4 ist eine Einzelheit.
Auf der Grundplatte 2 (Fig. i) ist der Rahmen 3 angebracht, in welchem die durch die Riemenscheibe 5 (Fig. 2) angetriebene Hauptwelle 4 gelagert ist. Auf der Welle 4 ist eine geeignete Kupplung 6 und ferner ein Zahntrieb 7 angeordnet, der mit einem auf der Welle 9 angebrachten Zahnrade 8 in Eingriff steht. Ein auf dieser Welle 9 sitzender ■ Zahntrieb 10 steht mit einem auf der Welle 12 befestigten Zahnrade 11 in Eingriff. Auf dem äußeren Ende der Welle 12 ist eine Kurbelscheibe 13 angebracht, auf deren Zapfen ein Stein 14 angeordnet ist. Dieser Stein 14 gleitet in der Führung 15 einer Kurbelschleife 16, die sich wiederum in den Führungen 17 auf- und abbewegt. Mit der Kurbelschleife 14 ist eine Kolbenstange 18 verbunden, deren unteres Ende an dem Bügel 19 des Kolbens 20 angebracht ist.
Auf der Grundplatte 2 sind ferner Führungsstangen 23 angebracht, die als Führung
für den Kolben 20 und die Form 24 (Fig. 1) dienen. Am Bügel 19 sind Führungsflanschen
25 und an der Form 24 sind Führungsflanschen 2,6 befestigt, welche sämtlich auf deii
Stangen 23 gleiten. Der Kolben 20 und die Form 24 können sich in gegenläufiger Weise
einander nähern, so daß der eine in die andere hineinbe\vegt wird. Zu diesem Zwecke sind
an den Stützen 29 (Fig. 2) bei 28 Hebel 27 drehbar gelagert; deren entgegengesetzte
Enden mittels Schlitze 30 über Stifte 31 der Führungsflanschen 25 greifen. Durch Lenker
32 sind die Hebel 27 mit Hebeln 33 verbunden, die bei 34 an den Armen 35 des Rahmens
3 drehbar sind. Am äußeren Ende der Hebel 33 sind Schlitze 36 vorgesehen, die über an den Führungsflanschen 26 der Form
24 vorgesehene Stifte 37 greifen. Auf diese Weise wird bei Abwärtsbewegung des Kolbens
20 die Form 24 gehoben, so daß der Kolben in die Form hineinbewegt wird (Fig. 2).
Die Form 24 ist mit einem beweglichen Boden 78 (Fig. 4) versehen, der gewöhnlich
auf einer Säule 79 ruht. An dem Boden 78 ist ein aus Armen 81 bestehender Rahmen
befestigt, dessen Hülse 82 auf der Säule 79 auf- und abgleiten kann. An dieser Hülse 82
ist ein Vorsprung 82" angeordnet, der in der
Bahn der auf- und abbeweglichen Form 24 liegt. Mit der Hülse 82 ist ferner ein Hebel
83 (Fig. 2) verbunden, der bei 84 am Rahmen
gelagert und mit einem Gewichte 85 versehen ist. Dieses Gewicht 85 sucht den Boden 78
von der Säule 79 abzuheben.
Als Hilfsmittel zum Heben des Bodens 78 ist außer dem Gewichte 85 folgende Vorrichtung
getroffen:
An einem der Arme 81 (Fig. 4) ist ein Arm 86 angebracht, der mit einer abgeschrägten
Lippe 87 versehen ist. Diese Lippe 87 kann mit einer Aussparung 88 (Fig. 1) am
unteren Ende eines bei 90 am Kolben 20 drehbaren Armes 89 in Eingriff kommen. Die
Ansätze 91 und 92, welche die Aussparung
88 bilden, sind so abgeschrägt, daß, wie unten näher erläutert, einerseits der Ausschnitt 88
des Armes 89 mit der Lippe 87 (Fig. 4) in Eingriff gebracht werden, und andererseits
die Form 24 beim Abwärts steigen den Arm
89 von dieser Lippe 87 freimachen kann. Dadurch, daß der bewegliche Boden 78 (Fig. 4)
durch den Arm 89 mit dem Kolben 20 (Fig. 1) gekuppelt wird, wird dieser Boden
78 bei Aufwärtsbewegung des Kolbens 20 von letzterem mitgenommen und ebenfalls
aufwärts bewegt, bis die Form 24 genügend abwärts bewegt ist, um den Arm 89 auszulösen
und daher die Abwärtsbewegung des Bodens 78 und Rahmens 81 unabhängig vom
Kolben 20 zu gestatten.
Die Wirkungsweise der Presse ist folgende: In der Stellung der Teile nach Fig. 1, in
welcher der Kolben 20 und die Form 24 auseinander bewegt sind, wird der auf der Säule
79 ruhende Boden 78 (Fig. 4), welcher sich in diesem Falle in seiner oberen Stellung in
bezug auf die Form 24 befindet und welchen der Gewichtshebel 83 (Fig. 2) aufwärts zu
bewegen sucht, dadurch niedergedrückt gehalten, daß die Form 24 gegen den Stift 82°
der Hülse 82 wirkt. Der Ton, aus dem die Brennkapseln gebildet werden, wird nun auf
.den Boden der Form 24 gebracht, worauf die Kupplung 6 (Fig. 2) eingerückt wird, so daß
der Zahntrieb 7 angetrieben und unter Vermittelung des oben erläuterten Zwischengetriebes
die Kolbenstange 18 mit dem Kolben 20 abwärts bewegt wird. Durch den Hebel
27 (Fig. 2) und die anderen verbindenden Teile wird die Form 24 mit derselben Geschwindigkeit
gehoben, mit welcher der Kolben 20 abwärts bewegt wird. Bei Aufwärtsbewegung
der Form 24 folgt der Boden 78 infolge Einwirkung des Gewichtshebels 83 dieser Form 24, wobei der Stift 82"· (Fig. 1
und 4) der Hülse 82 mit der Form 24 in Berührung bleibt und das Gewicht 85 (Fig. 2)
sich abwärts bewegt.
Kommt der Kolben 20 mit dem Ton in Berührung, so wird der Boden 78 (Fig. 4)
durch den weiter abwärts steigenden Kolben 20 unter Vermittelung der Tonmasse entgegen
der Wirkung des Gewichtshebels 83 abwärts bewegt, bis er mit der Säule 79 in Berührung
kommt (Fig. 4).. Während dieser Abwärtsbewegung des Kolbens 20 und des Bodens 78 wird die Form 24 weiter aufwärts
bewegt, bis der Kolben 20 vollständig in die Form 24 hineinbewegt worden ist und die
Teile in die Stellung nach Fig. 2 und 4 gelangt sind. Am Ende der Hineinbewegung
des Kolbens 20 in die Form 24 wird der Ton aufwärts in den Zwischenraum zwischen dem
Kolben 20 und der Form 24 gedrückt, so daß eine Brennkapsel gebildet wird. Beim Pressen
der Tonmasse kommt der Ausschnitt 88 (Fig. 1) des Armes 89 mit der Lippe 87
(Fig. 4) in Eingriff, indem zunächst diese Lippe 87 gegen die Abschrägung 91 wirkt
und den Arm 89 zurückdrückt, worauf dieser schließlich wieder vorwärts schwingt und mit
dem Ausschnitte 88 über die Lippe 87 greift. Ist die Brennkapsel auf vorher erläuterte
Weise gebildet, so wird der Kolben 20 aufwärts und die Form 24 abwärts bewegt.
Sobald sich der Kolben 20 aufwärts und die Form 24 abwärts bewegt, wird der bewegliche
Boden 78 (Fig. 4) durch den Gewichtshebel 83 (Fig. 2) aufwärts bewegt. Diese Aufwärtsbewegung ist ferner dadurch gesichert,
daß der Arm 89 (Fig. 4) des Kolbens 20 über die Lippe 87 greift und daher den Boden 78 mitnimmt. Dieser Boden 78 wird,
indem die Hülse 82 (Fig. 4) auf der Säule 79 gleitet, weiter aufwärts bewegt, bis die
Form 24 gegen den Stift 820 (Fig. 2 und 4) der Hülse 82 wirkt. Alsdann wird der Boden
78 bei der weiteren Abwärtsbewegung der Form 24 ebenfalls abwärts bewegt. Vor der
Abwärtsbewegung des Bodens 78 wird der Arm 89 (Fig. 4) dadurch ausgerückt, daß die Form 24 gegen die Abschrägung 92 des
Sperrarmes 89 wirkt und diesen zurückdrückt. Der bewegliche Boden 78 wird so durch die
Form 24 schließlich wieder in die Stellung nach Fig. 4, in der er auf der Säule 79 ruht,
zurückgebracht.
Der Sperrarm 89 braucht nicht stets benutzt zu werden, sondern kann gewöhnlich
aus der Bahn des Armes 86 geschwungen sein und braucht nur dann in Wirkung zu treten wenn der Gewichtshebel 83 versagt.
Der bewegliche Boden 78 wird aufwärts bewegt, bis die Brennkapsel von der Wandung
der Form 24 freigekommen ist, so daß diese Brennkapsel leicht von dem Boden 78 hochgehoben
und entfernt werden kann, bevor letzterer wieder abwärts 'bewegt wird.
Claims (3)
- Pate nt-Ansprüche:i. Presse für Brennkapseln und ähnliche Gegenstände aus Ton ο. dgl., beiwelcher Kolben und Form, zum Pressen gegeneinander bewegt werden und die Form mit einem unabhängig von ihr beweglichen Boden versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (78) nach Abnahme des Preßlings bei der Abwärtsbewegung der Form (24) durch letztere mitgenommen wird.
- 2. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (78) von Armen (81) einer Hülse (82) getragen wird, welche auf einer den Boden (78) beim Pressen stützenden Säule (79) gleitet und einen. Zapfen (82®) besitzt, gegen welchen der untere Rand der Form (24) zwecks Abwärtsbewegung des Bodens (78) wirkt.
- 3. Presse nach Anspruch 1 und 2, bei welcher -der bewegliche Boden durch einen an dem Preßkolben drehbar befestigten, ausrückbaren Greifarm aufwärts, bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Greifarm (89) mittels eines Ausschnittes (88) über einen mit dem Boden (78) verbundenen Arm (86) greift und durch den gegen eine Abschrägung (92) dieses Greifarmes (89) wirkenden unteren Rand der Ροπή (24) ausgerückt wird, bevor der Bremsrand gegen den Stift (82°) wirkt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE177341C true DE177341C (de) |
Family
ID=441820
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT177341D Active DE177341C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE177341C (de) |
-
0
- DE DENDAT177341D patent/DE177341C/de active Active
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