DE125014C - - Google Patents

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DE125014C
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/40Softening or making skins or leather supple, e.g. by staking, boarding, or crippling machines, by dry mills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 125014 KLASSE 28 δ.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. September 1900 ab.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Stollen von Leder und besteht in der Anordnung von Vorrichtungen, durch weiche eine Vergrößerung des Schlittenweges dieser Maschine erreicht wird, ohne dafs eine Vergröfserung der Maschine nothwendig ist. Ferner sind Vorrichtungen vorhanden, die zum Oeffnen und Schliefsen der Stollenbacken dienen und die Ausübung eines beständigen und gleichmäfsigen Druckes ermöglichen.
Fig. ι zeigt den Gründrifs der neuen Maschine. Fig. 2 veranschaulicht eine dazugehörige Seitenansicht; Fig. 3 zeigt eine Vorderansicht der Maschine und Fig. 4 theilweise den Schnitt und die Seitenansicht des Wagens nahe am Hubende und mit hochgehobener beweglicher ■Stollenbacke.
Die Maschine zum Stollen von Leder besteht aus dem Gestell α, dem hin- und hergehenden Schlitten b, der beweglichen Stollenbacke c und dem Tisch d (Fig. 2). Die hin- und hergehende Bewegung des Schlittens und das Oeffnen und Schliefsen der Stollenbacken bezw. das Heben und Senken des beweglichen Armes c erfolgt durch eine mit einem Kurbelzapfen/ versehene Kurbelscheibe e. Auf dem Zapfen f sitzen zwei Kurbelstangen g und j. Die Kurbelstange g ist an dem Zapfen h des Schlittens b angelenkt, die Stange j ist durch den Zapfen / mit einer Stange η verbunden,, die im Zapfen, k an der Stollenbacke c drehbar befestigt, ist (Fig. 4). Der Zapfen / wird in einem Schlitz m des Schlittens b geführt. Die beiden Stangeng· und_/ sind von gleicher Länge und besitzen einen gemeinsamen Drehpunkt auf der Scheibe e. Dieselben verursachen die Bewegung des Schlittens b und der Backe c in- den entsprechenden Zwischenräumen.
Die Wirkungsweise ist folgende: Bei der in Fig. ι der Zeichnung veranschaulichten Stellung beginnt der Rückgang des Schlittens b, und die bewegliche Backe c ist in die Schliefsstellung auf die Stolle i gekommen. Der Zapfen / liegt in dieser Stellung etwas links vom Zapfen h. Durch die Drehung der Kurbelscheibe e wird der Zapfen f gehoben, bis er ungefähr dieselbe Höhe erreicht hat wie der Zapfen h. Da die Stangen g und j gleich lang sind, bewegt sich' der Zapfen / in seinen Führungen so weit, bis er fast senkrecht unter dem ■ Zapfen h liegt.
Durch die Verschiebung des Zapfens / bewegt sich das Glied η nach rechts, wodurch die Backe c um ihre Drehachse gedreht wird und mit der Stollenwalze einen kräftigen Druck auf ihre Unterlage ausübt.
Da sich die Kurbelscheibe e weiterdreht, wird der Zapfen / wieder auf die linke Seite des Zapfens h verschoben. Wenn der Kurbelzapfen f beginnt, ■ den Schlitten vorwärts zu schieben, hat sich der Zapfen / weit genug nach links verschoben, um einen entgegengesetzten Zug auf das Glied η auszuüben, wodurch sich die Backe ;'c' von dem Stollenmesser i abhebt und eine Verschiebung des Leders zwischen Backe c und Messer i ermöglicht. Die Stollenbäcke c ist während der ganzen Vorwärtsbewegung des Schlittens vom
Messer i abgehoben und drückt bei Beginn und während der Dauer der !Rückwärtsbewegung das Leder gegen die Auflagewalze.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Stollen von Leder mit zwei auf einer Kurbelscheibe drehbar angeordneten, unabhängig von einander beweglichen Kurbeln, von denen die eine die Hin- und Herbewegung des Schlittens, die andere ein wechselweises Schliefsen und Oeffnenrder Stollbacken bewirkt, dadurch gekennzeichnet, dafs die den Schlitten (b) verschiebende Kurbel (g) ungefähr in der Mitte des Schlittens (b) angreift und die die Stollbacke (c) bewegende Kurbel (j) in einer unter dem Angriffspunkt (h) der Kurbel (g) liegenden Führung geführt und durch ein Zwischenglied (n) mit dem unteren Ende der über ihren Drehpunkt hinaus verlängerten Stollbacke (c) verbunden ist, zwecks Erzielung eines gleichmäfsigen Druckes der geschlossenen Stollenbacken auf dem ganzen Schlittenweg. .
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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