DE175708C - - Google Patents

Info

Publication number
DE175708C
DE175708C DENDAT175708D DE175708DA DE175708C DE 175708 C DE175708 C DE 175708C DE NDAT175708 D DENDAT175708 D DE NDAT175708D DE 175708D A DE175708D A DE 175708DA DE 175708 C DE175708 C DE 175708C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coin
profit
sling
collecting
self
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT175708D
Other languages
English (en)
Publication of DE175708C publication Critical patent/DE175708C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/32Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for games, toys, sports, or amusements
    • G07F17/3286Type of games
    • G07F17/3297Fairground games, e.g. Tivoli, coin pusher machines, cranes

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung betrifft ein selbstkassierendes Schleuderspiel mit Gewinnmarkenabgabe.
Unter Hinweis auf die Zeichnung wird folgendes erläutert:
Das Spiel ist wie üblich in· einem verschließbaren Gehäuse A angeordnet. Der Schauteil ist bühnenartig eingerahmt; in ihm befindet sich eine Figur a, deren Arme einen Hammer fassen und auf einer Welle b sitzen,
ίο welche durch Zugstangen c mit einem durch das Gehäuse hinaustretenden Hebel d in Verbindung steht. Vor der Figur tritt durch den Bühnenboden hindurch ein vertikal geführter Stift e, der an dem unter dem Boden drehbar gelagerten doppelarmigen Hebel/angreift, welch letzterer mit Schlagplatten/1,/2 ausgestattet ist. Eine Feder g drückt die Schlagplatte/1 und Stift e nach aufwärts. Ein senkrechter, nach vorn offener Kanal h beginnt unter dem Boden und läuft bis zur Decke der Bühne; in bestimmter Höhe wird er von zwei markierten Platten il, P überbrückt. Vor bezw. zwischen ihnen befinden sich in der Hinterwand des Kanals die Aussparungen hl und h2. In der Seitenwand sind zwei Öffnungen h3, h* vorgesehen, die beide durch die Bühnenwand hindurchführen. An die Öffnung hs schließt sich der Raum k, an die Öffnung /t4 der Raum / an, in welchem eine Glocke m sitzt.
Hinter dem Kanal h befindet sich ein Schacht n, der gleich dem Kanal unter dem Bühnenboden ausmündet. Beide Mündungen sind genau auf die Größe eines bestimmten Geldstückes bemessen, ein kleineres würde durchfallen. Derart bilden sie in einfacher Weise gleichzeitig einen Münzprüfer. Im Schacht η ist eine Feder 0 derart angeordnet, daß sie in die Aussparung /)2 hineinsteht; ihr umgebogenes Ende bildet eine Tasche o1. Ferner befindet sich im Schacht η hinter der Aussparung h1 einfe Nase ρ, die auf einer nach außen tretenden, in einen Gewichtshebel q. endenden Welle ql -sitzt. Endlich befindet sich im Schacht η eine lange Feder r, deren oberes Ende rückwärts in die Aussparung /?2 hineinragt.
Schließlich ist anzuführen der Winkelhebel s mit dem vorn geschlossenen, hinten und oben offenen Maul t, dessen einer Innenfläche eine schräge Ebene f1 (Fig. 3) aufgelegt ist. Der Winkelhebel sitzt an dem von außen anziehbaren Schieber u; am Ende von s faßt eine Feder ν an, die den Schieber u einwärts zieht und das Maul t seitlich angedrückt hält. Die Hülse»» nimmt die Gewinnmarken auf; ihre Mündung korrespondiert mit einem Ausschnitt u1 im Schieber und geht über in eine nach außen führende Rinne x.
Die Wirkungsweise ist wie folgt: Durch Niederdrücken des Hebels d werden die Arme der Figur gehoben, nach Loslassen fallen sie wieder herunter, der Hammer schlägt auf den Sift e, dieser stößt auf den einen Arm des Hebels f, wodurch der andere Arm gegen eine Münze schnellt, die durch einen Schlitz im Gehäuse A nach dem Räume k eingeworfen wurde, durch die Öffnung hs in den
Kanal h eingetreten und in der Ausgangsmündung desselben, halb aus ihr herausragend, hängengeblieben war. Die Münze steigt im Kanal hoch; erreicht sie nicht die Platte II, so fällt sie wieder herunter, erreicht sie genau die PlatteH, so hat sie die Feder r beim Hochgehen zurückgedrückt, diese legt sich dann wieder vor und führt die zurückkehrende Münze durch /i2 in den Schacht n, in dessen
ίο Ausgangsmündung sie, halb herausstehend, hängen bleibt. Wenn jetzt am Schieber u gezogen wird, so drängt die Münze, auf der schrägen Ebene i1 gleitend, das Maul t seitwärts und bringt es außer Bereich einer Sperrung, so daß der Schieber so weit herausgezogen werden kann, daß der Ausschnitt«1 mit der Mündung von n> zusammenfällt und aus w durch die Rinne χ eine Gewinnmarke nach außen fällt; währenddem fällt auch die Münze ab. Der Schieber wird dann von der Feder ν wieder zurückgezogen.
Die Feder r kann in der reichlich bemessenen Aussparung h'2 durch Verschieben an der Schachtwand höher oder tiefer gestellt werden; je tiefer sie steht, desto leichter wird es, die Münze so zu schleudern, daß sie durch die Feder r abgefangen wird.
Steigt die Münze über die Tasche o1 hinaus, so fällt sie in die erst ausweichende, dann wieder sich vorlegende Tasche hinein,
rollt seitlich ab durch die Öffnung h* nach dem Raum /, schlägt als Signal an die Glocke m und fällt ohne Gewinnmarkenausgabe ab.
Die Nase ρ steht gewöhnlich mit der Kanalwand in einer Ebene, so daß die Münze vorübergehen kann. Würde aber der Automat in betrügerischer Absicht gekippt werden, so tritt die Nase aus der Aussparung h1 heraus und läßt_ die Münze nicht mehr bis zur Gewinnspalte heran.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    ■ I. Selbstkassierendes Schleuderspiel mit Gewinnmarkenabgabe, bei welchem durch einen von außen bewegten Hebel ein Hammer veranlaßt wird, eine Münze in einem senkrechten Kanal emporzuschleudern, dadurch gekennzeichnet, daß eine sich federnd in die Münzenbahn (h) einstellende, der aufsteigenden Münze ausweichende Tasche (01J die zu hoch geschleuderte Münze auffängt und außer Spiel setzt.
  2. 2. Selbstkassierendes Schleuderspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine sich federnd in die Münzenbahn (h) einstellende Gleitbahn (r) der aufsteigenden Münze ausweicht, die zurückkommende richtig geschleuderte Münze auffängt und zur Gewinnmarkenabgabevorrichtung leitet.
  3. 3. Selbstkassierendes Schleuderspiel nach .Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß bei Schiefstellen des Spieles eine Nase (ρ) in die Münzenbahn (h) tritt und diese sperrt, zum Zwecke, eine .betrügerische Handhabung zu verhindern.
  4. 4. Selbstkassierendes Schleuderspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewinnmarkenabgabevorrichtung . nur zur Wirkung gebracht werden kann, nachdem ein Sperrglied (s) derselben durch die aus der Gewinnrinne (n) hervorstehende Münze entlang einer schrägen Fläche (il) seitwärts gedrängt und so ausgelöst wird.
  5. 5. Selbstkassierendes Schleuderspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die federnd in die Münzenbahn (h) eingreifende Gleitbahn (r), welche die Münze zur Gewinnmarkenabgabevorrichtung führt, verstellbar ist, zum Zwecke, die Gewinnchancen verändern zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt tN öer reichsdruckerel
DENDAT175708D Active DE175708C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE175708C true DE175708C (de)

Family

ID=440327

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT175708D Active DE175708C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE175708C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2861387A (en) * 1957-08-27 1958-11-25 Harold C Pierce Toy bank
US2928207A (en) * 1957-04-26 1960-03-15 Lena Z Paul Motor actuated action toy

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2928207A (en) * 1957-04-26 1960-03-15 Lena Z Paul Motor actuated action toy
US2861387A (en) * 1957-08-27 1958-11-25 Harold C Pierce Toy bank

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE175708C (de)
DE3227438C2 (de)
DE605469C (de) Selbstverkaeufer
DE50166C (de) Selbstthätiger Verkaufsapparat
DE39847C (de) Apparat zum selbsttätigen Verkauf von Postkarten, Billets und ähnlichen Gegenständen
DE958395C (de) Muenzfernsprecher fuer Orts- und Fernwaehlverkehr mit Einzelabkassierung der Muenzen aus einem Speicherkanal
DE645357C (de) Selbstkassierer zur Entgegennahme von Auftraegen
DE186354C (de)
DE42738C (de) Elektrischer selbstthätiger Waarenverkaufsapparat
EP0118909A2 (de) Münzsortiervorrichtung
DE688055C (de) Muenzenspeicher fuer Selbstverkaeufer mit Ausloesung durch eine oder mehrere Muenzen
DE196619C (de)
DE182588C (de)
DE91468C (de)
DE46827C (de) Neuerung an selbstthätigen Verkaufsapparaten
DE68820C (de) Selbstverkäufer mit Auslösung des Verkaufschiebers durch Münzeneinwurf und Verdrängung der Münze durch einen Abstreicher am Schieber
DE571507C (de) Selbstkassierer
DE115711C (de)
DE272073C (de)
DE490612C (de) Zigarettenausgeber
DE307209C (de)
DE120038C (de)
CH607164A5 (en) Coin sorting mechanism with roller track
DE550038C (de) Anfeuchter
DE106276C (de)