DE50166C - Selbstthätiger Verkaufsapparat - Google Patents

Selbstthätiger Verkaufsapparat

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DE50166C
DE50166C DENDAT50166D DE50166DA DE50166C DE 50166 C DE50166 C DE 50166C DE NDAT50166 D DENDAT50166 D DE NDAT50166D DE 50166D A DE50166D A DE 50166DA DE 50166 C DE50166 C DE 50166C
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coin
hook
levers
vending machine
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    • G07F11/00Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
    • G07F11/02Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 44: Kurzwaaren.
ERNST PLESS in BERLIN. Selbsttätiger Verkaufsapparat.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. September 1888 ab.
Vorstehende Erfindung betrifft einen Verkaufsapparat, der sich von dergleichen bekannten Vorrichtungen durch seine einfache Einrichtung auszeichnet und sich deshalb auch besonders dazu eignet, in kleinen Ab Messungen ausgeführt zu werden, um als Spielzeug oder dergleichen Verwendung finden zu können.
Derselbe ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt, und zwar ist:
Fig. ι eine Vorderansicht,
Fig. 2 ein senkrechter Schnitt nach der Linie A-B in Fig. 4,
Fig. 3 ein senkrechter Schnitt nach der Linie C-D in Fig. 4,
Fig. 4 ein waagrechter Schnitt nach der Linie E- F in Fig. 1, 2 und 3;
Fig. 5, 6 und 7 zeigen einzelne Theile.
Gleiche Buchstaben bedeuten gleiche Theile.
Der von einem äufseren Gehäuse umschlossene Innenraum des Apparates ist durch die verticale Scheidewand α in zwei Haupttheile geschieden, von welchen Raum b zur Aufnahme der zu verkaufenden Waare dient, während der Raum c den eigentlichen Mechanismus zur Inbetriebsetzung des Apparates aufnimmt.
Zwischen der Scheidewand α und der Hinterwand des Gehäuses ist die senkrechte Wand d angebracht, an welcher die beiden Hebel e und f drehbar um die Punkte eY und fx befestigt sind. Diese Hebel sind an ihren oberen Enden durch die etwas gespannte Sprungfeder g so verbunden, dafs ihr Abstand von einander oben gröfser ist als unten, und dafs eine Münze m von bestimmter Gröfse zwischen diesen Hebeln gleichsam wie in einer Rinne gleiten kann, unten aber von ihnen festgehalten wird, wenn, wie Fig. 2 zeigt, die Hebel in der Ruhelage sind. Hebel e hat eine schiefe Ebene h, Hebel f einen Haken 2.
Während die Spitze der schiefen Ebene h des Hebels e gegen die Wand d stöfst, hält der Stift e2 den Hebel / zurück, so dafs die Feder g immer etwas gespannt bleibt und die Hebel in der gezeichneten Lage festhält. Daher greift der Haken i des Hebels/ in einen Querschnitt / der an dem Kasten k befindlichen Platte o, so dafs der Kasten k nicht herausgezogen werden kann.
In der von den Wänden α und d gebildeten Ecke geht die Stange ρ aufrecht bis oben durch das Gehäuse, wo sie in den Knopf P1 endigt. Die Stange ρ hat an ihrem unteren Ende zwei kleine Arme q und r, von welchen q mit einer gespannten Sprungfeder s verbunden ist und r zur Geradführung der Stange ρ dient.
Die Vorderseite hat eine Schauöffnung ν, die mit einer Glasscheibe fest verschlossen ist, während an der Seite \ sich eine verschliefsbare Thür befindet, durch welche man. zu den Räumen b und c gelangen kann. Sonst ist das Innere der Vorrichtung nicht zugänglich.
Die Benutzung des Apparates geschieht wie folgt:
Nachdem der Raum b mit der zu verkaufenden Waare w, die sich in Päckchen von der Form und Gröfse des Kastens k befindet, gefüllt ist, wie Fig. 1 zeigt, wirft man die zur Zahlung bestimmte Münze m durch den an der Vorderseite des Gehäuses befindlichen Schlitz u, Fig. 1 und 2, in eine Rinne M1 und aus dieser zwischen . die Hebel e und /, von denen sie nun unten festgehalten
■wird (Fig. 2). Jetzt drückt man auf den Knopf P1 der Stange ρ; diese wirkt nun mit ihrem Arm r auf die schiefe Ebene h des Hebels e, wodurch dieser die Münze m seitlich verschiebt, und mit dieser gleichzeitig den Hebel / (wie in Fig. 2 punktirt gezeigt ist). Hierdurch wird der Haken i des letzteren aus dem Ausschnitt / der Kastenplatte ο ausgelöst, so dafs nun der Kasten k bis an seine Anschläge Ar1 herausgezogen werden kann. Bei dem Herausziehen des Kastens k heb't die auf der Platte 0 befindliche Warze η den Haken i des Hebels/ noch höher, wodurch die Hebel e und / aus einander gehen und die Münze m freigeben. Nachdem das Waarenpä'ckchen n> aus dem Kasten k entnommen ist, schiebt man denselben wieder zurück, der Haken i des Hebels / schnappt in die Oeffnung / ein, weil die Spiralfeder g die Hebel e und /, zwischen denen nun keine Münze liegt, oben zusammenzieht, und der Apparat ist zum weiteren Verkauf fertig. Die Waarenpä'ckchen w sinken, nachdem die Platte ο den RaUm b verlassen, durch ihre eigene Schwere nach unten, so dafs, so lange der Vorrath reicht, immer eines derselben im Kasten k liegt. Behufs Erneuerung der Waare oder Herausnehmens des eingenommenen Geldes öffnet man die Thür ^, welche man nach erfülltem Zweck wieder verschliefst.
Die Sprungfeder s, die auch durch eine Blattfeder oder dergleichen ersetzt werden kann, hebt, nachdem der Knopf P1 losgelassen ist, die Stange ρ wieder nach oben.
Die zum Einwurf der Münzen bestimmte Oeffnung u soll so grofs sein, wie der Durchmesser der zur Zahlung dienenden Münze. Wird eine Münze kleineren Durchmessers, als bestimmt, verwendet, so arbeitet die Vorrichtung nicht, weil dieselbe nicht von den Hebeln e und / festgehalten wird, vielmehr glatt durchfällt, somit ein Bewegen des Hebels / nicht stattfinden kann. Aber auch eine Münze gröfseren Durchmessers, als vorgesehen, verhindert die Wirkung des Apparates, weil dieselbe, wenn auch vielleicht mit Gewalt in die Oeffnung u eingeführt, nicht weit genug nach unten zwischen die Hebel e und / gelangen kann, infolge dessen der Ausschlag des letzteren nicht grofs genug ist, um seinen Haken i aus der Oeffnung I auszuheben und den Kasten k herauszuziehen'.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Ein selbsttätiger Verkaufsapparat, gekennzeichnet durch die durch eine Spiralfeder g verbundenen Hebel e und/, von denen ersterer eine schiefe Ebene h, letzterer einen Haken i hat, in Verbindung mit der Druckstange ρ und der mit Schlitz I und Warze η versehenen Schubladenplatte 0, zum Zwecke, eine durch einen Druck auf die Stange ρ hervorgerufene seitliche Verschiebung des Hebels e mittelst einer vorher eingeworfenen Münze von bestimmter Gröfse (welche von den Hebeln e und / gehalten wird) auf den Hebel / derart zu übertragen, dafs der an letzterem befindliche Haken i aus der in der Platte ο vorhandenen Oeffnung I austritt'und dadurch die Schublade k behufs Entnahme von Waare freigiebt, die Münze aber von den Hebeln e und/ noch so lange festgehalten wird, bis die Warze η den Haken i noch höher hebt, dadurch die Hebel e und/ aus einander schlagen »und nun die Münze freigeben.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT50166D Selbstthätiger Verkaufsapparat Expired - Lifetime DE50166C (de)

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1194616B (de) * 1960-06-20 1965-06-10 Eurocontinental Automatic Sperr- und Ausloesevorrichtung fuer Selbst-verkaeufer
US8228640B2 (en) 2003-04-17 2012-07-24 Saint-Gobain Performance Plastics Rencol Limited Tolerance ring assembly for supporting a disk drive actuator bearing
US8944690B2 (en) 2009-08-28 2015-02-03 Saint-Gobain Performance Plastics Pampus Gmbh Corrosion resistant bushing
US9987692B2 (en) 2012-08-09 2018-06-05 Franz Haimer Maschinenbau Kg Centering device
US10371213B2 (en) 2009-09-25 2019-08-06 Saint-Gobain Performance Plastics Rencol Limited System, method and apparatus for tolerance ring control of slip interface sliding forces
US11005334B2 (en) 2017-12-15 2021-05-11 Saint-Gobain Performance Plastics Rencol Limited Annular member, method, and assembly for component displacement control

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