DE1753655U - Tiefdruckform aus kunststoff. - Google Patents
Tiefdruckform aus kunststoff.Info
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Description
- Beschreibung
zur Gebrauchsmusteranmeldung HANS BIZL :"Tistdrucktorn aus Kunststoff" Das Gebrauchsmuster betrifft eine Tietdruckto aus e1... - Kunststoff bestimmter Art, der sich zur Herstellung und zum Gebrauch einer solchen Form besondere gut eignet; es berzweckt, Mängel, die sich bei den bis jetzt bekannt gewordenen Formen herausgestellt haben, zu beseitigen, ihre Herstellung zu erleichtern und zu vereinfachen ; den Gebrauch vorteilhafter zu
lichen Schicht und eines Rasters kopiert wird. Durch Ätzung entsteht ein Relief, das die Tiefdruckfarbe aufnimmt und beim Druck an das Papier unter Erzeugung von Halbtönen abgibt. Dabei ist die Druckform einem starken mechanischen Druck ausgesetzt, der zum frühzeitigen Verschleiß führt, sodaß in den meiden Fallen nicht mehr als 100 000 Abzüge möglich sind, die auchmachen. Die seither am meisten gebräuchliche Form besteht in einer Kupferplatte oder einem-Zylinder, worauf dae abzudruckende Bild bezw. die Schrift unter Termittelung einer lichteatpfind- Um diese Schwierigkeiten und Mängel zu beheben, wird beim Gebrauchsmuster zur Druckform statt den Kupfers ein bestimmter Kunststoff aus der Gruppe der Polyamide verwendet, der nicht nur eine große Haltbsrkeit gegenüber der beim Drucken auftretenden Beanspruchung besitzt, sondern auch in vereinfachter Weize die Form mit allen 7einheiten herzustellen gestattet.durch Hartverchromen der ? orm meist 1 000 000 nicht übersoh » iton - Die Zeichnung veranschaulicht das Gebrauchsmuster durch einen einen Teilquerschnitt eines Tiefdruckzylinders
Der Kunststoff, aus dem die Tiefdruckform gemäß dem Ge- brauchsmuster gefertigt wird, ist durch die chemische yorwel granulierter Form verwendet. Um ihn so zu gewinnen, wird eine der üblichen Methoden der chemischen Ausfällung angewendet. Es entsteht dabei ein weiß-gelbes Pulver aus einzelnen Körnern in den nachstehenden Größen- und mengenverhältnissen : 0, 1 bis 0, 075 mm * 50 % 0,075 " 0,06 mm = 20 % 0,06 " 0,04 mm = 22 %.als Polyamlnoundekansäure gekennzeichnet. Dieser Stoff ist ia allen den Lösungsmitteln, die in der Drucktechnik eine wichtige Rolle spielen : Benzol, Benzin, Alkohol u. dgl. X. unldgliah Löslichkeit ist überhaupt sehr beschränkt, und tritt nur, ist bekannt gegenüber Ketacresol und Natriumohlorit in Kraohelauac, die jedoch auf dem Druckgebiet ohne Bedeutung sind. Weitere für den Verwendungszweck günstige Eigenschaften sind der Widersteh gegen Aufquellen und die Fähigkeit, erheblich unter den ßob » In- punkt von etwa 1800C, bei etwa 1409C zu erweichen und dadurch in bequemer Weise verformbar zu werden. Die Oberfläohem. beeehe. f- feinheit, große Dichte, elastische Härte, ähnlich wie bei Horn, ermöglichen eine leichte Abformbarkeit des Druokbildee im der Wärme mit allen Feinheiten und der wünschenswerten SeMrfe. Für den Zweck des Gebrauchsmusters wird der Kunststoff In - Der sich ergebende Rest von etwa 8 % liegt oberhalb oder unterhalb dieser Größen.
- Für die Vorbereitugn der Form wird der Kunststoff, der den handelsnamen "Rilsan" führt, auf den in bekannter Weise vorgerichteten richteten Druckzylinder 1 im Flammspritzverfahren oder durch Aufschmelzen des Kunststoffpulvers in dünner Schicht 2 augebracht. Zur Verbindung zwischen Kunststoff und Walze ist kein Bindemittel notwendig ; der Kunststoff haftet vielmehr auf der
beim niederschmelzen. Er kann an sich in beliebiger StArke aufgetragen werden; für die Zwecke des Gebrauchsmusters ist eine Schichtstärke ausreichend, die sich aus der größten Ziapreitiefe 4 der fertigen Tiefdruckform und einer darunter befindlichen unverletzten Bodenschicht 5 von 0,5 bis 0,8 mm zusammen-durch Sandstrahl o. dgl. gerauhten Grundfläche 3 ohne weiteren Aufschmelzen des Kunststoffpulvers aufgebrachte schicht 2 kann auf einfache Weise ohne Schwierigkeiten gedreht, geschliffen und poliert werden. Auf den vorbereiteten Zylinder wird mach Erwärmen der Kunststoffschicht auf etwa 140°C das auf einer metallfolie befindliche Rasterbild durch Abrollen mit allen Feinheiten schart übertragen, ohne daß eine besondere Sorgfalt erforderlich wäre. Es entsteht eine getreue, negative Nachbildung 6 des aufgewalzten Originalreliets, womit die Druckform ohne weiteres für den Auflagendruck fertig ist. Bei diesem zeigen sich die günstigen Adhäsionsverhältnisse des Kunststoffes zur Druckfarbe, die deren Abgabe an das Papier ohne übermä5ige Pressung ermöglicht und ohne daß die Feinheit leidet. Durch die damit stattfindende Schonung der Druckform erhöhen sich die Auflage- Auflageziffern weit über die mit den bekannten Tiefdruckformen erreichbaren hinaus, und können bis auf 2 bis 3 Millionen steigen, ohne daß die Kunststofform unbrauchbar wird. Es sind nosh Mhere Auflagedrucke in der Praxis selten.setzt. Im allgemeinen 1st dann die aeaamtachichtatlrke 1 b1. 1,5 mm. Die Temperatur für das auftragen des Kunststotfes auf die Unterlage muß etwas, aber nicht wesentlich, über dem Sob » lx. punkt liegen, um die Zerstörung der Yolekülketten durch Kree ! cea zuvermeiden. Die in solcher Weise im 71ammspritzverfahren oder durch - Eine verbrauchte Druckform kann durch teilweises Abdrehen oder Abschleifen für eine neue Übertragung gebraucht werden, falls es die in Betracht zu ziehenden Stärkeverhältnisse zulassen. Im anderen Falle ist das Autschmelzen einer neuen Kunststoffschicht am Platze.
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Claims (1)
- Schutzanspruch : Tiefdruckform aus Kunststoff, gekennzeichnet durch eine auf eine Metallplatte oder einen Vetallzylinder 1 aufgebrachte Kunststoffschicht 2, die aus Polyaminoundekansäure der chemischen Formel besteht, und im allgemeinen eine Starke von etwa 1 bis 1,5 mm hat, wovon die zur Farbaufnahme dienende eingepreßte Tiefdruckschicht 6 etwa 0, 5 bis 0, 8 mm beträgt.
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Priority Applications (1)
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1957
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