AT159597B - Vervielfältigungsverfahren. - Google Patents
Vervielfältigungsverfahren.Info
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Description
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Vervielfältigungsverfahren.
Es sind Verfahren bekannt, von einem mit hektographischer Spiegelschrift beschriebenen Original mit Hilfe von Lösungsmitteln Abzüge zu machen. Diese Verfahren haben den Nachteil, dass die Abzüge oftmals nicht scharf erscheinen. Auch kann das Original durch zu starke Feuchtung des Papieres vorzeitig verdorben werden, da von diesem direkt gedruckt wird. Ein weiterer Nachteil ist der Umstand, dass zur Herstellung des Spiegelschriftoriginals hektographisches Farbpapier verwendet werden muss. Abgesehen von seinen ziemlich hohen Kosten hat dieses Farbpapier die unangenehme Eigenschaft, die Farbe beim Anfassen auch an die Finger abzugeben. Letzter Umstand fällt sogar, wie die Erfahrung lehrt, sehr ins Gewicht da, wo tagtäglich von früh bis spät derartige Originale geschrieben werden.
Ein anderes bekanntes Verfahren arbeitet mit Originalen, welche mit positiver hektographischer
Schrift versehen sind, von welcher zunächst eine Übertragung der ganzen Farbe auf eine Hektographenmasse erfolgt, beispielsweise eine Gelatineschicht, von welcher nun die Kopien hergestellt werden.
Da ein grosser Teil der Farbe von dieser Masse aufgesogen wird, ist die Zahl der lesbaren Abzüge gering, nur etwa 50 Stück bei auf der Maschine geschriebenen Originalen. Eine mehrfache Verwendung des Originals ist nicht möglich.
Nach dem britischen Patent Nr. 337455 ist versucht worden, eine Verbesserung dieses alten Verfahrens zu erreichen, indem das Original auf ein Gummituch, das auf eine Walze, eine Platte oder ein Segment (in Form eines Löschers) gespannt ist, übertragen wird, nachdem das Gummituch für die Aufnahme des Umdruckes präpariert ist. Von letzterem kann dann eine geringe Anzahl Abzüge auf trockenes Papier gemacht werden. Das Verfahren weicht nur insofern von dem alten hektographischen ab, als statt der Gelatineplatte ein Gummituch verwendet wird. Es hat den Nachteil, eine geringere Anzahl Abzüge als die Gelatinesehicht zu geben, den Vorteil, dass das Gummituch immer wieder benutzt werden kann. Im übrigen wird genau wie bei dem alten Verfahren ein einmaliger Umdruck in einem besonderen Arbeitsgang gemacht.
Das erfindungsgemässe Verfahren vermeidet diesen Nachteil der bekannten Verfahren und bietet darüber hinaus noch erhebliche Vorteile. Im wesentlichen besteht die Erfindung darin, dass ein in kopierfähiger Farbe positiv geschriebenes oder gedrucktes Original auf einem Formzylinder befestigt und mittels eines zwangsläufig mit dem Formzylinder verbundenen Umdruckzylinders, der einen die Kopierfarbe nicht oder nur wenig aufsaugenden Belag besitzt, auf mit einem Farblösungsmittel befeuchtetes Papier abgedruckt wird. Die Originale können mit hektographischem Farbband oder Kopierfarbband mit Hektographentinte, mit Tintenstift, mit hektographischem Farbpapier, welches auf das zu beschreibende Papier gelegt wird, oder mittels Kopierdruck hergestellt sein.
Dieses Original wird vor Herstellung jeder Kopie gegen eine Umdruckunterlage gedrückt, welche aus einer, die hektographische Farbe nicht aufnehmenden Masse besteht und auch nicht mit einer solchen versehen ist.
Jedoch ist diese Umdruekunterlage vorher mit einer ganz dünnen Schicht eines der bekannten Lösungsmittel für die hektographische Farbe, also beispielsweise einer Spiritus-Glycerin-Mischung, versehen worden. Diese Schicht löst etwa so viel Farbe von dem Original, wie zur Herstellung einer Kopie erforderlich ist, und hält sie auf der Umdruckunterlage fest, von welcher sie nun alsbald auf das zu bedruckende Papier übertragen wird, worauf sieh der Vorgang für die nächste Kopie wiederholt.
Die Befeuchtung der Umdruekunterlage mit dem Lösungsmittel wird durch das zu bedruckende Papier selbst vorgenommen, indem dieses vor dem Auflegen auf die Umdruckunterlage etwas mit
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EMI2.1
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