DE174381C - - Google Patents

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DE174381C
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Germany
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liquid
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16TSTEAM TRAPS OR LIKE APPARATUS FOR DRAINING-OFF LIQUIDS FROM ENCLOSURES PREDOMINANTLY CONTAINING GASES OR VAPOURS
    • F16T1/00Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers
    • F16T1/20Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled by floats
    • F16T1/32Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled by floats of rocking or tilting type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV! 174381 -KLASSE 13*Z. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Juli 1905 ab.
Zur Ableitung von Flüssigkeiten aus unter Luftleere stehenden Räumen sind teils Pumpen, die eine besondere Betriebskraft erfordern, im Gebrauch, oder man verwendet besondere Schwimmerpumpen, oder auch man leitet die ablaufende Flüssigkeit durch den Druck einer entsprechend hohen Flüssigkeitssäule, die den atmosphärischen Druck überwindet, ab.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende
ίο Vorrichtung unterscheidet sich dadurch von dem Bekannten, daß bei ihr die Flüssigkeit durch das eigene Gewicht aus dem unter Luftleere stehenden Raum gegen den Überdruck der Atmosphäre ins Freie abgeleitet wird. Die in der Zeichnung in Fig 1, 2 und 3 im Längsschnitt, in Seitenansicht und .Oberansicht schaubildlich dargestellte Vorrichtung ist wie folgt eingerichtet.
Zwei Flüssigkeitsbehälter α und b sind in einem Gerüst senkrecht übereinander an leicht biegsamen Drahtseilen aufgehängt. Letztere sind über Rollen geleitet und an den Behältern so befestigt, daß die senkrechte Bewegung des einen Behälters sich in umgekehrter Richtung auf den anderen Behälter überträgt. Wenn der obere Behälter sich abwärts bewegt, so bewegt sich gleichzeitig der untere Behälter um dieselbe Höhe aufwärts. Jeder der beiden Behälter hat drei mit Kanälen versehene Schieberflächen. Zwei Kanäle sind oben an dem Behälter und einer ist unten angebracht. Die Kanäle stehen abwechselnd mit drei Rohrleitungen in Verbindung. Durch eine dieser Leitungen wird die abzuleitende Flüssigkeit aus dem unter Luftleere stehenden Raum den Behältern zugeführt, durch die zweite Leitung läuft die Flüssigkeit aus dem Behälter ins Freie, und durch die dritte Leitung werden die Behälter mit dem oberen Teil des unter Luftleere stehenden Raumes verbunden. Entsprechend der abzuleitenden Flüssigkeitsmenge muß die Größe der Behälter und der Leitungen eingerichtet werden.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Wenn der Behälter α in der höchsten Stellung, wie in der Zeichnung im Schnitt dargestellt, sich befindet, so läuft die abzuleitende Flüssigkeit durch die Rohrleitung e in den Behälter a. Gegenüber dem Flüssigkeitseinlauf e steht der Kanal des Behälters vor der offenen Rohrleitung v, welche mit dem flüssigkeitsfreien Vakuumraum in Verbindung steht. Der untere Kanal des Behälters α ist-geschlossen. Das Innere des Behälters steht also unter Luftleere, während er von außen dem atmosphärischen Druck ausgesetzt ist. Dem Einlauf der Flüssigkeit in den Behälter und der Füllung desselben steht mithin kein Hindernis im Wege.
Während nun der Behälter α sich füllt, läuft der Behälter b, welcher in seiner tiefen Stellung sich befindet, leer. Der untere Kanal des Behälters b steht hierbei vor der Ablaufleitung w. Die Flüssigkeit würde aus dem Behälter nicht ablaufen können, wenn die atmosphärische Luft keinen Zutritt zu dem
Innern des Behälters hätte. Dieser Luftzutritt erfolgt durch die oberen Kanäle des Behälters unterhalb der Leitungen e und v.
Nachdem nun der obere Behälter α gefüllt ist, sinkt er infolge des Flüssigkeitsgewichts abwärts, wobei gleichzeitig der Behälter b aufwärts gezogen wird. Letzterer füllt sich nun, während der Behälter α leer läuft. Der Hub der Behälter wird durch den Bügel h
ίο begrenzt. Um die Möglichkeit zu verhindern, daß die Behälter in einem Teil der Hubhöhe hängen bleiben, wobei dann die Verbindungen mit den Ab- und Zulauf leitungen unterbrochen wären, ist an jedem Behälter ein Federknaggen f angebracht, durch welchen ein Gewicht auf eine geringe Höhe gehoben werden muß, bevor der Behälter sich frei abwärts bewegen kann. Es ist hierdurch ein Übergewicht hergestellt, welches ein schnelles Umsetzen auf die ganze Hubhöhe sichert.
Bei der Aufwärtsbewegung eines Behälters schiebt sich der Federknaggen f wieder selbsttätig über den Gewichtshebel.
Die Vorrichtung arbeitet also, mit Ausnähme der Zeit des Umsetzens, welches etwa eine Sekunde dauert, ununterbrochen, indem stets ein Behälter sich füllt, während der andere leer läuft.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbsttätig wirkende Vorrichtung zum Ableiten von Flüssigkeiten aus unter Luftleere stehenden Räumen, dadurch gekennzeichnet, daß zwei in Gleitführungen sich senkrecht bewegende, mit Flüssigkeitseinlaß-fej, -auslaß-(Vj und Druckausgleichöffnung (v) versehene Behälter (a und b) an über Rollen geführten Seilen derart übereinander aufgehängt sind, daß die Flüssigkeitseinlaß- und die Druckausgleich-Öffnungen des oberen Gefäßes (a), wenn es sich in der höchsten Stellung befindet, sich mit den entsprechenden Rohrleitungsöffnungen decken, bis das Gefäß gefüllt herabsinkt, wodurch die Einlaß- und die Ausgleichöffnungen geschlossen und die Auslaßöffnung geöffnet werden und gleichzeitig das untere Gefäß gehoben wird, so daß dessen Auslaßöffnung abgesperrt und die Einlaß- und Ausgleichöffnungen mit der Rohrleitung in Verbindung gebracht werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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